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3. Februar 2012, 14:05 Uhr

Über sie lachte die TV-Nation

Auch das hat es immer wieder gegeben: Kandidaten, die bei Jauch als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet sind. stern.de erinnert an die schönsten Blackouts bei "Wer wird Millionär?"

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O Herr, schmeiß Hirn vom Himmel! Das mag sich Günther Jauch mitunter gedacht haben, als er manche Kandidaten-Antwort vernahm© RTL

Seit der ersten Ausgabe am 3. September 1999 hat Günther Jauch in 999 Folgen mehr als 26.500 Fragen gestellt. Doch nicht immer hatten die Kandidaten die passende Antwort parat, wie folgende berühmte Blackouts zeigen.

20 Oktober 2000: Oheim?

Frage 4: "Wofür steht der Begriff Oheim?" A: Oggersheim, B: Ohnmacht, C: Obdachlosenheim, D: Onkel (richtige Antwort D). Christian Mauer, Kundendiensttechniker aus Ludwigsfelde entschied sich für B und schied aus.

19. März 2001: Beamter scheitert am Stimmungslied

Der Beamte Jürgen Neuschwander scheiterte am 19. März 2001 an der 500-Mark-Frage, weil er nicht wusste, dass im Titel eines Stimmungsliedes ein Pferd auf dem Flur steht.

20 Mai 2001: Millionärin mit Blackout

Marlene Grabherr (48) aus Gottmadingen wurde Millionärin. Doch bei der vierten Frage wäre ihr Traum von der Million beinahe geplatzt: "Durch welches Verfahren schickte man im alten Athen seine Mitbürger in die Verbannung?" A: Götterspeise, B: Henkersmahlzeit, C: Scherbengericht, D: Grillteller (richtige Antwort C). Die Hausfrau setzte ihren Publikumsjoker, die Zuschauer halfen und sie spielte sich schließlich bis zur Million.

22. September 2001: Klappe zu ...?

Sendung 140, 22.9.2001. "Klappe zu - Affe tot!", hieß es fast für Tamas Golya (27) aus Stuttgart bei der vierten Frage: "Ist eine Angelegenheit endgültig abgeschlossen, dann heißt es umgangssprachlich: 'Klappe zu, ...'?" A: Nase voll, B: Affe tot, C: Ofen aus, D: Finger weg (richtige Antwort B). Der Magister (Soziologie/Politik) musste für die richtige Beantwortung zwei Joker setzten (50:50 und Telefonjoker). Doch der Einsatz lohnte sich, er gewann 64.000 DM.

6 Oktober 2001: Ein Ententanz

Ute Braunecker (32) aus Gerolstein hatte ihre sehr eigene Antwort auf die fünfte Frage: "Nikolai Rimski-Korsakow komponierte den berühmten...?" A: Gänsemarsch, B: Schweinsgalopp, C: Hummelflug, D: Ententanz (richtige Antwort C). Die Bankkauffrau antwortete mit D. Null Euro

12 Oktober 2002: Jurastudent kennt Hans Moser nicht

Florian Stork (24) aus Köln hatte eine überraschende Antwort auf die vierte Frage: "Wer nuschelte in seinen Filmen so stark, dass er kaum zu verstehen war?" A: Hans Moser, B: Gustav Zeter, C: Norbert Nörgel, D: Paul Motzki (richtige Antwort A). Der Jurastudent antwortete mit D. Null Euro.

4. März 2003: Warum ist die ...?

Sascha Pendo (35), Diplomingenieur aus Solingen, kam schon bei der ersten Frage ins Schwitzen und musste seinen Publikumsjoker einsetzen: "Warum ist die ...?" A: Blondine dumm, B: Forelle stumm, C: Banane krumm, D: Show schon rum (richtige Antwort C). Die Zuschauer halfen, er scheiterte schließlich an der achten Frage und gewann 500 Euro.

17. Oktober 2003: Doktorand scheitert am Pseudokrupp

Christopher Kummer (28) aus Berlin tat sich schwer im Rheinland. Der wissenschaftliche Mitarbeiter an der TU-Berlin musste bei der fünften Frage passen: "Eine Erkrankung der Atemwege heißt...?" A: Andershoesch, B: Aliasmannesmann, C: Irgendwiethyssen, D: Pseudokrupp (richtige Antwort D). Der Doktorand antwortete mit A und fuhr mit Null Euro nach Hause. Und er hatte noch alle Joker!

19 Dezember 2003: Publikum rettet Lehrerin

Die Sportlehrerin Barbara Kleppe (53) aus Gudenberg setzte schon bei der dritten Frage ihren Publikumsjoker: "Wie heißt der Präsident von Südkorea?" A: Roh, B: Tiefgekühlt, C: Gekocht, D: Frittiert (richtige Antwort A). Und die Zuschauer halfen: A:91%, B:6%, C:0%, D:3%. Am Ende holte Kleppe 500 Euro.

23. Februar 2004: Ohne "Om" zu 64.000 Euro

Monika Jaab (43) aus Berlin brauchte die Hilfe des Publikums bei der dritten Frage: "Welche bedeutungslose Silbe gilt als Manifestation der spirituellen Kraft des Absoluten?" A: Hä, B: Boah, C: Ach, D: Om (richtige Antwort D). Die Verwaltungsangestellte gewann 64.000 Euro.

25. Februar 2005: Diplomingenieur und die Brillenträger

Frank Anton (58) aus Dortmund befragte bei der dritten Frage das Publikum: "Alljährlich kürt ein deutsches Kuratorium den stilsichersten Vertreter unter den...?" A: Brillenträgern, B: Toupetträgern, C: Hosenträgern, D: Flugzeugträgern (richtige Antwort A). Die Zuschauer halfen und der Diplomingenieur gewann 32.000 Euro.

2. Dezember 2006: Was sind Nuckelpinnen?

"Wenn scherzhaft von Nuckelpinnen die Rede ist, dann geht es um ...?" A: Bierflaschen, B: Autos, C: Zigarren, D: Brustwarzen. Antwort B war richtig. Der Kandidat entschied sich aber für Antwort A. Gewinnsumme Null Euro!

12. November 2010: Adieu Joker

Brigitte Preisinger brauchte für die 200- und für die 300-Euro-Frage jeweils einen Joker. Bei der 8.000-Euro-Frage entschied sie sich zudem für die falsche Antwort und fiel nach einem insgesamt unglücklichen Auftritt auf 500 Euro zurück.
200-Euro-Frage (mithilfe des Publikums gelöst): "Metalle sind ...?" A: Aufgang, B: Treppe, C: Stufe, D: Leiter. Antwort D war richtig.
300-Euro-Frage (mithilfe des Telefonjokers gelöst): "Wer mit seinem Auto sehr schnell fährt, ...?" A: wärmt, B: feuert, C: heizt, D: macht den Kamin an. Antwort C war richtig.

29 November 2010: Enchiladas für die Füße?

Thomas Jäger scheiterte bei dieser 500-Euro-Frage: "Was trägt man an den Füßen?" A: Tortillas, B: Jalapeños, C: Espradilles, D: Enchiladas. Antwort C war richtig. Der Kandidat entschied sich aber für Antwort D. Gewinnsumme Null Euro!

8. November 2011: Wirtschaftsstudentin scheitert an Ökonomiefrage

Nur kurze Zeit saß Theresa Matthes (27) aus Dresden auf Günther Jauchs heißem Stuhl, dann scheiterte die Studentin der Wirtschaftswissenschaften an einer Ökonomiefrage, obwohl ihr bei der 1000-Euro-Frage noch alle vier Joker zur Verfügung standen. "Was soll Europas Krisenstaaten vor der Pleite bewahren?" A: Millionen-Knopf, B: Milliarden-Schalter, C: Billionen-Hebel, D: Trilliarden-Taste (richtige Antwort C). Sie entschied sich für den Milliarden-Schalter und ging mit 500 Euro nach Hause.

kng
 
 
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