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Mit seinem Geständnis hat der frühere TV-Sportchef des MDR den Prozess erheblich abgekürzt. Wegen Bestechlichkeit, Betrugs Vorteilsnahme und Steuerhinterziehung ist Wilfried Mohren zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt worden. Zuvor hatte er unter Tränen ein Geständnis abgelegt.
Bestechlichkeit, Spesenbetrug, Steuerhinterziehung - der frühere Fernseh-Sportchef des MDR, Wilfried Mohren, hat vor Gericht unter Tränen alle seine Verfehlungen zugegeben. "Ich war naiv", sagte er. Trotz des Geständnisses wird es aber wohl keinen Deal bei einer Verurteilung geben.
Der Kreis der Korruptionsaffäre weitet sich aus. Nach der Verhaftung des früheren Sportchefs des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, ist jetzt auch Wilfried Mohren vom MDR ins Visier der Justiz geraten.
Die Affäre um gekaufte Sportübertragungen zieht immer weitere Kreise. Während nun auch MDR-Sportchef Wilfried Mohren verhaftet wurde, sprach der Hessische Rundfunk eine erste Kündigung aus.
In der Korruptionsaffäre um die Sportchefs des Hessischen und des Mitteldeutschen Rundfunks hat nun auch letzterer Konsequenzen gezogen: Wilfried Mohren wurde entlassen.
Der ehemalige Sportchef des Hessischen Rundfunk, Jürgen Emig, ist zu fast drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er in die eigene Tasche gewirtschaft hat. Sein Prozess war aber auch aus einem anderen Grund interessant: Er ermöglichte einen seltenen Einblick in die Strukturen der ARD.
In dieser Woche wird der Prozess gegen den ehemaligen Sportchef des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, fortgesetzt. Der Fall um Bestechung und Untreue ist nicht nur von regionaler Bedeutung. Denn es gibt Indizien dafür, dass der Fall nicht nur den HR, sondern auch die ARD betreffen könnte.
Jürgen Emig, früherer Sportchef des Hessischen Rundfunks, ist wegen Korruptionsvorwürfe erneut verhaftet worden. Er war erst am Freitag aus der U-Haft entlassen worden.
Skandale, Tragödien und viele Programmflops, das TV-Jahr 2005 war von etlichen Tiefs geprägt. Doch es kann auch Positives vermeldet werden: Zahlreiche neue Sender erblickten das Licht der Fernsehwelt.
Ob bei VW, Infineon, der ARD oder in Ministerien: In allen Teilen der Gesellschaft verheddern sich Topleute in einem Geflecht aus nützlichen Beziehungen.
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