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Der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, besonders im anstehenden Wahlkampf die Einflussnahme von Politikern auf öffentlich-rechtliche Medien zurückzudrängen.
Im März räumt ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender seinen Stuhl - auf Druck der Politik. In einem Interview prangert er nun den Einfluss der Parteien auf den Sender an und nannte namentlich die Union. Außerdem herrsche in Mainz ein regelrechtes "Spitzelsystem", das an die DDR erinnere.
Die Fronten galten als verhärtet: Fünf-Jahres-Vertrag oder Rausschmiss. Doch jetzt sieht es so aus, als könnte der Streit um die Vertragsverlängerung von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender doch mit einem Kompromiss enden.
Der Ton wird härter im Streit um den ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender: "Wir erleben einen eklatanten Fall des Machtmissbrauchs", sagt der Berliner Verwaltungsrechtler Ulrich Battis. Als einer von 35 Top-Juristen hat er sich in einem offenen Brief gegen Brenders Widersacher Roland Koch gewandt.
Die Verbalattacke von Hessens Ministerpräsident Roland Koch auf ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender hat heftige Reaktionen ausgelöst. Brender selbst weist die Kritik zurück, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck vermutet den Ursprung der Vorwürfe "tief im Kanzleramt".
Wurden Hamburger Schüler bezahlt, um für einen "ZDF.reporter"-Beitrag Gewaltszenen zu spielen? stern.de sprach mit ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender - und der verantwortlichen Produzentin des Beitrags.
CSU-Chef Horst Seehofer ist wegen einer angeblich versuchten Einflussnahme seines Parteisprechers auf die Berichterstattung des ZDF unter Druck geraten.
Im Windschatten der Empörung über Roland Kochs politische Einmischung beim ZDF hat die SPD still und leise ihre Positionen in dem Sender ausgebaut. Jetzt soll ein Intimus von Kurt Beck ZDF-Verwaltungschef werden.
Kanzlerin Merkel hat kommunikatives Make-Up dringend nötig, keine Frage, und Steffen Seibert vom ZDF ist ein frischer Typ. Was den Wechsel so bedenklich macht: Es gibt eine Drehtür zurück zu den Öffentlich-Rechtlichen. Und die dürfte es nicht geben.
Die Reform der Rundfunkgebühren sichert den Öffentlich-Rechtlichen künftig satte Mehreinnahmen. Dafür werden die Bürger mit Zwangszahlungen zur Kasse gebeten. An den verstockten Strukturen von ARD und ZDF ändert sich rein gar nichts.
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