Startseite

Neuer Moderator des "heute Journals" fliegt aus Israel ein

Zwei Jobs, ein Mann: Christian Sievers wird Israel-Korrespondent bleiben, wenn er künftig das "heute Journal" im ZDF moderiert. Der Sender will ihn von Tel Aviv einfliegen lassen.

  Bisher war er als Israel-Korrespondent im ZDF zu sehen - künftig wird Christian Sievers auch das "heute Journal" moderieren.

Bisher war er als Israel-Korrespondent im ZDF zu sehen - künftig wird Christian Sievers auch das "heute Journal" moderieren.

Das ZDF lässt den neuen Moderator des "heute Journals" Christian Sievers mehrmals im Jahr aus Tel Aviv einfliegen. Der 43-Jährige soll im Hauptjob weiter Korrespondent in Tel Aviv bleiben und sechsmal pro Jahr für jeweils fünf Sendungen nach Deutschland kommen, wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet. ZDF-Chefredakteur Peter Frey verteidigte im "Spiegel" den Aufwand: "Christian Sievers ist fest angestellt, die Reisekosten sind überschaubar und auch deshalb gerechtfertigt, weil wir mit dieser Besetzung die nächste Moderatorengeneration im "heute Journal" ins Spiel bringen."

Sievers wird ab 2013 im Wechsel mit Claus Kleber und Marietta Slomka moderieren. Er übernimmt den Part von Maybrit Illner, 47, die sich wieder ganz auf ihre Talk-Sendungen in Berlin konzentrieren will. Der 1969 in Offenbach geborene Sievers hatte von 1997 bis 2009 das "ZDF-Morgenmagazin" präsentiert, bevor er nach Israel ging. Durch das "heute Journal" wird er an etwa 30 Abenden im Jahr führen.

ukl/DPA/DPA

Weitere Themen

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

Partner-Tools