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Stolpertonsteine für Hamburg

Stolpersteine erinnern in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas an die Opfer der NS-Zeit. In Hamburg werden die Gedenktafeln nun durch vertonte Biografien erweitert.

Schauspieler und professionelle Sprecher haben 20 Biografien und Aufzeichnungen von NS-Opfern eingesprochen, die Hamburger Stolpersteine erweitern

Schauspieler und professionelle Sprecher haben 20 Biografien und Aufzeichnungen von NS-Opfern eingesprochen, die Hamburger Stolpersteine erweitern

Zehn Jahre nach Verlegung der ersten Stolpersteine in Hamburg sind nun dazugehörige Biografien von NS-Opfern vertont worden. Durch zwanzig sogenannte Stolpertonsteine sind auf der Internetseite "www.stolpersteine-hamburg.de" die Lebensläufe sowie persönliche Aufzeichnungen der Opfer und ihrer Familien zu hören, teilten die Veranstalter am Montag zum Start des Projekts mit.

Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit Stolpersteinen an die Opfer der NS-Zeit, indem er kleine Gedenktafeln aus Messing vor ihrem letzten Wohnort in den Boden einlässt. In Hamburg wurden bislang 4326 Stolpersteine verlegt.

Hier gelangen Sie zum mobilen Angebot für die "Stolpersteine in Hamburg".

hw/DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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