. .
Gesundheit - News und Ratgeber
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Finesse

Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |

Das kann Couture!
Das kann Couture!
Chanel und Dior schweben davon

Die ganze Exzellenz der Hohen Schneiderkunst offenbart sich bei der Pariser Couture. Lagerfeld verleiht ihr sogar Flügel.

Hacken für Wikileaks
Hacken für Wikileaks
Die Rache der Vernetzten

Mit den Attacken der Internetaktivisten gegen Unternehmen, die nicht mit Wikileaks kooperieren, bekommen politische Proteste eine neue Qualität. Es braucht wenig, um große Wirkung zu erzielen - und der Widerstand aus dem World Wide Web ist nur schwer zu kontrollieren.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Was der Opa noch wusste...

Es ist tatsächlich so. Wissen macht Ahhhhhh! Denn, was ich dank akribischen investigativen Nachforschens ans Tageslicht gezerrt habe, wird vielleicht nicht die Welt der Fotografie auf den Kopf stellen, aber zumindest mit den am häufigsten angenommenen Irrtümern aufräumen. Dinge, die fast jeder kennt, aber völlig unreflektiert einfach so hinnimmt. Oder gar völlig unbedarft verwendet. Fragen, die man sich immer im Stillen stellt, aber irgendwie der Klassendulli in der Runde fehlte, um eben diese auszusprechen. Oftmals hält man bestimmte Begrifflichkeiten für das Produkt moderner Technik, aber wie so häufig liegt deren Ursprung in der Historie einer Sache begründet. In der Fotografie ist die Bildentstehung – wenn man den bildgebenden Prozess mal chemisch aussen vor lässt – eine Frage der Fingerfertigkeiten. Dem Einsatz geschickter Hände ist es überlassen, ein Foto entstehen zu lassen. Ebenso ist reine Muskelarbeit schon am Anfang eines Schaffensvorganges gefragt. Zu Urgroßvaters Zeiten war Fotografieren keine Solotänzer-Karriere. Ruhm heimste – wie so häufig bei guten Kunsthandwerkern – natürlich der namensgebende Meister ein. Der Stab an Gesellen, Handreichern und Zugehern blieb unter dem Mantel der Geschichte oft genug verborgen. So auch die nie erwähnten, aber oftmals hochqualifizierten Vorhangszieher. Als die Fotografie quasi noch in den Kinderschuhen steckte, gab es noch keinerlei Möglichkeit, den uns heute jedem bekannten Blitz zu benutzen. Seiner Zeit nutze man das vorhandene Licht. Und das mit extremer Genauigkeit. Die Problematik der Allgegenwärtig von Tageslicht umging man entweder mit der Uhr oder man installierte in den Ateliers schwere, riesige Vorhänge, um bei Bedarf abzudunkeln. Widersinnig, meint ihr? Wenn man doch das Licht braucht. Ja, das mag wohl auf den ersten Blick so erscheinen, aber wie so oft, verbirgt sich des Rätsels Lösung nämlich hinter dem zweiten Blick – zu dem es leider heutzutage immer weniger selbsternannte Fotografen kommen lassen. Was also ist daran jetzt so erwähnenswert? Das Prinzip der Abdunklung ist jedem geläufig. Und wenn nicht, empfehle ich einfach mal morgens den Kopf in eine schwarze licht- und luftdichte Plastiktüte zu stecken. Ergebnisse sind selbstständig abzuwarten und zu notieren. Aber bitte daran denken, dass besser keine Kinder unter 18 im Raum sind. Aber zurück zum Thema. Vorhang zu. Licht weg. Soweit kann mir sicher jeder folgen. Was aber passiert, wenn ich den Vorhang auf mache? Ganz klar, Licht da. Unspektakulär? Sicher, aber das ist immer bei so bei den ungeheuerlichsten Phänomen, die großes bewirken, aber so simpel erscheinen, dass man selber gar nicht darauf kommt. Die Finesse bei dem Akt des Vorhangöffnens liegt natürlich nicht im blanken und rohen Aufreissen, sondern im Timing der Sache. Und der Geschwindigkeit in der es ausgeführt wurde. Bei eingespielten Fotografen-Vorhangzieher-Kollektiven des ausgehenden 19. Jahrhunderts war es fast schon ein leistungsorientierter Wettkampfsport, wo es darum ging, die Konkurrenz durch noch kürzere Vorhangöffnungs- und -schließzeiten auszustechen. So wurden jeweils am linken wie am rechten Vorhang eines Fensters die entsprechenden Zugfachkräfte positioniert, nachdem der Fotografenmeister seine Kamera installiert hatte. Platten eingeschoben, Bildebenen, Linsen und alles aufeinander abgestimmt hatte. Nun kam die Stunde der minutiös durchchoreographierten blitzartigen Belichtungsprozesse. Auf ein Kommando hin riss der erste Vorhangzieher – in damaligen Fachkreisen nur kurz Blitzvorhang 1 genannt – den besagten Vorhang auf, um ihn quasi unmittelbar darauf wieder zu zu ziehen. Benötigte man noch zusätzlich Licht, kam Vorhangzieher Nummer Zwei ins Spiel. Blitzvorhang 2 war „geboren“. Heute zutage gibt es für die Begrifflichkeiten eine minimal veränderte Anwendung, aber ihr Ursprung liegt genau in dem eben beschriebenen exakt aufeinander abgestimmten Tanz mit den Vorhängen. Die Erfindung des künstlichen Blitzes wurde dann notwendig, weil in den Pioniertagen der Fotografie aufgrund verschiedenster Konflikte ständig entsprechende Handwerker zu Kriegen einberufen wurden, und der einsetzende Personalmangel machte eine Alternative notwendig, die sich in Form der Magnesiumblitze in den Geschichtsbüchern wiederfand. Einfache Ursache also, aber große Wirkung. Mal sehen, was sich aus dem Reich der viel zu oft zitierten Irrtümer noch so alles finden lässt. Ich bin gespannt. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Australian Black Beauty!

2006 Wynns Coonawarra Estate Cabernet Sauvignon (Rotwein, Australien) +++ AUSVERKAUFT +++ Australische Rotweine, insbesondere Shiraz und Cabernet Sauvignon, sind in vielen Fällen perfekte Kandidaten, um Einsteiger in die Materie Wein restlos zu begeistern. Gründe dafür sind die intensive, marmeladige Frucht und der kräftige Eindruck am Gaumen, die viele sonnenverwöhnte Australier aufweisen. 16% Alkohol und mehr sind hierbei keineswegs die Ausnahme. Dieser Stil von Wein ist auf der einen Seite zwar sehr faszinierend, doch wird man ihm auch schnell überdrüssig. Die Frucht wirkt bereits im Laufe des Konsums einer einzigen Flasche anstrengend und hinterlässt häufig einen unangenehmen Eindruck von (Extrakt-)Süße. Mal davon abgesehen, dass der hohe Alkoholgehalt oft schlecht eingebunden ist und mit der Zeit ein Brennen im Hals hinterlässt. Englischsprachige Weintrinker nennen solche Weine "hot". Aber bevor ich mich in diesen Schilderungen verrenne: Heutiger Australier ist ein tolles Beispiel dafür , dass es Down Under auch anders geht. Für den Weinlakai keine grundsätzliche Überraschung, doch hatte ich noch nie einen so guten Australier in diesem Preisbereich im Glas. Abgerundet wird diese Jancis-Robinson-Entdeckung durch eine klasse Sonderaktion, die der empfohlene Händler exklusiv den Weinlakai-Lesern anbietet: ein versandkostenfreies 5+1-Paket! Auch wenn die vielen Sonnenstunden in Australien unsere deutschen Voraussetzungen für Weinbau geradezu düster aussehen lassen, so stellt dieses Klima für Winzer nicht selten ein echtes Problem dar: Wenn die Trauben zu schnell reifen und man den optimalen Lesezeitpunkt verpasst, sind die Trauben zu süß und enthalten nur noch wenig Säure. Resultat sind Weine mit extrem hohem Alkoholgehalt, zu viel Fruchtextrakt und fehlender Frische. Wie gesagt, betört zunächst die intensive Frucht an der Nase, so lässt sich doch einem solchen Wein auf Dauer wenig abgewinnen. Für meine heutige Empfehlung trifft dies deshalb nicht zu, weil der Wein genau diese Negativeigenschaften nicht hat. Vielmehr liefert er alle positiven Seite eines australischen Rotweines: Eine betörende Frucht mit rotbeeriger Konzentration und leichtem Minzduft sowie eine merkliche, aber toll eingebundene Holzaromatik. Am Gaumen und auch im Abgang zeigt der Wein eine schöne Frische und keineswegs einen störenden Eindruck von übermäßigem Alkoholgehalt. Der Cabernet Sauvignon von Wynns wurde letzten Monat von Jancis Robinson als "Wine of the Week" ausgezeichnet. Sie kommentierte, er sei ein "extremely serious wine and yet is priced as though it were almost frivolous". Damit nicht genug: "There is nothing oversized, overripe or 'hot-tasting' about this wine - and nor is it plagued by the excessive mintiness that can sometimes detract from some Australian Cabernets". Jancis Robinson hat den 2006er Cabernet Sauvignon von Wynns innerhalb der letzten zwei Jahre einmal mit 18 und einmal mit 17 von 20 Punkten bewertet. Ein erstaunlich hoher Wert für einen Wein dieser Preisklasse, insbesondere wenn man weiß, dass die Britin sehr vornehm mit der Punktevergabe umgeht. Beleg dafür ist, dass Jancis Robinson in Ihrer Karriere erst 66 Weinen die Höchstpunktzahl von 20 Punkten gegeben hat, bei Robert Parker (persönlich) war dies bereits 206mal der Fall. Das Weingut Wynns liegt in dem Anbaugebiet Coonawarra im Bundesstaat South Australia . Dieses Gebiet ist insbesondere durch seinen extrem eisenhaltigen, rötlich gefärbten Boden bekannt, den man im Weinbau Terra Rossa nennt und eine ganz besondere Stilistik in den Weinen zu Tage befördert. Wynns wurde 1896 als erstes Weingut im Gebiet Coonawarra gegründet und entspricht somit nicht dem Bild, das man gemeinhin von Weingütern aus der "Neuen Welt" vor Augen hat. Der heute empfohlene Cabernet Sauvignon wurde bereits als Jahrgang 1954 in die Flaschen gefüllt und ist seitdem - zumindest in Australien - unter dem Namen "Black Label" wohlbekannt. So ist es bei genauer Betrachtung auch wenig verwunderlich, dass sich Wynns nicht mehr mit den Problemen herumschlägt, die für viele Winzer in Australien aufgrund der klimatischen Verhältnisse herrschen. Der "Black Label" wurde aus den besten Cabernet-Sauvignon-Trauben (20-25% der Gesamtlese) vinifiziert, die Wynns' Coonawarra Estate in 2006 erntete und die 16 Monate im Eichenfass verbrachten. Dabei kam ein buntes Gemisch aus französischer und amerikanischer Eiche in unterschiedlichem Alter zum Einsatz (Französische Eiche: 35% neu, 29% ein Jahr alt und 15% zwei Jahre alt und älter; Amerikanische Eiche: 8% neu, 2% ein Jahr alt und 11% zwei Jahre alt und älter). Die heutige Empfehlung geht nach langer Zeit einmal wieder stilistisch in eine ganz andere Richtung. Es ist ein Wein, der vor allem Einsteiger begeistern wird. Er ist einfach zu "verstehen", denn er betört die Sinne mit sehr intensiven Aromen. Zwar machen dies viele australischen Shiraz und Cabernet Sauvignon, das wirklich Besondere des Wynns liegt aber in der Tatsache, dass er auch Finesse, Frische und Eleganz bereithält: Merkmale, die nicht viele Weine bieten, egal aus welchem Teil der Erde sie stammen. Bitte nicht entgehen lassen: Der von mir recherchierte Händler ist nicht nur der einzige, der den Wein in Deutschland anbietet, sondern auch der kumulierte Flaschenpreis im 5+1-Paket ist in ganz Europa unschlagbar. Unbedingt kaufen. 2006 Wynns Coonawarra Estate Cabernet Sauvignon (Rotwein, Australien) Auge: Sehr dunkles Rot. Nase: Intensive, rote und auch schwarze Beerenaromen, Duft von Oliven, eine feine Minznote und Anklänge von Zedernholz . Gaumen: Sehr köperreich mit dichtem Aroma von schwarzen Johannisbeeren.  Wieder ein wenig Minze und ein mit feinen Tanninen belegter, sehr langer Abgang. Sonstiges: 100% Cabernet Sauvignon. Bis mindestens 2016 zu trinken. Enthält 14% Alkohol. 17-18/20 Punkte (Quelle: Purple Pages, Jancis Robinson, Juli 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Hawesko 6er-Paket: 59,50 EUR inkl. Versand (ca. 9,92 EUR / Fl.) Zum Vergleich: Einzelflasche kostet 11,90 EUR zzgl. 11,90 Versandkosten Ausverkauft! (Achtung: Die Weinlakai-Aktion ist nur unter diesem Link zu finden) Stand: 17.08.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

Wikileaks-Gründer Julian Assange
Wikileaks-Gründer Julian Assange
Schlägt das Imperium zurück?

Julian Assange ist festgenommen worden. Der Wikileaks-Gründer soll zwei Frauen vergewaltigt haben. Doch der Verdacht wächst, dass die Verfolger in Wirklichkeit Wikileaks zerstören wollen.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Lakaidoskop #9: Grosse Gewächse 2009!

von Martin Zwick und Tobias Treppenhauer Am 23. und 24. August präsentierte der VDP in gewohnt professioneller Manier die Grossen Gewächse 2009. Geladene Gäste in Wiesbaden waren eine Riege von nationalen und internationalen Wein-Journalisten. Eine Frage war an diesen Tagen besonders spannend: Würden sich die Vorschuss-Lorbeeren, die der Jahrgang erhalten hatte, als gerechtfertigt erweisen? Schließlich hatte der weitgehend optimale Vegetationsverlauf und ein traumhafter Altweibersommer Hoffnungen auf herausragende Weine genährt. Vorab-Fazit: 2009 ist ein gutes, aber kein überragendes Jahr! Die wirklichen Stars des Jahrgangs kann man fast an einer Hand abzählen und in manchen Fällen sind sogar die 2008er vorzuziehen. Vielen Rieslingen aus 2009 fehlt es an mineralischer Tiefe, Präzision und Säure. Häufig präsentierten sie sich auch zu alkoholreich. Zu viele GGs, insbesondere aus dem Rheingau, waren schlichtweg einfältig bzw. belanglos und dürften streng genommen nicht als Grosses Gewächs auf den Markt kommen. Die Gewinner-Regionen sind für den Weinlakai die Nahe, die Mosel und Rheinhessen. Die herausragenden Vertreter dieser drei Regionen sind von einer strahlenden Frucht, tiefen Mineralität und einer großen inneren Balance geprägt. Was war der Schlüssel zum Erfolg im Jahrgang 2009?  Ein großer Faktor war sicher das Ausreizen der langen Vegetationsperiode. Allgemein gesprochen: Überall dort, wo Ende Oktober bzw. Anfang November noch Trauben hingen, wurden die Weine besonders gut, weil die Kühlschranktemperaturen ab der zweiten Oktoberhälfte die Aromen und Komplexität in den Weinen extrem förderten. In den Regionen, in denen die Trauben früher heranreiften, enstanden gute, teils sehr gute Weine, denen es aber an der letzten Tiefe mangelt. Denn die Rieslingtraube profitiert wie keine andere von einer langen Vegetationsperiode und kalten Herbstnächten; sie gewinnt an aromatischer Konzentration und bildet dieses unverwechselbare Spiel zwischen Finesse, Eleganz und einzigartiger Säurefrische. Eigenschaften, die die großen deutschen Rieslingweine zu weltweit einzigartigen Unikaten machen. In Wiesbaden wurden aber nicht nur Rieslinge präsentiert. Es gibt auch Grosse Gewächse anderer weißer Rebsorten (Weißburgunder, Silvaner und Grauburgunder) und natürlich auch rote Vertreter. Allen voran Spätburgunder, aber auch Lemberger und Frühburgunder. Hier ist der aktuelle Jahrgang nicht 2009, sondern 2008, und einige Weingüter präsentierten auch 2007 als Neuerscheinungen. 2008 war kein einfaches Rotweinjahr, und die präsentierten Weinen machten sehr deutlich, welche Winzer ihr Handwerk wirklich verstehen. Allerdings waren die positiven Überraschungen wieder einmal die "üblichen Verdächtigen", und insbesondere das Gros der Lemberger verdienen nicht annähernd die Titulierung als Grosse Gewächse. Mehr zu den verkosteten Rotweinen nach dem Bericht zu den Riesling-Regionen. Riesling: Nahe: Wie eigentlich jedes Jahr eine sichere Bank.  Primus Inter Pares ist das Weingut Emrich-Schönleber mit einem grandiosen "Halenberg", gefolgt von Schäfer-Fröhlichs "Felseneck",  dem Klassiker "Hermannshöhle" von Dönnhoff und "last but not least" der "Felsenberg" von Dr. Crusius. Mosel: Eine ungemein positive  Überraschung in diesem Jahr war diese Region. Wunderbar frische, finessenreiche und feingliedrige GGs. Schließlich haben diverse Weingüter zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Grosses Gewächs produziert. Besonders empfehlenswert Dr. Loosens "Prälat", Schloss Liesers "Juffer-Sonnenuhr", Reinhold Haarts "Goldtröpfchen", Heymann-Löwensteins "Laubach" und Van Volxems "Pergensknopp". Chapeau! Rheinhessen: Vom guten Durchschnitt bis zum großen Stoff ist alles dabei. Ganz großartig waren Wittmann mit dem "Kirchspiel", auch Kellers "Kirchspiel" und der neue Shooting-Star Hans-Oliver Spanier mit einem beeindruckenden "Pettenthal" von Kühling-Gillot bzw. einem famosen "Frauenberg" von Battenfeld-Spanier. Pfalz: Zum Teil richtig gute Weine, aber selten "groß". Die mineralische Tiefe fehlt einfach.  Man merkt, dass bis Mitte Oktober fast alles geerntet wurde.  Toller Stoff ist allerdings Bürklin-Wolfs  "Kirchenstück". Sehr gut auch der "Kastanienbusch" von Ökonomierat Rebholz und "Idig" von A. Christmann.  Eine positive Überraschung waren zudem der "Sonnenberg" von Friedrich Becker und auch der "Steinbuckel" von Knipser. Rheingau: Insgesamt gesehen leider enttäuschend. Die Region hat wohl schon recht früh mit  Botrytis zu tun gehabt und somit war es kein Leichtes in diesem Jahrgang. Empfehlenswert ist aber Schloss Johannisbergs "Silberlack" und auch der "Gräfenberg" von Robert Weil. Die Weine von Breuer, Kühn und Leitz standen bei der Verkostung leider nicht zur Verfügung. Franken: Ganz nett, mehr aber auch nicht. Atemberaubend gut hingegen war der Silvaner "Julius-Echter-Berg" von Hans Wirsching, und auch sein Riesling aus der selben Lage konnte überzeugen. Rotweine: Frühburgunder: Zwei Weine dieser Spätburgunder-Mutation wurden als Grosses Gewächs vorgestellt, beide von der Ahr (nur hier gibt es die als GG klassifizierte Frühburgunder). Der "Pfarrwingert" von Meyer-Näkel und der "Hardtberg" von Kreuzberg. Beide Weine sind recht holzdominiert an der Nase, bieten am Gaumen aber eine durchaus schöne Frische und Frucht. Der "Hardtberg" hat insgesamt mehr überzeugt, aber beide Weine sind wenig komplex, zeigen keine Größe. Lemberger: Die vorgestellten Weine aus Württemberg haben auf ganzer Linie enttäuscht. Der Einsatz von (neuem) Holz ist in fast allen Weinen derart erschlagend, dass keinerlei Rebsortentypizität erkennbar ist. Der einzige Wein, der nicht vollständig vom Holz lahm gelegt wird, ist der "Lämmler" von Schnaitmann. Aber selbst hier ist der Holzeinsatz grenzwertig. Wenn sich deutscher Rotwein international weiter behaupten möchte, sollte dieses Line-Up auf keinen Fall als Grosse Gewächse klassifiziert sein. Spätburgunder: Die Königsdisziplin des deutschen Rotweins. Wie eingangs schon geschildert, musste 2008 sehr gut gearbeitet werden, um überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen. Gelungen ist das – wenig überraschend – besonders in der Pfalz und in Baden. Allen voran haben einmal wieder Friedrich Becker und Bernhard Huber bewiesen, dass sie die Stars des deutschen Spätburgunders sind. Beckers "Kammerberg" und "Sankt Paul" präsentieren sich zwar noch sehr jung, doch sind beide Weine von großer Eleganz und Kraft mit noch gut versteckter Komplexität, die in den nächsten Jahren sicher mehr zum Vorschein kommen wird. Der "Kammerberg" gefällt derzeit etwas besser, da sein Holz besser eingebunden scheint. Von der Pfalz überzeugen zudem die beiden 2007er von Knipser. Sowohl der "Kirschgarten" als auch der "Burgweg" bieten eine beeindruckende Nase mit gut eingebundenem Holz  und einem Gaumen, der bereits schöne Tiefe und guten Druck aufweist. 2007 war allerdings auch der deutlich dankbarere Jahrgang. Bei Huber aus Baden bietet der 2008er "Schlossberg" das beste Gesamtpaket. Tolle Intensität an der Nase, schon deutlich offener als Becker und eine wunderbare Geradlinigkeit am Gaumen, die in einem sehr langen Abgang mündet. In anderen Regionen gibt es aber auch gute Spätburgunder: Der fränkische "Schloßberg" von Fürst ist eine Empfehlung wert und auch von der Ahr hat sowohl die "Gärkammer" von Adeneuer gefallen als auch der "Sonnenberg" von Stodden. Noch ein Wort zu der Veranstaltung selbst: Bei dieser Verkostung in Wiesbaden erhält man die großartige Möglichkeit, an einem Ort fast alle beachtenswerte Weine Deutschlands verkosten zu können. Das alles in einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre mit vorbildlicher Organisation. Die Vertreter des VDP waren sehr engagiert bei der Sache, und die Service-Kräfte versorgten jeden Gast in kürzester Zeit mit den richtigen Weinen. Vielen Dank dafür! Mehr zum Thema auch in diesem Thread im Weinlakai-Forum

"Elefantenrennen" auf deutschen Autobahnen
Lkws wollen wieder mehr überholen

Auf immer mehr Autobahn-Abschnitten haben Lkws Überholverbot - zur Freude der Pkw-Fahrer. Am Donnerstag fällt das Bundesverwaltungsgericht das Urteil, ob das so bleibt.

iPhone-Junkie
Blog "iPhone-Junkie"
Amazon: Hidden Expedition 1.3: Wimmelsuche im Regenwald

Big Fish Games dominiert den Casual-Games-Markt für Windows-PCs im Internet. Inzwischen bietet das Unternehmen ausgewählte Mittagspausenspiele auch für die i-Welt an. "Amazon: Hidden Expedition" ist ein hochwertiges Wimmelspiel, das auf dem iPad sogar einen 2-Spieler-Modus anbietet. Die "Hidden Expedition" führt den Spieler in den Regenwald des Amazonas. Hier ist der Professor verschollen. Zum Glück erlaubt es eine Landkarte, seinem Weg zu folgen, um auf diese Weise nach dem alten Knacker zu suchen. Allerdings ist es im klassischen Wimmelspiel alles andere als leicht, voranzukommen. Nur wer ein gutes Auge besitzt und gut kombinieren kann, gelangt nach Stunden doch ans Ziel. Wimmelbildspiele gibt es auch für das iPhone. Der kleine Bildschirm macht das Suchen aber zur echten Qual. Auf dem großen iPad sieht das schon ganz anders aus. Hier spielt "Amazon" seine ganze optische Finesse aus. 50 Wimmelbilder gibt es im Spiel, die nacheinander zu lösen sind. Die Wimmelbilder zeigen eine unglaublich detailliert gezeichnete Szene aus dem Spiel, in der hunderte Gegenstände verborgen sind. Ziel ist es in jedem Wimmelspiel, eine Handvoll vorgegebener Items zu finden. Das ist gar nicht zu einfach, denn vor lauter Wald sieht man die Bäume gar nicht. Da die einzelnen Gegenstände nicht immer in der richtigen Größe oder an der zu ihnen passenden Stelle untergebracht sind, braucht es oft sehr lange, um die angemahnten Gabeln, Gewürzgurken, Spinnen, Knöpfe, Muscheln oder Hüte zu finden. Sie lassen sich mit dem Finger antippen und lösen sich dann sofort auf. Zugleich schrumpft die Liste der Gegenstände, die noch gefunden werden müssen. "Amazon" geht noch einen Schritt weiter als normale Wimmelbildspiele. So müssen manche Gegenstände aktiv benutzt werden. Ein Schlüssel öffnet etwa eine Schublade, in der sich weitere dringend benötigte Dinge verbergen. Und mit einem Saugpömpel kann man ein verdrecktes Aquarium reinigen. Im nunmehr sauberen Wasser sind weitere Gegenstände auszumachen. Geht es einmal gar nicht weiter, so kann sich der Spieler auch von der App Hinweise geben lassen, die aufzeigen, wo man vielleicht noch einmal suchen könnte. Gelungen ist, dass sich die Gesamtansicht des Wimmelbilds auch zoomen lässst. Es ist sinnvoller, durch ein etrem vergrößertes Bild zu scrollen, bei dem immer nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen ist, als in der Gesamtansicht nichts erkennen zu können. Ist ein Wimmelbild geknackt, geht es gleich im nächsten weiter. Hinzu kommen 14 Minispiele, bei denen der Spieler erst einmal herausfinden muss, wie sie eigentlich zu lösen sind. OpenFeint-Spieler sind übrigens klar im Vorteil. Wer hier einen Account besitzt, kann sich viele virtuelle Belohnungen für ein erfolgreiches Spielen abholen und am Ende sogar einen Bonuslevel freischalten. "Amazon: Hidden Expedition" ist eine Universal-App, die auf dem iPhone und dem iPod touch ebenso gut läuft wie auf dem iPad. Auf dem iPad kommt aber noch ein 2-Spieler-Modus hinzu. Hier wird der Bildschirm geteilt, die Spieler sitzten einander gegenüber und jeder bekommt seine eigene Kopie des aktuellen Wimmelbilds präsentiert. Jetzt geht es darum, die vorgegebenen Gegenstände als erster zu finden. Fazit: Die beliebten Casual Games von Big Fish Games, Alawar, Realore Studios und all den anderen Anbietern kosten in der Windows-Fassung meist um die 20 Euro. Dass sie in der gleichwertigen iPad-Umsetzung nur noch 4 Euro kosten, ist natürlich ein Schnäppchen, auch wenn der Preis aus der Sicht der preisverwöhnten iPhone-Gemeinde sicherlich nicht eben niedrig angesetzt ist. Doch es lohnt sich: "Amazon" bietet Fun für viele Stunden und bindet die ganze Familie an den Bildschirm. Schuld daran ist nicht nur die Spielidee, sondern auch die professionelle Grafik, die das Spiel zu einem Hingucker macht. ( Carsten Scheibe ) Amazon: Hidden Expedition 1.3 Anbieter: Big Fish Games Größe: 411 MB Preis: 3,99 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore

Bentley Continental GT Series 51
Bentley Continental GT Series 51
Reine Formsache

Classic Driver hat einen Bentley Continental GT Speed Series 51 vor der Berliner Hauptstadtkulisse einem umfassenden Stiltest unterzogen.

Durchgebrannt
Krokodil bei nächtlichem Spaziergang in Hessen erwischt

Ein Krokodil hat in einer südhessischen Gemeinde einen nächtlichen Spaziergang unternommen.

Suche als Feed abonnieren

Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.

Was sind RSS-Feeds?
 
Sie haben eine Frage zum Thema "Finesse"?

Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".

Noch 70 Zeichen
 
 
 
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...