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Analogkäse auf Fertigpizzen, falscher Kaviar auf den Tellern von Luxusrestaurants: Der Gourmetführer "Gault Millau" kritisiert zu viel Chemie im Essen und straft etliche Spitzenköche ab.
Es ist eine der begehrtesten Auszeichnungen der Haute Cuisine: Der 39 Jahre alte Nils Henkel aus Bergisch Gladbach ist vom neuen "Gault Millau"-Gourmetführer zum "Koch des Jahres" gekürt worden. Sein Testergebnis macht ihn zu einem der "weltbesten Köche".
Für seine "wohlgereiften Gerichte" kürte der "Gault Millau" Thomas Bühner vom Dortmunder "La Table" zum Koch des Jahres. Aber der Chefredakteur rügte auch die teuren Weine und das "verflachte Niveau" deutscher Restaurants.
2006 Emrich-Schönleber Monzinger Halenberg Riesling Spätlese trocken (Weißwein, Deutschand) Emrich-Schönleber ist ein mittlerweile weltbekanntes Weingut an der Nahe und wurde unlängst vom deutschen Gault-Millau mit der "Höchstnote für die weltbesten Weinerzeuger" ausgezeichnet. Im Jahrgang 2006 stand die Region Nahe für die besten trockenen Rieslinge Deutschlands. Deutschen Weißwein (und auch Rotwein) gibt es zahlreich und das Qualitätsniveau steigt insgesamt stetig. Man kann also nichts falsch machen, wenn man sich im Weingeschäft des Vertrauens ein paar Empfehlungen mit nachhause nimmt. Der hier beschriebene Wein ist da schon etwas Besonderes. Zum einen gibt es ihn nur noch selten zu finden, zum anderen habe ich einen wirklich guten Preis dafür ausfindig machen können. Sicher, 14,- Euro sind immer noch ein stolzer Preis für einen Wein, doch sollte man sich davon ein paar Flaschen sichern, wenn man erfahren möchte von welch hoher Qualität unsere deutschen Rieslinge sein können. Ganz davon zu schweigen, dass man noch deutlich mehr Geld für einen deutschen Weißwein ausgeben kann! Insbesondere wenn er nicht trocken ist, sondern eine normale Spätlese, eine Auslese oder sogar Trockenbeerenauslese ist. 2006 Emrich-Schönleber Monzinger Halenberg Riesling Spätlese trocken (Weißwein, Deutschand) Auge: Blasses Gelb. Nase: Zitrusfrüchte, getrockene Pfirsiche, tropische Früchte, kräuterige Würze. Mund: viel Konzentration, sehr fruchtig, mineralische Noten, enorm nachhaltig Sonstiges: Zu trinken bis 2014. 90 Punkte (Quelle: Gault Millau WeinGuide 2008: 88 Punkte / "Eichelmann deutsche Weine" 2008: 92 Punkte) Im Gault Millau WeinGuide 2008 ist es nachzulesen: an der Nahe machten 2006 inbesondere die trockenen Riesling Furore. Zum einen schnitt hier das Weingut Dönnhoff sehr gut ab und produzierte sogar DEN besten trockenen Riesling in 2006 (laut Gault Millau), zum anderen brachte eben besagtes Weingut Emrich-Schönleber Spitzenweine hervor. Meine Einkaufsempfehlung: Wein Refugium 14,00 EUR/Flasche zzgl. 6,00 EUR Versandkosten. AUSVERKAUFT! Stand: 14.04.2008. Nur solange der Vorrat reicht. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
Was bot uns das Jahr? Vom Rungis-Kollaps (Ausrungiert) bis zur verrückten Küchenrevue (Zeltspeisungen) war manches traurig, vieles heiter. Das Wichtigste blitzt in unserem Kulinarischen ABC noch einmal auf.
Zugegeben: Es gibt sehr viele Veranstaltungen in Sachen Wein und fast alle haben auch etwas mit Essen zu tun. Doch manche Events sind einfach etwas Besonderes. Dass seit 14 Jahren stattfindende Rheingau Gourmet & Wein Festival ist so eines. Bereits die Eckdaten sind eindrucksvoll: Ab dem 25. Februar werden hier 50 Veranstaltungen an insgesamt 14 Tagen stattfinden. Aber erst der Blick in die Programminhalte macht deutlich, was die Besucher hier zu erwarten haben. Von einer ungewöhnlichen Cooking Demo mit dem balinesischen Koch Chris Salans über einen Lunch mit dem New Yorker 3-Sterne-Koch Daniel Boulud bis hin zum Gala-Dinner mit Weinen des Château Lafite Rothschild , es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das Angebot ist nicht nur enorm vielfältig, es bietet seinen Besuchern Erlebnisse, die als "once in a lifetime" zu betrachten sind. Besonders erfreulich ist hierbei die Preisgestaltung: Bereits ab 24,- EUR sind Veranstaltungen buchbar. Vorbild für das Rheingau Gourmet & Wein Festival war das "Masters of Food and Wine", das bis zum Beginn der Neunzigerjahre im kalifornischen Highlands Inn Hotel veranstaltet wurde. Dieses an 2 Wochenenden ausgerichtete Festival widmete sich insbesondere kalifornischen Weinen in Kombination mit hervorragender Küche und erfreute sich internationaler Beliebtheit. Für Hans B. Ullrich, Inhaber des Hotel Kronenschlösschen in Hattenheim, drängte sich irgendwann die Frage auf, ob man nicht etwas Vergleichbares bei ihm im Rheingau umsetzen könne. Gemeinsam mit dem 2004 verstorbenen Bernhard Breuer organisierte er Mitte der Neunziger die ersten Veranstaltungen. Diese wurden noch in enger Abstimmung mit den Machern des kalifornischen "Originals" verwirklicht und hatten daher einen für das Rheingau ungewöhnlich amerikanophilen Touch. Schnell entwickelten sich die Veranstaltungen über die Jahre weiter, so dass heute eine abwechlungsreiche und lehrreiche Kombination aus Tastings, Cooking Demos, Lunchs und Gala-Dinner die 14 Tagen komplett ausfüllen. Hierbei setzt der Veranstalter auf große persönliche Nähe. Den Köchen kann man über die Schulter schauen und die Winzer der präsentierten Weingüter sind vor Ort und stellen sich Rede und Antwort. Dabei werden in Sachen Wein nicht nur die "üblichen Verdächtigen" vorgestellt, auch ganze neue Weingüter und -gegende werden beleuchtet. Die kulinarische Seite ist dieses Jahr schier atemberaubend: Die anwesenden Köche repräsentieren insgesamt 35 Michelin-Sterne und 420 Gault-Millau-Punkte. Sie stammen aus allen Teilen der Erde und repräsentieren unterschiedlichste Kochstile. Trotz dem ewigen Krisengerede sind die 50 Veranstaltungen bereits größtenteils ausverkauft sind, aber einige Restplätze gibt es noch und für sie lohnt eine Reise in das schöne Rheingau auf jeden Fall. Keine Frage, dass der Weinlakai auch mit von der Partie sein wird. Insbesondere auf den von Robert Parker hoch geschätzten Daniel Boulud aus New York bin ich gespannt und werde in meiner Rubrik "Lakaidoskop" ausführlich berichten. Bei Interesse an dem Festival reicht ein Klick auf oben stehenden Banner.
Ein 160 Jahre junges Hotel: Unser Autorenduo hat eine Winteridylle im verschneiten Bregenzer Wald entdeckt. Das preisgekrönte Haus mit dem schlichten Namen "Hotel Post" eignet sich nicht nur für die Winterferien in den Bergen.
Es ist der Kraftmeier unter den Klassikern, die Grundlage für einen zünftigen Rausch und die Erlösung von seinen Folgen - das Wiener Rindsgulasch. Das Geheimnis seiner Zubereitung liegt in der richtigen Wahl des Fleisches (Wadschinken!) und dem, woran es heute am meisten mangelt: Zeit.
Das Einfache ist immer das Schwere - Wiener Schnitzel etwa. Es soll zart sein, hauchzart, mit welliger, hörbar krosser Panierung. Wie es gelingt? Mit viel Liebe und ein paar kleinen Tricks. Vier Meisterköche ließen sich in die Karten schauen.
Erst kurz vor dem Servieren das Melonenpüree nach Geschmack mit mehr oder weniger Chilisud abschmecken. Die Kaltschale in tiefe Teller verteilen, jeweils in die Mitte die Melonenwürfel geben und darauf die Tunfischpraline setzen
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