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Heidelbeeren

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Ziegenkäse, Heidelbeeren und Orangen-Lavendel-Sauce

Den Ziegenweichkäse aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Raumtemperatur annimmt. Die Heidelbeeren eventuell verlesen, waschen und gut abtropfen lassen.

Urlaub auf dem Bauernhof
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Zwischen Kinderlachen und Ziegenmist

In den nächsten Sommerferien geht's ab aufs Land. Doch auf welchen Bauernhof? "Geo Saison" stellt seine Favoriten vor und hilft bei der Wahl des passenden Ortes für naturnahe Familienferien.

Schweden
Schweden
Schwedinnen finden Gold statt Beeren

Fast wie im Märchen: Zwei schwedische Freundinnen wollten im Wald zusammen Heidelbeeren sammeln gehen. Doch was sie stattdessen in ihr Körbchen legten, waren alles andere als kleine Früchtchen. Und die beiden Damen sind nun steinreich.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Französische Punktelandung!

2010 Château Pesquié Cuvee des Terrasses (Rotwein, Frankreich) Es hört sich verrückt an: 94 "echte" Parker- Punkte für schlappe 7,95 EUR.  Und in der Tat ist das Preis-/Leistungsverhältnis dieses Weines aus der südfranzösischen Appellation Côtes du Ventoux mehr als gut. Das "Cuvee des Terrasses" von Pesquié ist zudem ein alter Bekannter des Weinlakais, denn in der Vergangenheit empfahl ich bereits den 2007er. Damals noch einen Euro günstiger und mit 91 Punkten dekoriert, machte der 2007er bereits deutlich, dass dieser Wein auf die "Watchlist" für jeden Weinschnäppchen-Jäger gehört. So unterstütze ich die folgende Aussage von Robert Parker über das Weingut zu 100%: "... one of my all-time favorite producers in France". +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Natürlich muss man die 94 Punkte als "among its peers" verstehen: Wie schon häufig erwähnt, legt Parker die Punkteskala immer in Bezug auf direkt vergleichbare Weine neu an. D.h. der heute empfohlene Wein wird gegen andere Weine der Region und des selben Jahrgangs bewertet. Dies bedeutet, dass z.B. ein topklassifizierter Bordeaux, der 94 Punkte erhalten hat, die heutige Empfehlung wohl überflügeln würde. Nur habe ich meinen Lesern bereits andere Weine von der südlichen Rhône empfohlen, die deutlich unter 10,- EUR kosteten und bereits mit 90 Punkten einen tollen Gegenwert boten. So ist heutiger Wein ein phänomenales Angebot oder wie Parker sagen würde: "a phenomenal bargain" und weiter ausgeführt "it is absolutely stunning, and the best one they have made to date...". Der Wein bietet aus meiner Sicht alle Attribute, die man sich von einem guten Südrhône-Saft erhofft: Intensive, rotbeerige Frucht, die durch genügend Säure frisch wirkt, in Kombination mit einem dermaßen lang anhaltenden Eindruck am Gaumen, dass man das Gefühl gewinnt, in einer völlig anderen Preisklasse unterwegs zu sein. Natürlich hat der 2010er noch etwas "unkultivierte" Tannine, doch ist für mich besonders das Wechselspiel zwischen betörender und teils würziger Primärfrucht und dem mundfüllenden Volumen ein wunderbares Trinkerlebnis. Das Preis-/Punkteverhältnis einmal ausgeklammert, ist dieser Wein eine mehr als sichere Bank für jeden Weinliebhaber. Er ist auf der einen Seite unkompliziert, da er einfach zu "verstehen" ist, und auf der anderen Seite bietet er genügend Komplexität und Intensität, um sich auch noch auf die zweite, dritte und x-te Flasche zu freuen. Daher unbedingt kaufen. Die Appellation Côtes du Ventoux liegt östlich von Châteauneuf-du-Pape im südlichen Rhône-Gebiet Frankreichs. Auf den Hanglagen des 1.912 Meter hohen Mont Ventoux werden sowohl Rot- als auch Weiß- und Roséweine angebaut. Die roten und roséfarbenen Weine werden zumeist aus den traditionellen Reben der Region Carignan, Cinsaut, Gamay, Grenache, Mourvedre und Syrah hergestellt – häufig in einem Verschnitt dieser Sorten. Eine Ähnlichkeit zu Côtes-du Rhône -Weinen ist dadurch nicht zu bestreiten. Die Appellation Côtes du Ventoux existiert erst seit 1973 und ziemlich genau zu dieser Zeit erwarben Odette & René Bastide das Château Pesquié. Seit 2003 ist nun mit Alexandre & Frédéric Bastide die 3. Generation am Werke. Sie setzen den hohen Qualitätsanspruch ihrer Familie konsequent fort und konnten sich so zu einem der besten Weingüter der Appellation Côtes du Ventoux entwickeln. Das Château Pesquié bekennt sich konsequent zur nachhaltigen Arbeit im Weinberg. Die Entwicklung der Reben wird ausschließlich durch organischen, auf Humus basierendem Dünger verbessert und das Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Tieren, die diese Schädlinge fressen, wird stets gewahrt. Die Reben des Weinguts sind im Schnitt stolze 35 Jahre alt und gedeihen in einer enormen Dichte von 4.500 Rebstöcken pro Hektar. Hierdurch wird die Nährstoffkonkurrenz maximiert, die Reben wurzeln sehr tief und sorgen so für eine besonders fokussierte bzw. hochwertige Versorgung der Stöcke. Denn es gilt im Weinberg die Regel, dass überversorgte bzw. "glückliche" Reben zu wenig Komplexität entwickeln und nur Reben, die um Nährstoffe kämpfen müssen, außerordentliche Qualität produzieren. Natürlich geht diese Rechnung nur auf, wenn man konsequent im Weinberg arbeitet. Kontinuierlich werden bei Pesquié Maßnahmen durchgeführt, die dafür sorgen, dass nur Trauben reifen dürfen, die bereits sehr früh eine überdurchschnittliche Entwicklung aufweisen. Vereinfacht ausgedrückt, werden alle anderen Trauben bereits im "Babyalter" vom Stock entfernt, um zu vermeiden, dass diese "Schwächlinge" eine Nährstoffkonkurrenten für die Vorzeigetrauben darstellen. Hart, aber gerecht... zumindest im Sinne der Weintrinker ;-) Auf Château Pesquié werden die zwei Rotwein-Rebsorten angebaut, die im gesamten Rhônetal am populärsten sind: Grenache, der König der südlichen Rhône (fast 40% der Rebfläche) , und Syrah, der König der nördlichen Rhône (über 30% der Rebfläche). Im "Cuvee des Terrasses" kommen 70 % Grenache und 30 % Syrah zum Einsatz. Die Trauben werden gepresst und dann von den Stengeln befreit. Die Mazeration, also der Schalenkontakt der Maische, betrug bei dem 2010er ca. 15 Tage, um ein optimales Aroma und eine kräftige Farbe zu gewährleisten. Ca. 35 % des Weines wurde in zwei bis vier Jahre alten Eichenfässern ausgebaut und der Rest in großen Eichen-Fudern für jeweils ein Jahr ausgebaut. 2010 Château Pesquié Cuvee des Terrasses (Rotwein, Frankreich) Auge: Dichtes Blau-Violett Nase: Noten von süßen Heidelbeeren, Schwarzkirschbrand, Lakritz, Weihrauch und Anklängen von heißen Steinen . Gaumen: Erstaunliche Textur, Saftigkeit und wunderbare Fruchtintensität. Lebhafte Reinheit und energischer, langer und frischer Abgang, der länger als 30 Sekunden anhält. Sonstiges: Besteht aus 70% Grenache und 30% Syrah. Bis 2015 zu trinken. 94 Punkte (Quelle: Wine Advocate, Robert Parker, Oktober 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Weinpalais (1.800 Fl. sofort verfügbar) 7,95 EUR/Fl. (Versand: 5,50 EUR) 12er Paket frei Haus (95,40 EUR). Achtung: Versandkosten werden zunächst ausgewiesen, dann aber nicht in Rechnung gestellt. AUSVERKAUFT Stand: 24.10.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

backen
Grießflammeri mit Heidelbeerragout

Statt Heidelbeeren kann man auch andere Saisonfrüchte wie Himbeeren oder Erdbeeren verwenden.¶Getränkevorschlag Beerenauslese aus der Pfalz, zum Beispiel Ruppertsberger Reiterpfad.

Beeren
Beeren
Bye-bye, Maffay, hello, Berry

Raus aus der Kuchenecke - Beeren aller Couleur haben mehr Betätigungsbereiche verdient. Kombiniert mit Fleisch oder Käse verfeinern sie ganze Mahlzeiten und bringen Farbe auf den Teller.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Ein Spitzen-Syrah für jedermann!

2008 Bodegas Jimenez Landi Sotorrondero (Rotwein, Spanien) Punktebewertungen von Weinen bieten für viele Fans eine interessante Grundlage, um sowohl die "Spreu vom Weizen" zu trennen als auch die eigene Suche nach gutem Wein zu fokussieren. Natürlich können dabei auch wunderbare Tropfen auf der Strecke bleiben. Entweder weil sie gar keine Bewertung haben oder aber eine unangemessen schlechte Bewertung erhielten. So sollte man nie nur "Punkte trinken", sondern auch nach eigenem Geschmack herum probieren. Ich denke, der Mix aus beiden Vorgehensweisen ist eine gute Methode, um den eigenen Geschmack besser kennen zu lernen. Aber ich schweife ab: 90 Punkte sind für viele Weintrinker eine magische Grenze. Alles darunter zählt häufig (zu Unrecht) nicht mehr. Und wo es bei 90-Punkte-Weinen noch reichlich Auswahl zu erschwinglichen Preisen gibt, wird darüber die Luft schon erheblich dünner. Z.B. markieren 93 Punkte meist eine andere Liga von Wein und häufig auch ein anderes Preissegment. Hier richtig gute Tipps zu finden ist schwierig. H eutige Empfehlung  jedoch zeigt, es ist nicht unmöglich. Der Sotorrondero der Bodegas Jimenez Landi ist in vieler Hinsicht ein Ausnahmenwein. Seine Qualität ist für die vom empfohlenen Händler aufgerufenen 12,90 EUR unglaublich hoch und zudem stammt der Wein aus einer kleinen und eher unbekannten D.O. Spaniens. Méntrida liegt südwestlich von Madrid. Die Kritikerin Jancis Robinson z.B. hält die Region insgesamt gesehen für nicht D.O.-würdig. Zu schlecht sei das Gesamtniveau der Gegend. Allerdings bezweifeln weder sie noch Jay Miller (Wine Advocate), dass es große Ausnahmen gibt. Einige Pioniere der Gegend beweisen mit Nachdruck, wie man das Image von Méntrida aufpolieren kann. Die Gebrüder Jimenez-Landi sind seit 2004 solche Pioniere und mit ihrem 2008er Sontorrondero beflügeln sie Jay Miller zu der Aussage: "This hedonist’s delight is an incredible value". Zudem vergleicht er den Wein mit einem Côte Rôtie auf Spitzenniveau – ein Wein, der durchaus das 10-fache kosten können. Die Bodegas Jimenez-Landi bewirtschaftet insgesamt 27ha Rebfläche – streng nach bio-dynamischen Grundsätzen. Nach Ansicht der zwei Brüder kann nur so den Trauben die Charakteristik von Boden, Klima, Erde und Himmel verliehen werden. Mit Sicherheit schwingt hier auch ein wenig Esoterik mit, doch erreicht die Bodega durch diese naturnahe Vorgehensweise wunderbare Qualitäten. Selbstverständlich kommt diese überdurchschnittliche Güte auch durch den sorgfältigen Vinifikationsprozess zustande. Die Trauben werden per Hand streng selektioniert und nach dem abschließendem Ausbau in französischer Eiche ungefiltert in Flaschen gefüllt. Der Sotorrondero ist der eindrucksvolle Beweis dafür, dass sich der hohe Aufwand gelohnt hat. Der Wein ist eine eher ungewöhnliche Cuvée, denn sie besteht aus 85% Syrah und nur aus 15% der in der Gegend so populären Grenache-Traube . Ein Experiment, das vollends gelingt. Wie schon Jay Miller festgestellt hat, erinnert der Wein mehr an einen reinrassigen Syrah von der nördliche Rhône als an einen Spanier. Den günstigen Preis des Sotorrondero verdanken wir der Tatsache, dass Méntrida noch einiges an positivem Image aufbauen muss, um in der Liga anderer D.O.'s mitspielen zu können. Zugpferde wie Jimenez Landi werden dabei eine große Rolle spielen können und sollten auch von anderen Bodegas der Gegend als Vorbild genommen werden. Die heutige Empfehlung hat zwar ein höheres Preisschild als der zuletzt empfohlene  Grieche , befindet sich jedoch auch auf spürbar anderem Niveau. Der Schlüsselbegriff ist "Komplexität". Die Vielschichtigkeit sowohl an der Nase als auch am Gaumen ist eine völlig andere Geschichte. Der Sotorrondero ist nicht der Wein zum "Nebenhertrinken", es ist ein Wein mit dem man sich beschäftigen möchte und über den man sich austauschen möchte. Aus meiner Sicht ist der Kauf dieses Weins eine seltene Möglichkeit, zu einem vergleichsweise kleinen Preis höchstem Weinanspruch zu genügen. 2008 Bodegas Jimenez Landi Sotorrondero (Rotwein, Spanien) Auge: Violett . Nase: Ätherischer und sexy Duft nach Rauch, schwarzen Himbeeren, Heidelbeeren, Speck und Räucherstäbchen. Gaumen: Opulent mit seidiger Textur und bereits großer Komplexität. Sonstiges: Bis 2020 zu trinken. Besteht aus 85% Syrah und 15% Grenache. Der Wein wurde 10 Monate in Barrique-Fässern ausgebaut. 93 Punkte (Quelle: Wine Advocate, Jay Miller, April 2010) Meine Einkaufsempfehlung: Silkes Weinkeller 12,90 EUR/Fl. (5,40 EUR Versandkosten, ab 120,- EUR frei) HIER klicken Stand: 05.08.2010. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Feuriger Super-Tipp aus Spanien!

2008 Bodegas Ateca Garnacha de Fuego (Rotwein, Spanien) Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich über die von Jay Miller (Robert Parkers "Wine Advocate") so hoch gelobten, aber in meine Augen größtenteils langweiligen, spanischen Garnachas ausgelassen. Dann kam mir die heutige Empfehlung unter die Nase und ich musste meine Voreingenommenheit revidieren. Jay Miller spricht von einem "outstanding value" und auch Punkte-Knauser Josh Raynolds vom International Wine Cellar nennt den Wein ein "incredible value". Der Weinlakai muss sich anschließen – für unter 7,00 EUR hatte ich schon lange nicht mehr so einen tollen Wein im Glas. Die dynamisch wachsende D.O. C alatayud liegt in der nordostspansichen Region Aragón . Diese dürre Gegend profitiert mikroklimatisch vom Jalón, einem Nebenfluss des Ebro und lockt immer mehr ambitionierte Weinbauern an. Wie in fast ganz Zentralspanien, steigen die Erträge nur selten auf über 20 Hektoliter pro Hektar. Eine Tatsache, die für eine äußerste stabile Qualität sorgt. Die D.O. Richtlinien lassen zudem nur wenige Rebsorten für den Anbau zu. Die rote Garnacha Traube, die sehr potente und kraftvolle Weine hervorbringt, macht zwei Drittel der Gesamtproduktion in Calatayud aus. Mittlerweile gibt es immer mehr aufstrebende Kellereien, die mit modernsten Weinbaumethoden erstaunlich gute Weine für vergleichbar geringe Preise produzieren. Eine davon ist die Bodega Ateca. Sie wurde erst 2005 eröffnet und besitzt 85 Hektar Weinberge. Auf den sehr hoch gelegenen Schieferböden wachsen ausschließlich Garnacha-Trauben, die noch für zwei hochwertige Weine der Bodega zum Einsatz kommen. Der "Fuego" stammt von 60-80 Jahre alten Reben, die einen sehr geringen Ertrag bei fabelhafter Qualität liefern und daher häufig für besonders hochwertige Weine verwendet werden. Da 2008 alles andere als ein gutes Jahr in der Region war, wurde der Ertrag nochmals um 70% reduziert, um eine bestmögliche Qualität zu gewährleisten. Eine Vorgehensweise, die bei einem Wein dieser Preisklasse wirklich beeindruckend ist. Die önologische Verantwortung bei Ateca hat die Australierin Sarah Morris. Und erstaunlicherweise hat der "Fuego" in der Nase eine Charakteristik, die an einen gut gemachten Syrah bzw. Shiraz erinnert – eine Rebsorte auf die sich Australier besonders gut verstehen. Aber egal, ob es sich nun um eine australische Variante eines Garnacha handelt oder nicht: der Wein ist im wahrsten Sinne des Wortes heiß. Er vereint Frucht und schiere Kraft auf eine eindruckvolle Art und Weise und ist dabei niemals anstrengend oder alkohollastig. Man kann also tatsächlich von Balance sprechen. Dass der Weinlakai in dieser Preisklasse nochmals einen spanischen Garnacha in die Hände bekommt, auf den diese Beschreibung passt, hätte ich nicht gedacht. Da ich mir unsicher bin, ob es so schnell wieder klappt, rate ich jedem Leser sofort zu zu greifen. Bei diesem Preis und einer Versandkostenfreiheit ab 25,- EUR sollte man eine kleine Bevorratung wagen. 2008 Bodegas Ateca Garnacha de Fuego (Rotwein, Spanien) Auge: Undurchsichtiges Purpur. Nase: Potente Aromen von Heidelbeeren, Brombeeren und schwarzen Kirschen. Außerdem Anklänge von Oliven und Veilchen. Mund: Kräftige, dunkelbeerige Aromen mit leicht bitteren Kirschnoten. Staubige Tannine, die die Frucht wunderbar einrahmen. Intensiver, langer und erstaunlich balancierter Abgang. Sonsti ges: Besteht aus 100% Garnacha. Ab jetzt bis 2014 zu trinken. 89 Punkte (Quelle: Wine Advocate, Jay Miller, Juni 2009: 89 Punkte / Josh Raynolds, International Wine Cellar, Oktober 2009: 88 Punkte) Meine Einkaufsempfehlung: vinos.de 6,95 EUR /Fl. (Mindestbestellwert 25,- EUR, keine Versandkosten, ab 18 Fl. 4% Rabatt) Hier klicken! Stand: 12.02.2010. Nur solange der Vorrat reicht. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.

Der Weinlakai
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Ein Châteauneuf aus Kalifornien!

2006 Tablas Creek "Esprit de Beaucastel" (Rotwein, USA) Die reine Punktebewertung eines Weins ist nie ausreichend, um das dahinter liegende Konzept eines Winzers zu verdeutlichen. So wurde die heutige Empfehlung zwar von mehreren aussagekräftigen Weinpublikationen mit 93 Punkten dekoriert, doch neben dem Fakt, dass ich diese Bewertung ausnahmsweise etwas zurückhaltend finde, sind andere Dinge deutlich erwähnenswerter. Allem voran die Tatsachen, dass er ein jetzt schon verdammt leckerer Wein ist und durch seine ungewöhnliche Stilistik eine tolle Bereicherung des Erfahrungsschatzes eines jeden Weintrinkers darstellt. Das kalifornische Weingut Tablas Creek in Paso Robles ist eine Kooperation zwischen dem Kultweingut Château Beaucastel in Châteauneuf-du-Pape (CDP) an der südlichen Rhône und dem ehemaligen Importeur von französischen Spitzenweinen, Robert Haas. Nicht nur entstehen dadurch sehr frankophile Weine, der "Esprit de Beaucastel" wird ganz nach der Tradition seines französischen Urahns vinifiziert. Ein Experiment, das erstaunlich gut funktioniert und einen Wein produziert, der fast wie ein aus heißem Jahrgang (2003!) stammender CDP wirkt. In Deutschland absolut rar und bei nur einem Händler zu erstehen. Die französischen Weine aus CDP zeichnen sich durch eine ganz eigene Aromatik aus. Diese wird durch zwei Faktoren besonders geprägt: Zum einen handelt es sich immer um Verschnitte, die bis zu 13 klar definierte Rebsorten enthalten dürfen, zum anderen haben die Weine fast immer gewisse Gewürznoten ("garrigue"), die u.a. durch auf den Weinbergen wachsende Thymian-, Lavendel- und Rosmarinsträucher entstehen. Das Château Beaucastel in Châteauneuf-du-Pape ist eines der prestigreichsten und besten Adressen der Gegend – gleich mehrere mit 100 Punkten ausgezeichnete Weine stammen aus diesem Hause. Der von hier stammende CDP hat eine ganz eigene Stilistik, da Beaucastel als einziges Gut die Rebsorte Mourvèdre als vorherrschende Traube in seinen Cuveès verwendet. Seine Nachbarn vertrauen hier in aller Regel auf Grenache . Auch der "Esprit de Beaucastel" besteht aus 45% Mourvèdre , 28% Grenache , 22% Syrah und 5% Counoise . Erstere Rebsorte steht für Aromen von dunkelroten Früchten, Gewürzen und Erde. Grenache hingegen steht für eine sehr zugängliche, frische Fruchtaromatik, die eher im hellroten Bereich angesiedelt ist. D.h. durch den großen Anteil von Mourvèdre präsentieren sich die Beaucastel-Weine, aber auch der "Esprit de Beaucastel", etwas würziger und dunkler im Geschmack. Tablas Creek baut den "Esprit de Beaucastel" auf der Fläche seines 48 Hektar großen Rebbestand an. Dieser wird rein organisch behandelt und die heutige Empfehlung wurde spontan in Stahl vergoren – d.h. es wurde keine künstliche Hefe zugesetzt, sondern der Gärprozess startete durch in der Luft natürlich vorkommende Hefe. Der Wein wurde in 4.500 Litern fassenden Foudres aus französischer Eiche ausgebaut worden und nach knapp 2 Jahren ungeklärt und ohne Filtration in die Flasche gefüllt. Der 2006er "Esprit de Beaucastel" ist aus meiner Sicht eine mehr als gelungene Interpretation eines guten Châteauneuf-du-Pape. Den Stempel "Born in the USA" möchte der Wein überhaupt nicht verbergen. Vielmehr überzeugt die heutige Empfehlung durch alle positiven Eigenschaften eines amerikanischen Rotweins: sonnengeprägte Aromatik und verführische Zugänglichkeit, ohne dabei "over the top" bzw. klebrig zu wirken. Auch andere Weingüter versuchen in Kalifornien dem Stil der südlichen Rhône nachzueifern. Diese als "Rhône Ranger" bekannten Weine sind insgesamt sehr verheißungsvoll, auch wenn nur wenige das Know-How eines etablierten Guts aus der "originalen" Gegend mitbringen. Zudem sind die jetzt schon etablierten "Rhône Ranger" teils unbezahlbar geworden. Der "Esprit de Beaucastel" ist zwar nicht billig, er ist aber vergleichsweise günstig. Seine schöne Frucht und sein satter Körper stehen zudem für ein langes Leben. D.h. man kann ihn jetzt fabelhaft genießen, kann sich aber auch noch locker 10 Jahre Zeit lassen. 2006 Tablas Creek "Esprit de Beaucastel" (Rotwein, USA) Auge: Tiefes Rot mit hellem Rand. Nase: Opulente Aromen von Unterholz, Heidelbeeren, Brombeeren, Kaffeebohnen, Gewürzen und Lakritz. Frisch und mineralisch an der Nase. Mund: Sehr balanciert: kräfitg, aber elegant. Lebhafte Aromen von Heidelbeeren, Himbeeren und schwarzen Johannisbeeren mit einem Hauch Muskat, Zedernholz und Kokosnuss. Komplexer, langer Abgang mit einer lehmigen und erdigen Ausprägung, die zudem florale Noten enthält. Wieder eine frische Mineralität im Gesamtbild. Sonsti ges: Besteht aus 45% Mourvèdre, 28% Grenache, 22% Syrah und 5% Counoise. Jetzt und bis 2019 zu trinken. 93 Punkte (Quellen: International Wine Cellar, Josh Raynolds, Dezember 2008: 93 Punkte / Wine Spectator, James Laube, März 2009: 93 Punkte / Wine Advocate, Robert Parker, August 2009: 92 Punkte) Meine Einkaufsempfehlung: Aux Fins Gourmets 27,50 EUR /Fl. (6,00 EUR Versandkosten, ab 200,- EUR frei) Hier klicken! Stand: 02.11.2009. Nur solange der Vorrat reicht. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.

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Heidelbeeren auf Wikipedia

Die Heidelbeeren (Vaccinium) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Sie werden im deutschen Sprachgebrauch allgemein als Heidelbeeren oder Blaubeeren bezeichnet, wobei die Bezeichnung im engeren Sinne nur für die in Europa verbreitetste Art, die Blau- oder Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), gilt. Die Gattung umfasst unter anderem Preisel-, Heidel-, Rausch- und Moosbeeren. Der lateinische Gattungsname Vaccinium geht möglicherweise auf baccinium = Beerenst...

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