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Kirsche

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Zwischenruf
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Schluckt die rote Kirsche

Die SPD muss das Bündnis mit der Linken in Hessen wagen, aber sie sollte mit ihr koalieren, statt sich tolerieren zu lassen. So kann sie, auch andernorts, Lafontaines Frucht verdauen - und den kommunistischen Kern ausspucken.

Kinocharts
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Der "Krieg der Sterne" muss warten

Weder die Liebe noch die Jedi-Ritter können dem französischen Spitzenreiter etwas anhaben. "Ziemlich beste Freunde" bleibt, wo er ist: auf Platz 1.

Tauwetter setzt ein
Tauwetter setzt ein
Jetzt geht es dem Schnee an den Kragen

Nach sieben Woche Kälte steigen die Temperaturen in den kommenden Tagen über den Gefrierpunkt. Zeit für Frühlingsgefühle sei noch nicht, bremst der Deutsche Wetterdienst die Euphorie. Zumal mit Schneeregen und Regen die Straßen wieder zu Rutschbahnen werden können.

Action! - Neu im Kino
Action! - Neu im Kino
Ein Mann für jeden Geschmack

Kuscheldaddy George Clooney? Der verschwitzte Sam Worthington? Charmebolzen Jean Dujardin? Oder doch lieber Witzbold Adam Sandler? stern.de präsentiert die wichtigsten Filmstarts der Woche.

Wirtschaft
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Trend zur Natur auch bei der Beleuchtung

Das Thema Natur erreicht alle Wohnbereiche: Auch bei der Beleuchtung lässt sich auf der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne ein Trend zu natürlichen Materialien erkennen.

Wetter
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Vergesst die Bauernregeln

Kalt ist's. Und nass. Zumindest in Deutschland. Wer nicht jetzt schon im Feuchten sitzt, bangt um die Urlaubsplanung. Aber keine Sorge. Der Sommer ist noch nicht verloren. Besserung ist in Sicht - und die Weisheiten der Bauern kann man getrost vergessen.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Perfektes Revival: Nochmals 100 Kisten!

2009 Château de Segries Clos de l'Hermitage (Rotwein, Frankreich) +++ AUSVERKAUFT +++ Fast exakt zwei Jahre sind vergangen seitdem ich diesen Wein aus Côtes du Rhône als 2007er-Jahrgang empfohlen habe. Der Artikel ist hier zu lesen. Die damals verfügbaren 100 Kisten sowie 50 zusätzlich beschaffte 6er-Pakete waren im Nu ausverkauft. Kein Wunder, denn der 2007er war und ist großartig. So ist es für mich eine besondere Freude, heute den Jahrgang 2009 erneut meinen Lesern vorstellen zu können. Insbesondere, da ich den 2009er Clos de l'Hermitage dem 2007er sogar vorziehe. Wieder gibt es den Wein von Ex-Formel1-Fahrer Jean Alesi in der Original-Holzkiste, und trotz Preiserhöhung des Châteaus über die letzten zwei Jahre müssen die Weinlakai-Leser bei dem genannten Händler  keinen Cent mehr als zuvor  bezahlen. Und alle Leser, die langsam das Gefühl bekommen, der Weinlakai empfehle nur noch 6er-Pakete, täuschen sich. +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Direkt zum beliebten Punktethema: Den 2007er Clos de l'Hermitage bewertete Robert Parker mit 94 Punkten und der heutige Wein erhielt 93. Warum mir der 2009er trotz dieser leicht geringeren Bewertung seitens des Weinpapstes besser gefällt, zeigte ein blind durchgeführter Vergleichstest zwischen den Jahrgängen 2007, 2008 und 2009. Diese Jahre im südlichen Rhône-Tal wurden vom Wine Spectator mit 95 (2007), 88 (2008) und 93-96 (2009) Punkten bewertet, und so hatte ich bereits eine gewisse Erwartungshaltung. Der Wein in Glas 1 war ein wahrer Bolide mit recht ungezügelten, leicht bitteren Tanninen und einem sehr druckvollem Abgang mit komplexer Aromatik. Der Wein in Glas 2 wirkte deutlich frischer, fruchtbetonter und vor allem balancierter, aber ohne Komplexität vermissen zu lassen oder im Abgang deutlich kürzer zu sein. Dem Wein im Glas 3 fehlte es im Vergleich zu den anderen Kandidaten an allen Ecken und Enden. Er wirkte geradezu wässrig und war zu stark von seiner eindimensionalen Frucht dominiert. Wein 1 musste 2007 sein, denn der gesamte Jahrgang steht für fette, alterungsfähige Weine. Nun hoffte ich sehr, dass Wein Nummer 2 der 2009er war, da er mir mit Abstand den schönsten Trinkgenuss bot. Wein 3 würde ich wohl kaum meinen Lesern empfehlen können. Meine Vermutungen wurden bestätigt und ich muss sagen, dass ich insbesondere den Vergleich zwischen 2007 und 2009 als sehr aufschlussreich empfand. Der hoch gelobte 07er ist zwar sehr körperreich, doch wirkt er derzeit etwas unharmonisch. Die Tannine sind zu bitter und auch der Alkohol scheint nicht sehr gut eingebunden zu sein. Bei meiner Verkostung vor zwei Jahren hatte der Wein zwar auch das Prädikat "zu jung" verdient, doch war er damals deutlich fokussierter. So ist der jetzige Eindruck sicher nur die Momentaufnahme eines klassischen Reifeverlaufs: Eine zugängliche Fruchtphase zu Beginn und dann bis zur eigentlichen Reife ein Wechselspiel zwischen verschlossenen, unbalancierten, aber auch wieder attraktiven Phasen. Daher mein Rat an alle Besitzer der 2007er: Lassen Sie ihn noch mindestens zwei Jahre im Keller schlummern. Beim Kauf des 2009er lohnt allerdings der blind durchgeführte Vergleich. Aber genug zu dem 2007er und mehr zu der aktuellen Empfehlung. Der 2009er Clos de l?Hermitage profitierte von recht kühlen Nächten im August, die den Säuregehalt der Trauben auf einem perfekten Niveau hielten. Der Wein ist zwar keinesfalls säuerlich, doch wirkt er eben nicht zu überladen oder alkoholisch. Für einen solch jungen Wein wirkt er überraschend leichtfüßig und elegant. Der lange Abgang mit der tollen Kräuter- und Gewürz-Komplexität überrascht förmlich, da man aufgrund der Feinheit einen eher schlanken Wein vermuten könnte. Dass Robert Parker dem 09er im Vergleich zu dem 2007er einen Punkt weniger gibt, stützt leider das Klischee, er würde fette, extraktreiche Weine den etwas grazileren Vertretern vorziehen. Für mich ist der zwei Jahre jüngere Wein zum jetzigen Zeitpunkt die deutlich bessere Wahl. Man sollte sich allerdings im Klaren sein, dass man diesen Wein zwar noch viele Jahre lagern kann, es aber sehr schwer fallen wird, die Finger von diesen leckeren Fläschchen zu lassen. Die Stilistik des Weines ist deshalb so attraktiv und zugänglich, da sie eine Kombination eines sehr internationalen Stils mit der klassischen Provence-Typik ist: Auf der einen Seite herrliche Aromen von Brombeere, Cassis und Lakritz, auf der anderen Seite der schöne Garrigue -Duft von Lavendel, Kräutern und Kirsche. Die Weinberge des Château Segries, auf dem der Clos de l'Hermitage wächst, sind insgesamt nur vier Hektar groß. Per Hand wurden hier die Trauben für den 2009er geerntet und pro Hektar ergaben sich hieraus 40 Hektoliter Most. Ein Wert, der von strenger Selektion zeugt. Die Maische blieb dann 21 Tage lang mit den Schalen in Kontakt, um möglichst viel Extrakt und Aroma aufzunehmen. Anschließend wurde der Wein 11 Monate in Eichenfässern ausgebaut, die zu 25% neu waren. Ich empfehle den Kauf dieses Weines nicht nur den Lesern, die vor zwei Jahren leer ausgegangen waren, sondern auch den stolzen Besitzern des Clos de l'Hermitage aus 2007. Es wird sicher spannend, das Leben dieser beiden Weine parallel zu verfolgen. Mir ist bewusst, dass 100,- EUR eine gewisse Investition darstellen, doch erhält man dafür nicht nur einen ganz besonders guten, sondern auch einen raren und in Deutschland schwer erhältlichen Wein ? einmal von dem fantastischen Ritual des Öffnens einer Holzkiste mit Wein ganz abgesehen. Bitte beachten Sie, dass Sie den Wein jetzt schon ordern können, er aber erst in der Woche ab dem 12.09.11 in die Auslieferung geht. 2009 Château de Segries Clos de l'Hermitage (Rotwein, Frankreich) Auge: Dichtes Rubinrot/Violett. Nase: Schwarzer Trüffel, Brombeeren, Cassis, Lakritz, subtiler Grillrauch und Noten von Graphit. Gaumen: Gewürze, Kräuter, Lavendel und Kirschwasser. Körperreich, reichhaltig und kraftvoll im Abgang. Sonstiges: Besteht aus gleichen Teilen von Syrah, Grenache und Mourvedere. Bis mindestens 2016 zu trinken. 93 Punkte (Quelle: Wine Advocate, Robert Parker, Juni 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Lehmkuhl Feine Weine 100,- EUR für 6 Flaschen in der Original-Holzkiste inkl. Versand Zuteilung nach "first come, first serve" Prinzip (Entspricht 15,- EUR/Flasche und 10,- EUR Versandkosten) Ab KW 37 (12.09.-) lieferbar! Ausverkauft! Stand: 31.08.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

Filmstart von
Filmstart von "Midnight in Paris"
Woody will kuscheln

Mit 75 Jahren landete Woody Allen seinen größten Kassenerfolg in der Heimat. "Midnight in Paris" führt zurück in die Roaring Twenties - und ist dabei leider etwas zu pittoresk geraten.

Wetter
Wetter
Wärmerekorde im neuen Jahrtausend

Milder Winter, heißer Frühling, verregneter Sommer: 2007 spielte das Wetter nicht nur verrückt, das Jahr war auch eines der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1901. Insgesamt fallen jetzt vier von sechs Hitzerekord-Jahren ins neue Jahrtausend.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Mamma Mia, was für ein Roter!

2008 Di Majo Norante Ramitello (Rotwein, Italien) Heutige Empfehlung wird sicherstellen, dass ich bei meinen Lesern aufgrund der langen Unterbrechung nicht gänzlich in Ungnade falle. Ja, der Wein hat tatsächlich 92 Parker-Punkte. Ja, er kostet wirklich nur 7,50 EUR und ja, dieser Italiener ist unglaublich gut. Er ist nicht der erste Wein, den ich vom Weingut Di Majo Norante empfehle. Bereits der Terre degli Osci war ein Preis-Leistungskracher. Zudem hatte ich den Süßwein des Hauses mit auf der letzten Weinlakai-Verkostungstour. Der Ramitello setzt nun in Sachen "Hochgenuss zum Tiefstpreis" neue Maßstäbe. Preislich zwar ein Alltagswein, doch zeigt er neben einer tollen Frucht auch Größe und Komplexität. Ich behalte meinen Blutdruck im Auge und werde mich nicht zu historischen Superlativen aufschwingen, doch wer diesen Wein nicht kauft ist selbst schuld. Nicht zuletzt, da er bei vielen deutschen Weinhändlern mehr als 10 EUR kostet. Und "by the way": Es ist purer Zufall, dass der Wein bei dem Händler der letzten Empfehlung wieder am günstigsten zu haben ist. Nach wie vor gibt es beim Weinlakai keine Absprachen mit Händlern. Eigentlich wollte ich heute einen ganz anderen Wein empfehlen. Dann aber kam mir dieser süditalienische Rotwein aus Molise in die Quere. Aufgrund der vergleichsweise geringen Verfügbarkeit musste ich schnell handeln und ihn im Sinne meiner Leser vorziehen. Der "Ramitello" stammt aus einer Weingegend, die international sehr wenig Aufmerksamkeit genießt. Molise ist eine sehr kleine und dünn besiedelte Region im Süden Italiens und es wird hier auf lediglich 9.500 Hektar Wein angebaut. Zm Vergleich: in der Toskana sind es 62.500 Hektar. Die Produzenten sind zum großen Teil Winzergenossenschaften, die vergleichsweise einfache Weine in die Flaschen füllen. Das privatgeführte Weingut Di Majo Norante produziert mit Abstand die besten Weine der Region und vertreibt vier Weine unter der wenig prestigeträchtigen Klassifizierung IGT (Landwein). Die acht übrigen Weine werden mit einer  DOC-Klassifizierung vermarktet. Diese gibt es für nur drei Zonen in Molise (Biferno, Del Molise, Pentro di Isernia) und die Gesamtproduktion macht lediglich fünf Prozent aller in Molise vinifizierten Weine aus.  In dem aus der DOC Biferno  stammenden Ramitello kommen daher nur Rebsorten zum Einsatz, die der Klassifizierung entsprechen. Zum einen Montepulciano (80%), bekannt durch den gleichnamigen Ort in der Toskana und den schönen Rotfrucht-Aromen. Zum anderen Aglianico (20%), eine sehr "katholische" Rebsorte mit robusten Tanninen und Aromen von Rauch, Teer und Tabak. Der durch diesen Verschnitt entstandene Charakter macht den Wein aus meiner Sicht zu etwas ganz Besonderem. Der Montepulciano sorgt für eine einladende und süffige Frucht und der Aglianico sorgt für eine interessante und vielschichtige Aromakomplexität. Dass der Wein von letzterer Rebsorte nur 20% enthält ist aus zweierlei Hinsicht gut: 1. Bei den derzeitigen Temperaturen wäre ein höherer Anteil zu schwer, zu anstrengend. 2. Der Wein würde kein sonderlich großes Publikum ansprechen, denn meiner Erfahrung nach wäre er mit seinen geräucherten Aromen und zupackenden Tanninen ein wahrer Frauenschreck. Der Ramitello ist für mich daher ein absoluter Unisex-Wein, zumindest wenn eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber kraftvollen Weinen besteht. Davon abgesehen ist diese geschlechtsspezifische Zuordnung sowieso recht klischeehaft. Mir geht es lediglich um eine möglichst gute Charakterisierung des Weines. D.h. auch Frauen und Protestanten mögen diesen Wein bitte bestellen ;-) Die Reben der heutigen Empfehlung wachsen auf maximal 100 Höhenmetern und wurzeln in lehmhaltigem, gut Wasser speicherndem Boden. Der Most des Weines wird inklusive der Schalen in Edelstahltanks für einen Monat lang "ziehen" gelassen ( Mazeration ). Ein gängiger Prozess für viele Rot- aber auch Weißweine, um die Konzentration und Aromafülle der Weine zu steigern Ausgebaut wurde der Wein nur zum Teil in Holz und hat dadurch lediglich eine dezente Eichennote. Gut so, denn die Aglianico-Traube liefert bereits Aromen, die man leicht als Holznoten deuten könnte. So hätte ein stärkerer Holzeinfluss dafür gesorgt, dass der Wein einfach "too much" ist bzw. eine Balance mit den übrigen Komponenten (Alkohol, Säure und Tannin) unmöglich gewesen wäre. Auch wenn die kommenden zwei Empfehlungen ebenfalls sehr, sehr gut sind, sollte jeder Leser versuchen ein paar Flaschen des Ramitellos abzubekommen. Der empfohlene Händler klärt zwar derzeit noch, wie es um Nachschub bestellt ist, doch würde ich trotzdem raten möglichst schnell zu reagieren. In diesem Zusammenhang möchte ich ? wie schon so häufig ? betonen, dass ein kräftiger Rotwein wie der Ramitello vor dem Genuss unbedingt etwas gekühlt werden sollte. Dazu die Flasche einfach mindestens 20 Minuten vor Genuss in den Kühlschrank stellen. Ein zu kühler Rotwein ist im Sommer nie ein Problem, denn er wärmt im Glas rasch auf. Ich persönlich verwahre geöffnete Rotweine  in den Sommermonaten grundsätzlich im Kühlschrank. 2008 Di Majo Norante Ramitello (Rotwein, Italien) Auge: Sattes Rubinrot. Nase: Klar, frisch und vielschichtig mit Aromen von Kirsche und Pflaumen. Gaumen: Vollmundig und lang mit Aromen von Rauch, Teer, Menthol, und Lakritz im Abgang. Sonstiges: Besteht aus 80% Montepulciano and 20% Aglianico . Bis 2013 zu trinken. 92 Punkte (Quelle: Wine Advocate, Antonio Galloni, August 2010) Meine Einkaufsempfehlung: Weinhaus Scholzen (ca. 1.800 Flaschen auf Lager, auch als Magnum erhältlich) 7,50 EUR/Fl. (Versandkosten 6,- EUR) Hier klicken! Stand: 27.06.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

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