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Nach dem Schlag der italienischen Polizei geben die Ermittlungsunterlagen auch Aufschluss über die 'Ndrangheta-Aktivitäten in Deutschland. Im Zentrum: ein Clan-Boss in der süddeutschen Provinz.
Bagnone, 2000 Einwohner, ein Ort wie jeder andere in der Toskana. Nicht ganz. Denn irgendwo lebt hier der Mann, der Italiens Rekord-Jackpot von 147 Millionen Euro geknackt hat.
Ein Mann, der keine Knochen im Körper zu haben scheint, verbiegt sich. Ein Punker spielt romantische Musik auf dem Flügel - nach dem Halbfinale von "Das Supertalent" stehen nun die Finalisten fest.
Italien ist vom Lotto-Fieber gepackt, und die Temperatur steigt immer weiter. 147 Millionen Euro warten heute im Jackpot. Die Kirche in Rom blickt mit Sorge auf die Jagd nach dem Mammon.
Anfang April erschütterte ein Erdbeben das italienische L'Aquila. Nun fliegen dort die Mächtigen dieser Welt zum G8-Gipfel ein. Fluch oder Segen? Was haben die Menschen vor Ort von der Polit-Show mit Zeremonienmeister Silvio Berlusconi? Der Bürgermeister L'Aquilas jedenfalls schimpft - und bleibt deshalb schon mal außen vor. Ein Besuch in einer geschundenen Region.
Die Trümmer in und um L'Aquila werden weggeräumt, doch ein Trauma lässt sich nicht so einfach beseitigen. Eine Braut verliert ihren Bräutigam, eine andere Frau quält ihr Gewissen: Warum wurde ihr Haus nicht zerstört? Das schwere Erdbeben in den Abruzzen hat zerbrechliche Menschen zurückgelassen.
Gedenkfeier für die Opfer des Erdbebens in den Abruzzen: 205 Särge sind auf dem Paradeplatz einer Polizeiakademie in L'Aquila aufgebahrt worden. Als Verwandte, Freunde und auch Katastrophenhelfer von den Toten Abschied nahmen, kam es zu emotionalen Szenen.
Giampaolo Giuliani hat ein Erdbeben-Frühwarnsystem mitentwickelt. Und er hat damit die verheerende Katastrophe in den Abruzzen vorausgesehen. Doch weil er zuvor bereits wegen angeblichen Fehlalarms angezeigt worden war, sagt Giuliani im stern.de-Interview, habe er seine Familie gerettet, anstatt die anderen Bewohner zu alarmieren.
Zwei Tage nach dem Erdbeben in L'Aquila lassen neue Erdstöße weitere Häuser einstürzen. In Zeltlagern versammeln sich die Menschen ohne Obdach. Sie rücken zusammen und helfen sich gegenseitig. Reportage aus einer traumatisierten Region.
Das einst so romantische Städtchen L'Aquila ist zu einem Kriegsschauplatz geworden. Mehr als 150 Menschen haben das schwere Erdbeben in den Abruzzen mit dem Leben bezahlt, Zehntausende sind obdachlos. Die Menschen sind verzweifelt - und wütend. Denn es gab konkrete Warnungen vor der Katastrophe.
Als Fünfjähriger spielte er in "Das Leben ist schön", dem Sensationserfolg des italienischen Regisseurs und Schauspielers Roberto Benigni - und rührte Millionen Menschen zu Tränen.
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