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Pinot Meunier

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Nachrichten-Ticker
Königliche Hochzeiten künftig nur noch mit königlichem Sekt

Wenn die nächsten Mitglieder des britischen Königshauses heiraten, dann können sie möglicherweise bereits mit Sekt aus königlicher Produktion anstoßen: Wie die britische Zeitung "Daily Telegraph" am Donnerstag berichtete, soll auf Initiative der Königsfamilie bereits in der kommenden Woche im Windsor Great Park, dem früheren Jagdrevier der Queen, ein Weingarten mit 16.

Schaumwein-Test
Schaumwein-Test
Schampus schlägt sie einfach alle

Natürlich kann man auch ohne Champagner feiern. Besser aber schmeckt das Jahresende mit dieser Wunderwaffe des Vergnügens. In einer gewaltigen Blindprobe hat eine stern-Jury fast alles getestet, was sich Schaumwein nennt. Hier die Gewinner.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Feine Brause für die Festtage!

Billecart-Salmon Brut Rosé (Champagner) Als seinen Lieblings-Rosé-Nichtjahrgangs-Champagner bezeichnet Robert Parker die heutige Empfehlung und gibt ihm 94 Punkte. Den Weinlakai hatte dieses Statement bereits vor einigen Jahren neugierig gemacht und den pinkfarbenen Blubberspaß sofort probiert. Und – verdammt nochmal – dieser Stoff ist sündhaft lecker. Insbesondere dass für einen Rosé-Champagner typische Aromaprofil von roten Beeren ist beim Billecart-Salmon zum Niederknien. ++++BITTE GEBEN SIE HIER DEM WEINLAKAI IHRE STIMME++++ Na klar: 45,- EUR sind eine Menge Holz. Zum einen ist es aber wirklich der unschlagbar günstigste Preis in Deutschland, zum anderen ist es für einen Champagner auf diesem Qualitätsniveau geradezu günstig. Selbst einen Champagner MIT Jahrgang zu finden, der so gut ist, bedeutet meist, dass man noch eine 1 vor den hier genannten Preis machen muss. Ein Champagner ist ein toller Begleiter an den Weihnachtsfeiertagen und vor allem natürlich in der Silvesternacht. Da darf ein Fläschchen eben auch mal 45,- EUR kosten... es sei denn man schmeißt unglücklicherweise eine Silvester-Party mit 50 durstigen Gästen. Aber auch hier gibt es Hilfe: Wem eine ganze Flasche zu viel ist, kann bei empfohlenem Händler auch kleine, so genannte halbe Flaschen, ordern. Für alle, die darin Knauserei sehen, gibt es zudem den pinken Saft auch als Magnum. Champagner darf sich übrigens nur der Schaumwein nennen, der tatsächlich aus dieser Region stammt. In den USA wurde noch bis vor einiger Zeit alles mögliche als "Champagne" bezeichnet. Auch dies ist mittlerweile nicht mehr erlaubt. Der hier empfohlene Wein ist ein Brut , d.h. er ist trocken. Eine Tatsache, die den Wein in Verbindung mit der schönen Rosé-Fruchtstilistik extrem süffig macht und insbesondere auch Frauen zum erhöhten Konsum "zwingt". Der Brut Rosé von Billecart-Salmon enthält einen kleinen Teil roten Pinot Noir und bekommt so seine Farbe und typische Aromatik. Eigentlich ungewöhnlich, denn "stille" Rosé-Weine erhalten nicht durch Zugabe von Rotwein ihre Farbe. Stattdessen werden Sie eigentlich wie Rotwein vinifiziert, jedoch werden die Schalen bereits nach kurzer Zeit entfernt. Dadurch ist der Wein eben nicht wirklich rot, sondern nur roséfarben. Noch eine Besonderheit macht Champagner in dieser Hinsicht besonders: auch in vielen weißen Champagner stecken rote Trauben! Nämlich wiederum Pinot Noir und zudem Pinot Meunier. Bei den weißen Varianten wird auf den Kontakt mit den Traubenschalen gänzlich verzichtet – das Fruchtfleisch jeder Rebsorte allein gibt immer weißen Saft. Für den Billecart-Salmon Brut Rosé heißt das, es wird Pinot Noir in weißer und roter Variante sowie Pinot Meunier in weißer Form benutzt. Nur bei den so genannten "Blancs de Blancs" Champagnern wird ausschließlich Chardonnay verwendet. Das Champagner-Haus Billecart-Salmon existiert seit 1818 und bietet eine breite Produktpalette an Jahrgangs- und Nichtjahrgangs-Champagnern an. Im Vergleich zu anderen Herstellern wie z.B. Moët Chandon handelt es sich jedoch um einen eher kleinen Anbieter von Champagner. Der Brut Rosé wird auch seitens des Hauses als Favorit bei Frauen kommuniziert. Allen Männern sei aber gesagt, dass diese Tatsache ein klarer Fall von gutem Geschmack ist! Bei heutiger Empfehlung war dem Weinlakai auch wichtig, dass eine Bestellung auch noch bis Heiligabend im Kühlschrank steht. Daher beachten Sie bitte die unten genannten Bestell-Deadlines. Da dies meine letzte Empfehlung in 2008 sein wird, möchte ich mich auf diesem Wege schon einmal für das entgegen gebrachte Vertrauen bedanken. Aufgrund meiner Empfehlungen wurden in den letzten Monaten tausende Flaschen von Wein gekauft und die Artikel seit dem Start des Weinlakais Ende Januar '08 knapp eine halbe Million Mal gelesen. Ich wünsche schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vielleicht schafft es die heutige Empfehlung ja diese schönen Tage noch etwas aufzuwerten. Billecart-Salmon Brut Rosé (Champagner) Auge: Pink mit feiner Moussage. Nase: süße Kirschen, Erdbeeren und mineralische Anklänge. Mund: Delikat und frisch mit großer Aromatiefe und Nachhaltigkeit. Im Abgang eine wunderbare Beeren-Aromatik. Sonstiges: Besteht aus Chardonnay, Pinot Meunier und weißem sowie einem sehr kleinem Anteil rotem Pinot Noir. 94 Punkte (Quelle: Robert Parker, The Wine Advocate, Dezember 2005) Meine Einkaufsempfehlung: Unger Weine (ca. 300 Flaschen verfügbar) 45,00 EUR (6,00 EUR Versand, ab 300,00 EUR frei) Hier geht's zu dem Wein (bitte folgen Sie dem Hinweis auf der Startseite) Auch erhältlich: 24,50 EUR (Halbe Flasche, 0,375 l) 100,00 EUR (Magnum, 1,5 l) Bei Bestellungen bis zum 22.12. (Mittag) kann noch zum Fest geliefert werden. Bei Bestellungen bis zum 24.12. (Mittag) ist eine Lieferung zu Silvester möglich. Stand: 17.12.2008. Nur solange der Vorrat reicht. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Pretty in pink!

2010 Hecht & Bannier Languedoc Rosé (Roséwein, Frankreich) Meine heutige Empfehlung sollte in der Lage sein, den Sommer 2011 heraufzubeschwören. Es ist ein Sommerwein par excellence und noch dazu ein wahrer "Preis-/Punktebrecher". Natürlich ist die vergebene Punktzahl (91) und der dazugehörige Preis (5,90 EUR) erst einmal eine recht vage Aussage, doch weckt sie beim Weinlakai immer eine Art Grundinteresse. Da ich das Weingut Hecht & Bannier durch seine vorzüglichen Rotweine kenne, hatte ich bereits eine positive Vorahnung. Bei der Verkostung des Weines wurde diese dann mit Nachdruck bestätigt. Der pinke Wein aus dem südfranzösischen Languedoc  hat alles was ich von einem guten Rosé erwarte: eine leckere, aber nicht zu aufdringliche Frucht, eine tolle Frische und eine umwerfende Mineralität. Und zu guter Letzt hat er keinerlei Restsüße – eine Eigenschaft, die ich bei einem Rosé als zwingend empfinde. David Schildknecht vom Wine Advocate ist für die 91-Punkte-Bewertung verantwortlich und geriet in seiner Verkostungsnotiz förmlich aus dem Häuschen: "This is about as vividly fresh-fruited, exuberant, vibrant, and capital-"M" mineral as you could ask for in any wine!". Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass Roséweine häufig nicht für voll genommen werden, eine geradezu überschwängliche Aussage. Wenn man das Weingut von Gregory Hecht und Francois Bannier allerdings etwas genauer kennt, überrascht diese Aussage wenig. Die beiden Perfektionisten produzieren ihre Weine nicht nur besonders naturnah, sondern legen auch großen Wert auf strenge Selektion und behutsame, sprich langsame Vinifizierung. Resultat ist ein hohes Qualitätsniveau, das in der Gegend kaum Konkurrenz kennt und daraus leider auch eine vergleichsweise geringe Produktionsmenge resultiert, insbesondere in schwachen Jahren. In diesem Zusammenhang ist es sehr bemerkens- und lobenswert, dass die Preise für Wein aus dem Hause Hecht & Bannier über die letzten Jahre so gut wie nicht gestiegen sind – den hohen Kritikerbewertungen und der starken internationalen Nachfrage zum Trotz. Der Wein stammt aus dem größten Weinbaugebiet der Welt: Languedoc-Roussillon . Direkt ans Mittelmeer angrenzend umfasst diese Gegend aktuell 260.000 Hektar Rebfläche. Mittlerweile unterscheidet man allerdings in Bezug auf den Weinbau meist zwischen dem Languedoc und dem Roussillon ; nicht zuletzt, da die Stilistik und Qualität der beiden Regionen recht unterschiedlich sein können. Das Languedoc gilt zu Recht als die französische Weingegend mit den besten Schnäppchen und Geheimtipps. Erst Mitte der 80er-Jahre gab es eine weitreichende "Qualitätsoffensive", der unter anderem ca. 100.000 Hektar Rebfläche zum Opfer fielen, Tendenz steigend. Seitdem kommen aus der Gegend immer bessere Weine und das Image der Massenproduktion kann immer mehr abgelegt werden. Produzenten wie Hecht & Bannier sind bei diesem Imagewandel wichtige Speerspitzen. Sie ziehen internationale Aufmerksamkeit auf sich und positivieren die Außenwirkung einer ganzen Region. Languedoc hat insgesamt 31 Appellationen, die seit diesem Jahr Weine in drei Klassifizierungen produzieren dürfen. "Languedoc AOC" (ehemals Coteaux du Languedoc) bezeichnet die erste Qualitätsstufe, "Grand Vins du Languedoc" die zweite und die höchste Stufe nennt sich "Grand Crus du Languedoc". Um die jeweiligen Qualitätskriterien erfüllen zu können, sind nicht alle Appellationen für alle Klassifikationen zugelassen und es gibt präzise Vorgaben in Sachen Maximalertrag und der Dauer des Ausbaus in Holz. Auch wenn es Roséweine nur als Languedoc AOC geben darf, ist doch interessant zu wissen, dass die Syrah-Trauben für den heutigen Wein aus der für Grand-Cru-Weine zugelassenen Gegend Saint Chinian stammen. Und genau diese Rebsorte gibt auch den Takt der heutigen Empfehlung an: Die Trauben wurden von Anfang an für die Rosé-Herstellung kultiviert und entsprechend früher geerntet, um noch eine gute Säure zu garantieren. Um den fruchtbetonten Charakter der Weine zu erhalten, wurde auf den Kontakt mit Holz gänzlich verzichtet. Ganz im Gegenteil, denn der Rosé wurde ausschließlich in Beton ausgebaut. Ein Material, das durch seine poröse Grundeigenschaft  den Wein besonders gut mit Sauerstoff versorgt. Dadurch besitzt der Wein von Anfang an sein volles Aromapotential und ist sofort trinkbar. Noch eine kurze Erklärung zur Rosé-Herstellung an sich: Es gibt zwei Arten der Herstellung, wobei die eine gemeinhin bei stillen Rosés zum Einsatz kommt und die andere bei rosafarbenen Schaumweinen. Der Prozess bei der letztgenannten Art besteht darin, weißen Grundwein mit einem gewissen Anteil an Rotwein zu mischen. Bei Chamapagner ist dies zumeist Chardonnay mit Pinot Noir bzw. Pinot Meunier . Die für stille Rosés üblichere Methode ist, dass der Wein zu 100% aus roten Trauben stammt, diese aber nur kurz mazeriert werden, sprich nur so lange mit den Schalen in Kontakt  gelassen werden bis die gewünschte Farbe und Aromacharakteristik erreicht ist. Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen. So bestehen insbesondere minderwertige, stille Rosés auch aus einem Mix aus Weiß- und Rotwein. Und die " Saignée "-Methode bedeutet bei Champagner, dass er aus roten Trauben mit kurzem Schalenkontakt besteht (meistens Pinot Noir). Aber genug der grauen Theorie. Der Wein von Hecht & Bannier ist ein Positivbeispiel für einen Rosé und sollte unbedingt probiert werden, egal wie groß die Vorbehalte sind. Durch die fehlende Süße wirkt der Wein kein bisschen klebrig und die zurückhaltende, sehr feine Frucht unterstreicht diesen Charakter. Needless to say: Der Wein trinkt sich am besten gut gekühlt im Freien bei sommerlichen Temperaturen. Und wenn wir uns jetzt gemeinsam diese Wetterverhältnisse herbeiwünschen, hat sich die heutige Empfehlung gleich doppelt gelohnt. Im Übrigen bietet der empfohlene Händler für diese Weinlakai-Empfehlung eine 11+1-Aktion an. Aus meiner Sicht ein super Deal, denn dadurch wird der Flaschenpreis auf lächerliche 5,41 EUR reduziert (zzgl. Versand). 2010 Hecht & Bannier Languedoc Rosé (Roséwein, Frankreich) Auge: Brillantes Rosa mit hellroten Reflexen. Nase: Frisch mit herber Kirschfrucht und belebendem , kräuterigem Tonfall. Gaumen: Saftige Blutorange und ein Aufgebot von mineralischen Nuancen inklusive einem speichelfördernden Eindruck von Salzigkeit. Sonstiges: Besteht aus 40% Syrah , 40% Cinsault und 20% Grenache . Am besten sofort zu trinken. 91 Punkte (Quelle: Wine Advocate, David Schildknecht, Juni 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Kölner Weinkeller 5,90 EUR/Fl. 11+1-Aktion (Versand: 1-6 Fl. für 5,30 EUR / 7-12 Fl. für 8,20 EUR / jede weitere Fl. 0,50 EUR / ab 160,- EUR frei Haus) Hier klicken! Stand: 28.07.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Lakaidoskop #8: Veuve Clicquot Vertikale 1975-1990

Mit der Neuvorstellung der Linie namens Cave Privée möchte Veuve Clicquot allem Anschein nach ihr über die Jahre etwas kommerziell geratenes Image ablegen und begibt sich in das Segment der raren Edeltropfen. Unter Cave Privée werden Champagner auf den Markt gebracht, die dort eigentlich gar nicht richtig existieren. Die Stückzahlen sind homöopathisch und so werden die Weine noch nicht einmal auf der Veuve Clicquot Homepage kommuniziert. Nicht allzu schlimm, denn die Zielgruppe dürfte ebenso klein sein – die Flaschenpreise liegen zwischen 139,- und 239,- EUR bei einer 0,75l-Flasche. Der Weinlakai hatte im Rahmen eines formidablen Lunchs nun die Möglichkeit diese Tropfen zu probieren und zudem einen Plausch mit dem chef de cave Dominique Demarville zu halten. Viele Menschen kennen Veuve Clicquot als die Champagner-Marke mit dem orangefarbenen Etikett. Deren Standard-Champagner wird in riesiger Stückzahl produziert und ist weltweit – insbesondere in der Gastronomie – ein gehobenes Szenegetränk. Und das, obwohl es in diesem Preissegment (ca. 35,- EUR) meiner Meinung nach deutlich bessere Alternativen gibt. Aber Veuve Clicquot kann auch anders: Schon deren "normaler" Jahrgangs-Champagner (2002: 17,5 Punkte von Jancis Robinson) ist in puncto Preis-/Leistungsverhältnis richtig gut und kostet mit rund 45,- EUR kaum mehr als die gehypte Partybrause. Cave Privée ist eine ganz andere Hausnummer: Erst dieses Jahr wurde die Linie etabliert, nämlich passend zum 200. Geburtstag des Vintage-Champagners. Erstmals 1810 wurde ein "jahrgangsreiner" Champagner von der Gründerin Veuve Clicquots, Madame Clicquot, auf den Markt gebracht. Das Konzept hinter Cave Privée ist nicht etwa die Veröffentlichung neuer Jahrgänge, sondern vielmehr die Neuauflage älterer, besonders guter Jahrgänge seit 1975. Es sind Weine, die über die letzten 35 Jahre von insgesamt drei Kellermeistern aufgrund ihrer hohen Qualität "auf die Seite" gelegt wurden. Alle diese Weine bestehen zu über 50% aus dem roten Pinot Noir , ca 35% Chardonnay und ca. 10% Pinot Meunier und werden sowohl weiß- als auch rosé-farben vinifiziert. Ein besonderer Reiz dieser Weine ist, dass sie zumeist in drei verschiedenen Formaten abgefüllt werden. So erhält man einen wunderbaren Vergleich, wie sich die Champagner in den unterschiedlichen Formaten entwickelt haben. Vor mir lag nun ein tolles Tasting mit fünf Champagner der Cave Privée. Der jüngste stammte von 1990 und der älteste aus meinem Geburtsjahr 1975. Das dazu gereichte Essen war wunderbar auf die Weine abgestimmt und hatte insgesamt hohes Niveau. Fein hergerichtet und eine tolle Einstimmung auf das Kommende Tintenfisch-Carpaccio mit Jackobsmuschel, Hummer und Wildgarnele in Hummerfond mit zarter Vanillenote Dazu: 1990 Veuve Cliquot Cave Privée, 075l: Kandierte Früchte, Apfel, Haselnuss, Soja-Sauce, sehr trocken mit fester Säure, aber auch toller Frische. Sehr elegant und feminin im mittellangen Abgang. Toller Essensbegleiter, jedoch nicht sehr lang oder komplex. Noch jung. 90+ Punkte. Leider nicht fotografiert: St. Pierre, gegrillt mit Trüffelschaum und Chicoree-Artischocken-Schalotten Dazu: 1980 Veuve Cliquot Cave Privée, 0,75l und Magnum: Riecht wie ein Mokka-Dessert, darunter liegen Noten von geröstetem Toast. Immer noch eine schöne Säure und keinerlei Anzeichen von Oxidation. Der Chardonnay spielt sich sehr in den Vordergrund und sorgt für eine burgunderhafte Stilistik. Mit dem Fisch wirkt der Wein noch frischer und säurebetonter. Ein wunderbarer Beitrag zum Essen. 92 Punkte. Der Korken des 1978er war noch bestens in Schuss, jedoch durch die Jahre bereits "begradigt" Zwei Taubenbrüste mit Trüffelscheiben, Frühlingsgemüse mit Trüffelsauce und Petersilienwurzelgemüse Dazu: 1978 Veuve Cliquot Cave Privée Rosé, 0,75l: Leichte Oxidationsnote an der Nase und dumpf wirkende Aromatik. Am Gaumen sehr fruchtig und enorm komplex. Sehr würzig, sehr tief und sehr lang. Ergänzt perfekt das leichte Blut-Aroma der Taube. Hat mir am allerbesten gefallen. 94 Punkte. und 1975 Veuve Cliquot Cave Privée Rosé, Magnum: Im Vergleich zum 1978er etwas stärkere Oxidationstöne, aber noch nicht störend. Am Gaumen mehr Säure und aromatisch noch recht zurückhaltend. Schöne Frische und Anklang von Tabaknoten im sehr langen Abgang. Unglaublich, aber dieser Champagner ist noch zu jung. Bleibt nur zu hoffen, dass die Oxidation an der Nase nicht irgendwann die Entwicklung am Gaumen zunichte macht. Aromatisch besonders gut zu dem Trüffelgemüse. 93+ Punkte. Petit Fours Dazu: 1989 Veuve Cliquot Cave Privée Rosé, 075l: Deutlich heller als beide voran gegangenen Weine. Feine Brioche-Noten, aber auch rote Beeren an der Nase. Am Gaumen sehr subtil und vornehm. Feine Frucht, feine Säure, tolle Balance, aber noch sehr wenig Komplexität offenbarend. Blutjung und für mich in diesem Stadium schlichtweg zu langweilig. 91+ Der Weinlakai, Dominique Demarville

Schaumwein-Test
Schaumwein-Test
Das große Prickeln

Vor Weihnachten und Silvester haben stern-Tester 30 Sorten verkostet - vom Billigsekt zum Champagner. Fazit: Nicht alles was knallt, ist auch ein Knüller.

Champagner
Champagner
Der Besuch der alten Dame

Wer nimmt Oma? Eine falsche Frage, eine Biertrinkerfrage. Champagner-Freunde möchten wissen: Welche Oma ist die beste? Na, die Witwe aus Reims natürlich, Veuve Clicquot. Die hat übrigens tolle Cousinen. 71 bat der stern zum Umtrunk. Alles reizende Damen - und sämtlich in Rosa, das ist jetzt Modefarbe.

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