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Sippe

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Familie Ronson
Familie Ronson
Die verrückte Sippe aus New York

Ronson? Diesen Namen kannte vor einem Jahr kaum jemand. Doch seit Schauspielerin Lindsay Lohan mit Samantha Ronson liiert ist, Charlotte Ronson Kate Moss einkleidet und Mark Ronson die Karriere von Amy Winehouse in Schwung brachte, fragen sich alle: Wer ist diese verrückte Sippe aus New York?

Kultur
Kultur
Das Leben ist ein Bauernhof

Originell geht anders: Der tragikomische ARD-Freitagabendfilm «Das Leben ist ein Bauernhof» liefert dem Zuschauer eine ordentliche Fuhre Klischees.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
Wen darf ich töten?

Das fünfte Gebot lautet: Du sollst nicht töten. Es steht im 2. Buch Mose. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum wenige Seiten weiter im heiligen Buch von Juden und Christen das Töten fröhliche Urständ feiert und Unschuldige massakriert werden? Meine Antwort darauf ist: weil die Adressaten des Gebots die göttliche Weisung nur auf die Angehörigen ihres Stammes bezogen. Der andere, der Fremde, der darf weiterhin getötet werden. Der Nächste – er lebt nur in meiner Sippe. Das Christentum setzt eins drauf auf das mosaische Gebot. Die Frage des Pharisäers “Wer ist mein Nächster?†beantwortet Jesus mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk, 10,25-37), einem zentralen Element der Lehre des Nazareners, das zur Basiskenntnis über das Christentum gehört, zur Lektüre auch zu empfehlen für Nicht-Christen und Atheisten. Jesus weitet den Kreis über die eigene Sippe hinaus. Der Samariter, das war in den Augen der Juden kein Jude. Die Samariter galten als Ketzer, mit denen man sich nicht abgeben durfte. Er ist es aber, der den verletzten und halb Totgeschlagenen verarztet. Drei Stufen: Stammesbande, Religionsgemeinschaft, Menschheitsfamilie Der neue Weg, wie das Christentum am Anfang in Jerusalem genannt wurde, weitet das Gebot “Du sollst nicht töten†über die Grenze des Stammes. Jesus, so schreibt Paulus, reißt die Trennwand zwischen Juden und Heiden ein. Die Grenze nach außen bildet nun die nicht christliche Welt. Innerhalb der Grenzen sind “alle einer in Christus†(Gal. 3,28). Auch der Islam übersteigt die Grenzen der Stammeswelt in seinem neuen Bekenntnis: Die umma al islamiyya, die Gemeinde der Gläubigen, ist weltumspannend wie das universelle Christentum. Der gemeinsame Glaube bindet die jeweiligen Gruppenangehörigen aneinander. Das Christentum wird Reichskirche, die Völker, die den Islam annehmen, nehmen das Arabische an und damit eine neue, Einheit stiftende Kultur und Lebensweise. Zuerst bindet das Band der Familie, dann das Band der Religion. Das “Alle Menschen werden Brüderâ€, das Schiller in seiner Ode an die Freude (eigentlich Ode an die Freiheit) formuliert, markiert am treffendsten den dritten Schritt, in dessen Wirkkreis wir uns heute befinden: Es wird das Band der Menschheitsfamilie beschworen. Die dem Menschen von Geburt an zukommende Freiheit ist hier das verbindende Element. Dort, wo sie nicht herrscht, muss sie zur Geltung kommen. Der Gesellschaftsvertrag von Rousseau beginnt mit der Beschreibung des Status quo: Größer als Sippe und Glaube “Der Mensch ist frei geboren und liegt überall in Ketten.†Das Zeitalter der Revolutionen schafft eine säkulare Welt, in der Herrschaft nicht mehr absolut ist und Untergebenheit kein Schicksal oder Wille einer höheren Macht. Aus der Freiheit des Christenmenschen wird die Freiheit des Bürgers. Was bedeutet das für das Gebot “Du sollst nicht tötenâ€? Es gilt heute absolut, unabhängig davon, wie stark der Sippenverbund ist oder wie stark der Glaube. Stimmt das “Seid umschlungen, Millionenâ€, sind wir uns als Menschen näher gekommen? Zwar ist uns das, was direkt um uns herum passiert, immer noch näher als das Ferne und Fremde. Dennoch spenden wir Rekordsummen nach einem Erdbeben auf Haiti oder einem Tsunami in Südostasien. Die Erderwärmung versetzt uns in Mitteleuropa nicht in Vorfreude, weil wir hier dann bei uns gewachsenen Chianti genießen können, sondern in Sorge, weil wir zur Empathie mit den Menschen in Bangladesch in der Lage sind, denen eine Erwärmung der Atmosphäre apokalyptische Überschwemmungen bringen und ihren Lebensraum nehmen wird. Das Projekt Menschheitsfamilie funktioniert. Das Konzept ist rational, es ist nachvollziehbar. Es lebt für Menschen mit Gemüt besser mit etwas Pathos, kann aber auch für kalkulierende Geister in einem Kosten-Nutzen-Schema mithalten. Der Nächste, das ist jetzt nicht mehr mein Blutsverwandter oder mein Glaubensbruder. Es ist jeder Mensch. Diese Einsicht markiert den Beginn der Moderne. Freiheit gegen Dogma Der Islam ist in diesem Sinne eine vormoderne Religion. Er kennt, in seiner Heiligen Schrift (Schritt zwei), eine gewisse Schutzbedürftigkeit von Juden und Christen an. Er leitet diese aber religiös her (Juden und Christen haben eine Heilige Schrift empfangen). Um unsere Menschenrechtserklärung (Schritt drei) macht die islamische Welt noch einen Bogen. Im Jahr 1985 haben Vertreter von Ländern dieser Hemisphäre in Kairo eine eigene Charta für islamische Menschenrechte verfasst und unterschrieben. Das Wohl und Wehe von Nicht-Muslimen in weiten Teilen der islamischen Welt hängt derzeit noch von der Auslegung des Koran durch den Imam im Dorf, die Religionsgelehrten an der Universität, den Willen der herrschenden Elite ab. Es gibt keine unverbrüchliche, rechtliche Garantie auf ein unversehrtes Leben. Es gibt Voll-Bürger (Muslime) und minderwertige Bürger (Nicht-Muslime). Religiöse Minderheiten leben schlecht unter islamischer Herrschaft, gleich, ob in der Türkei oder in Ägypten oder andernorts. Warum ist das so? Vielleicht, weil Christen und Muslime in der Geschichte ihrer Begegnung nie einander Samariter waren? Gibt es einen Weg für Muslime von Level zwei nach Level drei? Nach dem Dreißigjährigen Krieg schlossen Protestanten und Katholiken Frieden unter der Maßgabe “etsi Deus non daretur†– als ob es Gott nicht gäbe. Das kann der Weg sein. Muslime müssen dann nicht ihren Glauben aufgeben. Sie müssen nur erkennen, dass man mit ihm nicht alle Fragen beantworten und alle Probleme lösen kann. Der Glaube an die Freiheit ist schwieriger als der Glaube an das Dogma. Alexander Görlach ist Herausgeber und Chefredakteur des Debatten-Magazins The European Weitere Beiträge zum Thema: Seyran Ates: Die islamische Welt befindet sich noch im Mittelalter Necla Kelek: Missbrauch in Moscheen Axel Ayyub Köhler: Über Grundwerte kann man nicht abstimmen Rolf Mützenich: Strategie gegen Islamismus Günter Nooke: Exportschlager Menschenrechte Ali Kizilkaya: Nichts außer Palaver

Dschungelcamp 2012, Tag 15
Dschungelcamp 2012, Tag 15
Die Faden und Fitten sind im Finale

Die Überraschung blieb aus: Brigitte Nielsen, Kim Debkowski und Rocco Stark machen die Dschungelkrone unter sich aus. Mit Micaela Schäfer verließ gestern der letzte Freak die Show. Somit gewinnt in jedem Fall der Falsche.

Referendum in Griechenland
Referendum in Griechenland
Klein Giorgos zwischen Held und Verräter

Was bezweckt Giorgos Papandreou mit seinem Plan, die Griechen über das Hilfspaket abstimmen zu lassen?

Libyen vor dem Neuanfang
Libyen vor dem Neuanfang
Freude auf die Stunde null

Libyen steht vor der Mammutaufgabe, sich als Staat völlig neu erfinden. Denn außer Öl hat das Land so gut wie nichts. Und doch stehen die Chancen nicht schlecht.

Toskana
Toskana
Acht tolle Hotels für unter 100 Euro

Ein Versteck im mittelalterlichen Spoleto? Oder eine rustikale Herberge mit familiärer Atmosphäre? "Geo Saison" hat acht unterschiedliche Häuser in der Toskana entdeckt. Der Clou: In fast allen Hotels kostet eine Nacht weniger als 100 Euro.

Bremer Clan
Bremer Clan
Mord mit Ansage

In der Nähe von Bremen wird ein Familienvater auf offener Straße hingerichtet. Er war zuvor von einem kurdisch-libanesischen Clan bedroht worden. Ein Beispiel für die Machtlosigkeit des Staates.

iPhone-Junkie
Blog "iPhone-Junkie"
GeoBrain 1.2: Teste dein Erdkunde-Wissen!

Jetzt darf das Hirn mal kräftig rauchen: Im Spiel GeoBrain wird das eigene Erdkunde-Wissen auf den Prüfstand erhoben. Im Wissensspiel stehen 600 Fragen zur Verfügung, die mit dem spitzen Finger zu beantworten sind. Die Universal-App lässt sich nachträglich mit HD-Grafiken ausstatten. Das Spiel wird kurzfristig zum Einführungspreis von 79 Cents angeboten. Schluss mit Ballern und Geschicklichkeit, jetzt geht es nur noch ums reine Wissen. GeoBrain von den Berliner skobbler-Entwicklern tritt in die Fußstapfen des Lernspiels Georific , das vor genau einem Jahr große Erfolge auf dem iPhone feierte - seitdem aber kein Update mehr erfahren hat. GeoBrain beackert das weite Feld der Geographie, fragt lokale Sehenswürdigkeiten ab und wagt Abstecher in die Geschichte. Das Lernspiel zeigt auf dem Bildschirm einen Erdglobus, der sich mit der Zweifingergeste zoomen und mit einem Wisch drehen lässt. So lässt sich jeder geografische Punkt leicht und schnell ansteuern. Die Fragen, die GeoBrain stellt, bestehen immer aus mehreren Teilen. So fragt das Spiel etwa, auf welchem Kontinent Paris zu finden ist, um dann auch noch das Land einzufordern. Antwortet der Spieler richtig, so muss er am Ende auch noch per Fingerzeig die exakte Position der Stadt auf der Landkarte markieren. Der Spieler bekommt Punkte für jede richtige Antwort. Bei der Lokalisierung der Orte zählt letztlich die Entfernung zwischen Tipp und Wirklichkeit. Das bedeutet: Je näher der selbst gesetzte Pin am tatsächlichen Ort sitzt, umso mehr Punkte kassiert der Spieler. Ziel muss es natürlich sein, sich als Erdkundegenie zu beweisen und mehr Punkte zu sammeln als der Rest der eigenen Sippe oder Freundesgang. Die Highscores halten die Ergebnisse dauerhaft fest. Bei GeoBrain stehen drei Spielarten (Standard, Distanz und Arcade) sowie drei Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. So kann jeder den Anforderungslevel finden, der am besten zur eigenen Geo-Ausbildung passt. Wer merkt, dass im Kopf viel zu wenige Koordinaten gespeichert sind, kann sich aus der App heraus schlau machen und Wikipedia-Informationen nachschlagen. In den Einstellungen können die Spieler die geschichtlichen Fragen und die Fragen nach den Sehenswürdigkeiten ausschalten. Ebenso ist es möglich, Fragen zu einzelnen Kontinenten auszublenden. Aus den Optionen heraus können die Anwender auch hochauflösende Texturen für das iPhone 4 herunterladen. Auf dem iPhone 4 sehen diese Bilder natürlich viel, viel besser aus als der Standard. Aber warum muss ich 19 MB mühsam direkt aus der App heraus herunterladen? Es wäre doch dramatisch einfacher, die paar Megabyte gleich mit aufs Paket zu schnüren, um den Download bequem über den Desktop-PC zu meistern. Da war ich froh, dass ich diese 19 MB immerhin im WLAN herunterladen konnte. GeoBrain bietet 600 Fragen an, weitere sollen über zukünftige Updates nachgerüstet werden - was sehr, sehr wichtig ist, damit das Spiel nicht viel zu schnell langweilig wird. 600 Fragen verbrauchen sich schließlich sehr schnell. In der Version 1.2 wurden deswegen auch schon erste Fragen nachgeliefert. Das Spiel wird zurzeit zum Einführungspreis von 79 Cents angeboten; der spätere Preis ist uns noch nicht bekannt. Fazit: Eine tolle Spielidee und eine sehr gute Umsetzung. Manche Fragen sind ganz leicht, andere können einen ganz schön das Gehirn zermartern. Es ist auch sehr spannend zu sehen, wie sehr man daran scheitert, den exakten Standort etwa von Paris oder Rom richtig zu schätzen. Eltern dürften jedenfalls sehr froh sein, wenn sich die Kinder mehr mit diesem Spiel beschäftigen als mit den üblichen iPhone-Games. Hier lernen sie schließlich etwas fürs ganze Leben. Schade finde ich nur, dass GeoBrain dem Vorgänger Georific zu sehr sehr ähnelt. Hier müsste man noch mehr eigene Ideen entwickeln, um sich abzuheben. Egal: Im Bereich der Lernspiele können wir gar nicht genug Auswahl haben. Zumal GeoBrain als Universal-App auch auf dem iPad läuft. ( Carsten Scheibe ) GeoBrain 1.2 Anbieter: skobbler Größe: 16,8 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore

Loslassen lernen
Loslassen lernen
Warum uns Veränderungen so schwerfallen

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Halten an Beziehungen und Bedingungen fest, auch wenn sie uns schaden. Den Sprung ins Unbekannte wagen wir nur ungern. Was uns hilft, das Loslassen zu lernen.

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