A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Versandkosten

Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |

Wirtschaft
Wirtschaft
Vorsicht bei Vermittlungsverträgen im Netz

Diverse Vermittler im Netz versprechen tolle Prämien, wenn Verbraucher über ihren Dienst einen Vertrag abschließen. Kunden aber sollten vorsichtig sein: Bei vielen dieser Angebote lauern Fallstricke - die richtig teuer werden können.

Gesundheit
Gesundheit
Schleichende Gefahr - Bluthochdruck ist kaum spürbar

Er ist unsichtbar, man hört ihn nicht, er tut nicht weh. Und trotzdem ist Bluthochdruck die folgenschwerste Gefahr für die Gesundheit. Er verursacht mehr Todesfälle als Krebs.

Wallraff-Vorwürfe gegen GLS
Wallraff-Vorwürfe gegen GLS
Wir sind schuld - oder nicht?

Niemand muss sich über die Ausbeutung beim Paketversender GLS wundern. Denn wir Kunden fördern mit unserer Geiz-ist-geil-Mentalität solche Praktiken. Das Schlimmste: Wir sind hilflos.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Bordeaux 2009: die ultimative Empfehlung!

2009 Châ teau La Vieille Cure (Rotwein, Frankreich) In der aktuelle Ausgabe des Wine Advocate schwärmt Robert Parker über die hohe Qualität des erst vor Kurzem auf die Flasche gefüllten Bordeaux-Jahrgang 2009. Dieser Bericht sorgte für solch immense Aufmerksamkeit, dass die Website des Advocate zeitweise völlig zusammenbrach. Unglaublichen 19 Weinen verlieh Parker die "volle Punktzahl" von 100. Im Vergleich: Im international hochgelobten Jahrgang 2005 waren es gerade einmal zwei 100-Punkte-Weine. Leider bringt dieser Hype und die schon seit Jahren vorherrschende Preisentwicklung im Bordelais einen großen Nachteil mit sich: Es gibt so gut wie keine Weine mehr, die ein wirklich attraktives Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Die mit 95 bzw. 18 oder mehr Punkten dekorierten Weine bewegen sich meist ausserhalb des Irdischen und es werden drei- bis vierstellige Eurobeträge eingefordert. So ist die heutige Weinlakai-Empfehlung eine Riesenausnahme und nur bei dem genannten Händler für noch unter 20,- EUR zu bekommen. +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Wenig überraschend möchte ich zugeben, dass ich recht viel Wein trinke bzw. professionell ausgedrückt "verkoste". In diesem Zuge kommen mir die unterschiedlichsten Gewächse ins Glas, mal weniger gut, mal hervorragend. Dabei erfreue ich mich immer an der Tatsache, dass kein Wein gleich schmeckt. Zu stark ist der individuelle Einfluss durch die Rebsorte, das gebietsspezifische Klima, den Boden und natürlich der menschlichen Komponente im Weinberg und -keller. Allerdings gibt es nicht selten eine Verwandtschaft in Machart und Stilistik von Weinen. Sehr ausgeprägt ist diese "Familienzugehörigkeit" bei Weinen aus dem Bordeaux. Auch wenn man die Weine streng genommen in zwei Kategorien einteilen muss – Cabernet-Sauvignon-geprägte Weine und Merlot-geprägte Weine – so ist der Stil und Charakter immer unverkennbar. Bei mir persönlich löst das Verkosten eines guten Bordeaux ganz besondere Gefühle aus. Solche Weine sind etwas ganz Spezielles, sie befinden sich in einer völlig eigenen Dimension und das Adjektiv, das mir bei einem hochwertigen und gut gemachten Bordeaux immer in den Sinn kommt ist vornehm . Die Weine zeichnen sich durch Anmut und Zurückhaltung aus, ohne dabei langweilig zu sein. Ganz im Gegenteil: Sie strahlen ihre Qualität so subtil und zugleich unmissverständlich aus, dass es an Arroganz grenzt. Und man stellt sich unweigerlich die Frage, wie es diese Weine schaffen ihre Größe so beiläufig zu vermitteln. Für mich liegt die Antwort in dem mächtig überstrapazierten Begriff "Balance". Nur wenn ein Wein ohne einen vordergründigen und sofort identifizierbaren Charakter daherkommt, kann er balanciert bzw. elegant wirken. Es sind keine Fruchtbomben, keine Alkoholbrenner oder Tanninmonster, es sind feingliedrige Weine mit wohl dosierten Anteilen aller wichtigen Weinattribute. Nun hoffe ich, dass meinen Lesern mittlerweile aufgegangen ist, dass ich nicht nur über Bordeaux im Allgemeinen spreche, sondern auch von dem heute empfohlenen Château La Vieille Cure aus 2009. Er ist ein wunderbares Exemplar der eben beschriebenen Charakterzüge und verzaubert bereits nach dem ersten Schluck. Der Wein stammt aus der Appellation Fronsac und gehört somit zum so genannten "rechten Ufer" (der Gironde bzw. Dordogne ), das für Merlot-dominierte Weine steht. Meist im Verschnitt mit Cabernet Franc und häufig auch einem kleinen Teil Cabernet Sauvignon und/oder Malbec. D.h. im Gegensatz zu den Weinen des "linken Ufers", die zum größten Teil Cabernet Sauvignon enthalten, ist der La Vieille Cure weniger von den typischen Noten schwarzer Johannisbeeren und "Zigarrenkiste" geprägt, sondern spielt hier vielmehr eine deutliche Aromatik von roten Beeren eine Rolle. Nachdem Parker dem Vieille Cure in seiner Bewertung "vom Fass" zunächst 90-93 Punkte gab, bewertete er ihn nun abschließend mit 93 Punkten und bezeichnet den Wein als "sleeper of the vintage that considerably over-performs for its modest price" und schließt mit den Worten "this is an obvious great value!". Die Appellation Fronsac gehört zwar momentan nicht zu den großen prestigeträchtigen Appellationen im Bordeaux, doch war dies bis weit in das 19. Jahrhundert ganz anders. Damals war Fronsac sogar bedeutender als der direkte Nachbar Pomerol. Durchaus erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Pomerol u.a. den wohl exklusivsten und teuersten Wein des Bordeaux überhaupt hervorbringt: Château Pétrus . Die Weinberge des Château La Vieille Cure tauchen bereits auf einer Karte von 1780 auf und als das Weingut 1986 durch einen Bordeaux-Liebhaber gekauft wurde, stand für ihn sofort fest, dass auf diesem historischen Boden großes Potential liegt. Seitdem wurde das Château aufwendig renoviert, die Kellerei auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht und die Weinberge zum Teil neu bepflanzt. Die Rebstöcke haben dennoch ein Durchschnittsalter von 40 Jahren und sind so in der Lage extraktreiche Beeren mit toller Konzentration entstehen zu lassen. Es wird ausschließlich von Hand geerntet und es erfolgt eine zweifache Sortierung (vor und nach dem Abbeeren). Die Mazeration des Weines dauert ca. einen Monat und anschließend wird er drei Wochen in Edelstahltanks vergoren. Die malolaktische Gärung findet dann bereits in kleinen Eichenfässern statt. Der Wein kostet anderswo bereits 25,- Euro und so erhalten meine Leser mit dieser Empfehlung die rare Möglichkeit, einen tollen Bordeaux aus einem sensationellen Jahrgang zu erwerben. De facto ist mir kein 2009er Bordeaux untergekommen, der ein so gutes Preis-/Genussverhältnis bietet. 2009 Châ teau La Vieille Cure (Rotwein, Frankreich) Auge: Dichtes Rubinrot/Violett . Nase: Rote Merlot-Frucht vermischt mit Noten von Kohle, schwarzen Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Bleistiftspäne und Trüffel.  Gaumen: Voller Körper, rein mit schöner Textur und Vielschichtigkeit. Sonstiges: Besteht aus 74% Merlot , 22% Cabernet Franc und 4% Cabernet Sauvignon . Bis 2027 zu trinken. 93 Punkte (Quelle der Bewertung: Wine Advocate, Robert Parker, Februar 2012) Meine Einkaufsempfehlung: Pinard de Picard 18,60 EUR/Fl. (5,- EUR Versandkosten, ab 200 EUR frei) Hier klicken! Stand: 28.03.2012 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Rioja ohne Holzinfarkt!

2005 Viñ a Herminia Reserva (Rotwein, Spanien) Fast zwei Monate ohne Weinlakai-Empfehlung ist eine lange Zeit und ich danke den Lesern, die mich via E-Mail auf diesen Missstand hinwiesen. Böse Absicht war es nicht, vielmehr eine unendlich scheinende Phase des "Nicht-Riechen-Könnens", die als harmloser Schnupfen Anlauf nahm. Ein Zustand, der einem nicht nur als begeisterter Weintrinker zusetzt. Insbesondere durch die hypochondrische Furcht man könne den Geruchssinn nicht zurückgewinnen. Aber genug von mir. Nun funktioniert der Riechkolben wieder, daher zum eigentlichen Thema: Weine aus dem spanischen Rioja können fantastisch sein. Doch leider ist der Markt von Weinen überschwemmt, die der traditionsreichen Gegend wenig Ehre bereiten. Diese durch den Einsatz von neuem Holz völlig betäubten Exemplare sind uniform und weder fähig den Charakter der Rebsorte Tempranillo zu zeigen noch die Stilistik der Gegend zu repräsentieren. Heutiger Reserva der Vi ñ a Herminia ist ein glanzvolles Gegenbeispiel zu diesem "Negativ-Archotyp" und für knapp über 10,- EUR sowie 93 Punkten des Wine Spectator eine echte Empfehlung wert. Aber: Es gilt schnell zu sein, der 2005er ist fast ausverkauft! +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Nur etwas über 200 Flaschen sind bei empfohlenem Händler sofort verfügbar. Eine Nachlieferung von nochmals 200 Fl. folgt in ca. 3 Wochen und auch diese Flaschen können bereits bestellt werden (Nachtrag 13.03.: Der Händler konnte sich noch ein für den spanischen Markt reserviertes Kontingent sichern und so ist der Wein noch in etwas größerer Menge verfügbar. Bisher wurden bereits über 800 Fl. verkauft) . Der Preis von 11,70 EUR ist hierbei deutschlandweit unschlagbar; zudem ist anderswo nur noch der etwas schwächere 2006er zu bekommen. Ob mit oder ohne Wartezeit: Lohnen wird sich die Investition auf jeden Fall. Der Reserva aus dem Hause Viña Herminia stammt aus dem als hervorragend geltenden Rioja-Jahrgang 2005 und überzeugt durch eine Sammlung erstklassiger Weinattribute. Bereits an der Nase ist der Wein wunderbar aromatisch und schreit förmlich R I O J A! Die Vielschichtigkeit bzw. Komplexität machen sofort deutlich, welch hohes Qualitätsniveau hier auf die Flaschen gezogen wurde. Das außergewöhnlich gute Traubematerial war natürlich Ausgangspunkt dieses positiven Resultats, doch hat diesem Wein besonders der 36-monatige Ausbau zum Reserva geholfen. Nur Weine, die ein gutes Maß an Struktur und Fruchtsubstanz aufweisen, können die 18 Monate im Barrique und die 18 weiteren Monate in der Flasche für sich positiv nutzen. D.h. nur Weine mit starkem Eigencharakter lassen sich von dem Holzeinfluss nicht "benebeln" und profitieren von der Zeit im Fass erheblich. Der Wein besteht aus 85% Tempranillo , 10% Garnacha und 5% Graciano . Er wurde stattliche 24 Tage in Kontakt mit den Schalen belassen ("Mazeration") und anschließend in 80% amerikanischen und 20% französischen Eichefässern (225 l) ausgebaut. Die durch das Holz bedingten Aromaeinflüsse äußern sich hauptsächlich in Noten von Vanille und Schokolade, die im Zusammenspiel mit der intensiven Frucht und dem soliden Körper einen anspruchsvollen, aber auch ungemein leckeren und süffigen Wein haben entstehen lassen. Aber auch die gute Säurestruktur des Weines wirkt überzeugend, denn sie lässt den Wein nicht zu anstrengend bzw. "marmeladig" wirken. Grund hierfür ist die Höhenlage der Weinberge, die die Trauben des heutigen Reservas lieferten. Hier existieren große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht – immer ein ausschlaggebender Faktor für eine frische Säure im Wein. Tagsüber können die Trauben ideal reifen bzw. Zucker bilden und die Abkühlung der Nacht bewahrt die als Gegenpol wirkende Säure. Viña Herminia produziert seit Jahren sehr gute Rioja-Weine und gehört noch nicht zu den prestigeträchtigen Weingütern der Gegend mit überdimensionierten Preisschildern. So stimmt das Preis-/Genussverhältnis fast immer und in besonders guten Jahrgängen entstehen hier wahre Superschnäppchen. Und der 2005er lässt sich heute schon wunderbar trinken. Sicher, er hat eine durchaus spürbare Tanninstruktur, doch ist der Wein keineswegs zu jung. Er hat bereits stark von dem Alter von nunmehr sieben Jahren pofitiert und bietet somit einen ungetrübten Trinkgenuss. Daher wünsche ich allen Lesern ein paar Flaschen des 2005er ergattern zu können. Falls dies nicht gelingt, kann ich aber auch reinen Gewissens den 2006er empfehlen. Für die in Deutschland konkurrenzlosen 11,70 EUR allemal ein toller Wein. 2005 Viñ a Herminia Reserva (Rotwein, Spanien) Auge: Leuchtendes Rubinrot. Nase: Schwarzkirschen, Brombeeren, Lakritz, mineralische Anklänge und Toast-Noten. Gaumen: Frisch, harmonisch und grazil. Im langen Abgang Vanilletöne und eine feste Tanninstruktur. Sonstiges: Besteht aus 85% Tempranillo , 10% Garnacha und 5% Graciano . Bis 2020 zu trinken. 93 Punkte (Quelle der Bewertung: Wine Spectator, Thomas Matthews, Web Only, 2012) Meine Einkaufsempfehlung: Vinovit, München 11,70 EUR/Fl. (5,50 Versandkosten, ab 90 EUR frei) Hier klicken! Stand: 13.03.2012 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

Höhere Wartezeit und neue Gebühren
Höhere Wartezeit und neue Gebühren
Ebay ändert im Sommer sein Bezahlsystem

Ab Sommer müssen Ebay-Kunden ihr Geld zunächst an das Online-Auktionshaus überweisen, welches den Betrag erst nach dem Versand an den Händler auszahlt. Das erhöht die Sicherheit ? aber auch Wartezeit und Gebühren.

Nachrichten-Ticker
Ebay ändert ab dem Sommer seine Zahlungsmethoden

Der Online-Marktplatz Ebay ändert im Sommer seine Zahlungsabwicklung.

Apple-Gründer Steve Jobs als Actionfigur
Apple-Gründer Steve Jobs als Actionfigur
So nicht, Puppe!

Steve Jobs lebt auch nach seinem Tod weiter, nicht nur in der Erinnerung, sondern in Form einer Actionfigur. Apples Juristen finden das nicht so gut und drohen mit Klage. Der Hersteller sitzt allerdings in China.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Rosarot in das neue Jahr!

2008 Bodegas Raventós i Blanc "de Nit" (Rosé-Schaumwein, Spanien) Ich hoffe alle Leser haben schöne Weihnachtstage verbracht und konnten die eine oder andere Flasche des "Victorino" genießen. Heute empfehle ich eine tolle Silvester-Begleitung, mit der ich es mir auf den ersten Blick recht einfach gemacht habe. Denn die weiße Variante dieses Cava hatte ich meinen Lesern bereits in der Vergangenheit ans Herz gelegt und nahm ihn sogar mit zu den Abenden der Weinlakai-Tasting-Tour. Heutiger Tipp ist die rosafarbene Ausgabe eben dieses Cavas und in Sachen Preis-Leistung aus meiner Sicht einfach unschlagbar. Als Rosé kommt er deutlich fruchtiger daher als die weiße Ausgabe, doch merkt man ihm seine vornehme, hefebetonte Note an, die verrät, dass der Wein nach Methode C hampenoise hergestellt wurde. Zudem ist es ein Wein, der bei den Kritikern von Wine Advocate und International Wine Cellar für Einigkeit sorgte. Beide Blätter vergaben 91 Punkte und Josh Raynolds vom IWC kommentiert: "This impressively lithe ("geschmeidig") Cava shows rare elegance for the category and it is also an amazing value for its quality". +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Ich ging an meine diesjährige Recherche in Sachen eines interessanten, rosafarbenen Schaumweines ganz neu und unbefangen heran . Dabei schmökerte ich diverse Rezensionen und verkostete Musterflaschen im Blindvergleich. Am Ende der Reihe war ich geradezu enttäuscht, dass der Gewinner des Vergleichs Raventos i Blanc "de Nit" hieß. Viel lieber hätte ich etwas ganz Neues empfohlen und vor allem auch gerne einmal wieder einen Nicht-Spanier (es ist die vierte spanische Weinlakai-Empfehlung in Folge). Doch bei keinem anderen Sprudler passte der Preis so gut zum Genuss, wie bei diesem Cava. Josep Raventós gilt als Erfinder des Cava und trotzdem ist sein Weingut heute noch eine "Boutique"-Kellerei –  es werden also Mengen produziert, die fernab von der in Deutschland bekannten Cava-Massenware liegen. Das eindeutige Vorbild des im Penedès liegenden Weingutes sind die prestigeträchtigen Weine aus der Chamapagne. So werden die Cavas von Raventós i Blanc ganz nach französischer Tradition vinifiziert. Allerdings setzt man bei Cavas auf spanische Rebsorten und nicht etwa auf Chardonnay und Pinot Noir. Der "de Nit" unterscheidet sich von seinem weißen Bruder lediglich durch die geringe Zugabe eines Rotweines, nämlich Monastrell. Nur 5% des Farbgebers kommen im "de Nit" zum Einsatz und so hat der Schaumwein einen nur sehr blassen Rot-Einschlag. Durch die 15-monatige Flaschengärung auf der Hefe hat der Wein den typischen Champagner-Charakter, doch macht der Rotwein das Trinkerlebnis etwas gefälliger und sorgt für größere Beliebtheit bei weiblichen Genießern. Der Händler bietet den Wein zum deutschlandweiten Tiefstpreis und verglichen mit ähnlich guten Franzosen ist der Raventós i Blanc ein absoluter "No-Brainer". Wichtig: Wenn Sie den Wein zur Silvesterfeier genießen möchten, sollten Sie mit der Bestellung nicht zu lange warten. Wenn Sie bis zum 29.12. ordern, ist eine Auslieferung am 31.12. noch sehr wahrscheinlich, doch minimiert eine frühere Bestellung das Risiko enttäuscht zu werden. Ich wünsche allen Lesern ein feuchtfröhliches Silvester und vor allem ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2012! 2008 Bodegas Raventós i Blanc "de Nit" (Rosé-Schaumwein, Spanien) Auge: Blasses Rosa. Nase: Ein sanftes, komplexes Bouquet von frischen, roten Beeren, Jasmin, asiatischen Gewürzen und Minze. Gaumen: Lebhaft am Gaumen mit sehr guter Reinheit der Erdbeer- und Blutorangen-Aromen. Zeigt gute Kraft, Fokus und Durchhaltevermögen im von Gewürznoten geprägten Abgang. Sonstiges: Besteht aus Macabeo , Xarel-Lo , Parellada und Monastrell . Über die nächsten 12-18 Monate zu trinken. 91 Punkte (Quelle: International Wine Cellar, Josh Raynolds, November 2011 / Wine Advocate, Jay Miller, Mai 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Wein Bastion 12,90 EUR/Fl. (ab 4,90 EUR Versandkosten, ab 99,- EUR frei) AUSVERKAUFT (Nur noch 2009er verfügbar. Siehe Kommentare) Stand: 29.12.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Siegreiche Weihnacht!

2009 Teso la Monja "Victorino" (Rotwein, Spanien) Mit dem heutigen Wein möchte ich meinen Lesern etwas ganz Besonderes unter den Tannenbaum legen. Der "Victorino" ist ein Wein, den man sich zu dieser besonderen Zeit im Jahr gönnen sollte. Der Preis liegt zwar klar über Weinlakai-Schnitt, doch sind knapp 30,- EUR in Anbetracht der Qualität dieses wunderbaren Roten mehr als angebracht. Der spanische Weinführer Guia Peñín gibt ihm in seinem 2012er Führer 96 Punkte und stuft ihn damit besser ein als viele der prestigeträchtigsten Weine Spaniens. Nicht nur dieser Fakt macht den Wein zum "Edel-Schnäppchen", auch die Tatsache, dass der Wein bei dem empfohlenen Händler preislich weltweit (!) unschlagbar ist. Und zu guter Letzt hat der Victorino auch eine tolle Geschichte: Er stammt von der Winzerfamilie, die das Weingut Numanthia Termes zu Weltruhm führten und sich dann einen cleveren Plan überlegten... +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Die aus dem Rioja stammende Familie Eguren sorgte im Toro-Gebiet mit den Weinen ihres Weingutes Numanthia Termes für sensationelle Bewertungen der internationalen Weinpresse. Auf dem Höhepunkt des Erfolges verkauften sie das Weingut zu einem durchaus stolzen Preis an den LVMH-Konzern . Dieses Luxuskonsortium ist u.a. Eigentümer von Weingütern wie Dom Perignon und Chateau d'Yquem. Mit dem Erlös taten sie dann etwas, das für eine passionierte Winzerfamilie nur logisch erscheint: Sie gründeten ein neues Weingut. Dank der üppigen Finanzspritze statteten sie die neue Wirkungsstätte im Toro, Teso La Monja, mit der feinsten und modernsten Kellertechnik aus. Zudem konnten sie sich Weinberge sichern, die noch wurzelechte – also nie von der Reblaus befallene – Reben mit einem Durchschnittsalter von über 50 Jahren beheimaten. Klingt traumhaft? Ist es auch. Bereits der erste Jahrgang (2007) von Teso La Monja war der Beweis dafür, dass das neue Projekt in exakt die richtige Richtung geht. Aber wie häufig bei Neugründung eines Weingutes, nahm die Qualität in den ersten Jahren noch ein wenig zu, so ist der Victorino aus dem Jahre 2009 meine Meinung nach der bisher beste . Auf den ersten Blick bietet Teso La Monja ein ähnliches Angebot wie Numanthia Termes: Einen Einstiegswein, der bei Teso La Monja "Almirez" heißt und bei Numanthia "Termes", einen Topwein namens "Victorino" bzw. "Numanthia" und einen Highend-Wein namens "Alabaster" respektive "Termanthia". Alle Weine zu 100% aus Tinta de Toro , einem Urtyp von Tempranillo , produziert. Doch der Unterschied in der Weinstilistik könnte kaum krasser sein. Der besonders populäre "Numanthia" ist in Jugendjahren in der Regel ein tanninschwangeres Urviech mit massigem Körper und dunkler Aromatik. Der Victorino kommt dagegen geradezu leichtfüßig daher. Und bitte nicht falsch verstehen, denn der Victorino ist ebenfalls ein "Pfundswein", nur eben eleganter und irgendwie präziser. Ein "Numanthia" tritt auf wie ein Elefant im Porzellanladen, reißt alle Sinne an sich und rüttelt und schüttelt den Gaumen. Der "Victorino" hingegen verführt mit überraschendem Charme, herrlicher Frucht und einem so eleganten Gaumenauftritt, dass der nicht enden wollende Abgang geradezu erschreckend wirkt. In der Nase möchte man sich verlieren, das Glas am liebsten gar nicht mehr abstellen – es sei denn es gibt einen Nachschlag. Auch wenn die heutige Empfehlung durchaus "Jungwein-Eigenschaften" besitzt, ist es toll einen Wein dieser Güte jetzt schon so sehr genießen zu können und sich nicht mit einem Trinkfenster "2030+" konfrontiert sieht. Und das heißt keineswegs, dass der "Victorino" schlecht reifen wird, im Gegenteil: Den "Victorino"  kann man weiter liegen lassen, einen jungen "Numanthia"  muss man aus meiner Sicht reifen lassen – es sei denn man steht auf diese Art grobschlächtige Weine. Seine Eleganz und Harmonie sorgte wahrscheinlich auch dafür, dass der Wein im aktuellen Guia Peñín nicht nur den "Numanthia" abhing, sondern sich auch gegen den "Termanthia" (150,- EUR) und sogar gegen seinen großen Bruder "Alabaster" (135,- EUR) durchsetzen konnte. Das DO Toro wird zum einem durch den Fluss Duero (in Portugal "Duoro") mikroklimatisch beeinflusst, zum anderen beeinflusst auch der Atlantik das Klima der Gegend. Wie in so vielen, hochpotenten Weingegenden lässt auch im Toro-Gebiet der rasche Wechsel zwischen heißen Tagestemperaturen und frostigen Nächten (bis zu 30˚C Unterschied) die Reben alle Kräfte mobilisieren. Glücklicherweise wird dieser Stress durch die großen, wärmeabstrahlenden Kieselsteinen bei Teso la Monja nur sehr langsam an die Pflanzen weitergegeben und so werden Schäden an dem Rebmaterial praktisch ausgeschlossen. Die Ernte für den 2009er "Victorino" erfolgte ausschließlich per Hand und dank strenger Selektion wurden nur maximal 1,5 Tonne Trauben pro Hektar für die Weinherstellung geerntet. Die Vinifizierung erfolgte traditionell: Die Beeren wurden zu 100% entrappt und während der Fermentation dreimal täglich fußgepresst. Anschließend kam der Wein 18 Monate in neue, französische Eichenfässer. Eine Tatsache, die man dem Wein in keiner Weise anmerkt, denn er ist praktisch frei von typischen Holzaromen. Aber genug der Informationen. Ich wünsche jedem Leser, das diesjährige Weihnachtsfest mit diesem Wein begehen zu können. Bei Bestellungen bis zum 20.12. garantiert der empfohlene Händler eine Lieferung bis zum Fest, so besteht also noch durchaus etwas Bedenkzeit. Aus meiner Sicht ist diese aber nicht notwendig. Zwei bis drei Fläschchen sollten Sie sich mindestens für einen Eigenversuch ins Haus holen. Ich würde mich sehr wundern, wenn Sie den Wein für zu teuer hielten. Ich wünsche Ihnen – ob mit oder ohne "Victorino" – eine geruhsame Weihnachtszeit und schöne Tage mit Ihren Lieben. Einen guten Rutsch wünsche ich Ihnen zunächst noch nicht, denn ich habe da noch etwas "vorbereitet". 2009 Teso la Monja "Victorino" (Rotwein, Spanien) Auge: Leuchtendes Purpur. Nase: Kirschen, Himbeeren, Veilchen, Gewürze, nasse Steine und etwas Rhabarber. Gaumen: Frisch und sehr klar am Gaumen. Aromen von dunkeln und roten Früchten sowie florale Anklänge. Im Abgang mittellang mit sehr angenehmen Mineralität. Sonstiges: Besteht aus 100% Tinta de Toro. Bei 16˚ bis 18˚ C zu trinken. 96 Punkte (Quelle der Bewertung: Guia Peñín 2012 / Quelle der Verkostungsnotiz: Der Weinlakai) Meine Einkaufsempfehlung: Silkes Weinkeller 29,80 EUR/Fl. (5,40 Versandkosten, ab 120 EUR frei) Hier klicken! Stand: 13.12.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

Suche als Feed abonnieren

Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.

Was sind RSS-Feeds?
 

Relevante Fragen und Antworten zum Thema "Versandkosten"



 
 
Sie haben eine Frage zum Thema "Versandkosten"?

Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".

Noch 70 Zeichen