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Daniel Day-Lewis nahm sich ein Jahr Bedenkzeit

Ein Jahr lang bereitete sich Daniel Day-Lewis auf seine Rolle im Film "Lincoln" vor. Nun gilt er als Favorit bei der Oscar-Verleihung. Dabei wollte er den berühmten Präsidenten eigentlich nie spielen.

  Als Präsident wurde Abraham Lincoln zur Legende. Ihn zu spielen könnte Schauspieler Daniel Day-Lewis unsterblich machen - falls er zum dritten Mal einen Oscar als bester Hauptdarsteller erhält.

Als Präsident wurde Abraham Lincoln zur Legende. Ihn zu spielen könnte Schauspieler Daniel Day-Lewis unsterblich machen - falls er zum dritten Mal einen Oscar als bester Hauptdarsteller erhält.

Seine Darstellung von Abraham Lincoln brachte Daniel Day-Lewis bereits einen Golden Globe ein - gemeinhin als zweitwichtigster Filmpreis der Welt bezeichnet. Bevor er sich allerdings den berühmten Zylinder aufsetzte, nahm sich Day-Lewis ein ganzes Jahr Zeit um sich dem historischen Vorbild zu nähern. "Ich könnte jetzt noch immer und 15 weitere Jahre lang lesen und durch die Literatur diesem Mann nicht einen Schritt näher kommen", sagte der Schauspieler dem britischen Magazin "Time Out". Seine Charakterstudie, die er währenddessen über Lincoln betrieb, vergleicht Day-Lewis heute mit der Arbeit eines Mechanikers. Er habe das Leben des 16. Präsidenten der USA in alle Einzelteile zerlegt und dann versucht es so zusammenzusetzen, dass er es selbst verstehen könne.

Das eine Jahr Wartezeit war für Regisseur Steven Spielberg sicher zu verkraften. Zehn Jahre soll dieser immer wieder versucht haben Day-Lewis für das Filmprojekt zu begeistern. "Ich dachte, vielleicht ist es einfach nicht möglich oder richtig, diesen Mann wieder zum Leben zu erwecken", so der Schauspieler.

Intensiv sei auch die Suche nach der richtigen Stimme gewesen, mit der er Lincoln sprechen wollte. In Ermangelung an Tonaufnahmen versuchte sich der zweifache Oscar-Preisträger eine mögliche Stimme vorzustellen. Durch seine Recherche war ihm lediglich bekannt, das Lincoln laut vorlas. Dies übertrug Day-Lewis dann in seinen Alltag. "Ich habe viel gelesen und Selbstgespräche geführt."

Die Chancen stehen gut, dass der 55-jährige Brite am für "Lincoln" einen Oscar gewinnen kann. Day-Lewis gilt als penibler Schauspieler, der sich intensiv und langfristig auf seine Projekte vorbereitet und nur wenige Filme dreht. Für seine Auftritte in den Filmen "Mein linker Fuß" und "There will be Blood" konnte er zuvor schon den Oscar als bester Hauptdarsteller gewinnen. Am 24. Februar könnte Daniel Day-Lewis der erste Schauspieler werden, der diesen Preis drei Mal gewonnen hat.

ono

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