Startseite

Mit 10 Jahren schon Supermodel

Jetzt ist es offiziell: Kristina Pimenova ist Supermodel und wurde von der Agentur "LA Models" unter Vertrag genommen. Die Debatte um die Kinder-Schönheit ist neu entbrannt. Ihre Mutter wehrt sich gegen die Vorwürfe.


Kristina is now represented by @lamodels and @newyorkmodels ❤️

Ein von Kristina Pimenova (@kristinapimenova2005) gepostetes Foto am

 Die Debatte um Kristina Pimenova (10) ist in eine neue Runde eingetreten. Kristina ist als das "schönste Mädchen der Welt" bekannt. Nun hat Mutter Glikeriya Pimenova einen lukrativen Vertrag bei "LA Models" für ihre Tochter an Land gezogen. Das Mädchen modelt, seitdem sie drei Jahre alt wurde, mit vier absolvierte sie ihren ersten Catwalk. Architektin des Erfolgs ist die Mutter. Glikeriya Pimenova baute ihre Kleine schon früh als Netz-Berühmtheit auf, bei Facebook hat sie zwei Millionen Fans, auf Instagram folgen ihr 1,2 Millionen. Größter Erfolg in klassischen Medien bisher war ein Shooting für die italienische Vogue.

#nohaters #lovemyfans #kristinapimenova #love

Ein von Kristina Pimenova (@kristinapimenova2005) gepostetes Foto am

Vermarktung und Erfolg des Kindes sind – wen wundert es – im Netz stark umstritten. Vorwürfen von Netzaktivisten, sie würde ihre Tochter erotisch ausschlachten, begegnet Glikeriya Pimenova selbstbewusst. Sie sagte: "Alle, die finden, dass diese Bilder erotisch provozieren, sind doch pädophil." Jeder, bei dem sich solche Gefühle regten, solle besser zum Arzt gehen.

Der "Daily Mail" sagte sie: "Vor einigen Jahren postete ich ein Bild wie die Kleine am Strand ihre Stofftiere umarmte. Und was für  Kommentare bekam ich? 'hey, sie versteckt ihre Brüste, weil sie denkt, da müsse sie etwas verbergen!' Ist das zu fassen? Solche Typen haben doch ernsthafte Probleme."

Tatsächlich verströmen die Bilder von Kristina die polierte Pseudo-Natürlichkeit wie sie hochklassiger Modefotografie eigen ist. Die Bilder sind aber Lichtjahre von den Fotos entfernt, welche etwa die Fotografin Irina Ionesco in den siebziger Jahren von ihrer Tochter Eva gemacht hatte. Damals wurden die Lolita-Bilder überall abgedruckt, heute würden  sie als Kinder-Pornografie gelten.


Glikeriya Pimenova achtet dagegen peinlich darauf, dass keine Bilder ihrer Tochter irgendwie an erotische Posen erinnern. Was bleibt, ist die Tatsache, dass Kristina Pimenova schon sehr jung mit dem Job und dem Ruhm eines Supermodels leben muss, also keine normale Kindheit erlebt.


Weitere Themen

täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools