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Das Loddarleben kann weitergehen

Lothar Matthäus wandelt wieder auf Freiersfüßen, Daniela Katzenberger bekommt von Paul Breitner eine Abfuhr und Daniel "Gurkenlaster" Küblböck wird adoptiert. Das wahrste Leben der Promis der Woche.

Von Stefan Mielchen

  Das war es dann mal wieder: Lothar Matthäus und Joanna haben sich getrennt.

Das war es dann mal wieder: Lothar Matthäus und Joanna haben sich getrennt.

  • Stefan Mielchen

In gut vier Wochen ist Weihnachten, doch vom Fest der Liebe keine Spur: Lothar Matthäus ist wieder Single! "Wir haben beide berufliche Verpflichtungen", begründete der 51-Jährige in dieser Woche zur allgemeinen Erheiterung seine jüngste Trennung - was man so Arbeit nennt in diesen Kreisen. Freundin Joanna hatte den Stein standesgemäß auf Facebook ins Rollen gebracht und dort ihren Beziehungsstatus geändert. Danach hat es dann wohl auch der künftige Ex kapiert. Schon vor Wochen hatte die 23 Jahre jüngere Polin online mitgeteilt: "Ich habe niemals gesagt, dass ich Lothar heiraten würde." Und spätestens seit der Grimme-Preis-verdächtigen TV-Doku "Immer am Ball" war klar, dass die Gemeinsamkeiten der beiden bereits beim Zubereiten von Spiegeleiern an erkennbare Grenzen stießen. Doch beim Abpfiff der Beziehung gibt sich Matthäus als Gentleman und hegt "keinerlei Groll" gegenüber Joanna. Altersweise hatte er schließlich schon auf der Frankfurter Buchmesse im September philosophiert: "Ab und zu denke ich zu wenig nach uns lasse meinen Gefühlen freien Lauf. Da ist das Herz stärker als das Gehirn." Wer wollte da widersprechen?

Dass Männer und Frauen nicht zusammenpassen, hat auch ein anderer Weltmeister der Selbstdarstellung erkannt. Fußball-Legende Paul Breitner kann zumindest mit den jungen Dingern von heute nicht mehr viel anfangen, wie Daniela Katzenberger in dieser Woche in deutlichen Worten erfahren musste. Die TV-Blondine wollte bei Markus Lanz nur mal fix über Anal-Bleeching und weitere wichtige Themen plappern, hatte aber offenbar nicht mit der Katzenallergie des 61-Jährigen gerechnet. Und der schenkte ihr tüchtig ein: "Weil mir mittlerweile das Kotzen kommt, wenn ich sehe, was Leute alles tun, um ja irgendwo Schlagzeilen zu haben", wie sich Paule angesichts der Katze echauffierte. Breitner, der über fünf Ecken sogar mit dem Papst verwandt sein soll, sind solche Allüren natürlich vollkommen fremd. Der Ex-Schauspieler ("Potatoe Fritz") vermeidet bekanntlich alles, um irgendwo Schlagzeilen zu haben. Schließlich weiß er, was andere hierfür tun müssen: "Dafür essen die Hundekacke, dafür machen die alles." Und manchmal verbreiten sie ihr grantiges Gemotze sogar in der Talkshow von Markus Lanz.

Rocco Stark, Kim Dekowski und das gute A

Dergleichen würde Rocco Stark und Kim "Gloss" Debkowski natürlich nie einfallen - für sie hat der Fernsehgott den Kultursender RTL vorgesehen. Das Traumpaar des letzten Dschungelcamps ist hochschwanger und behelligt damit jeden, der sich nicht wehren kann. Für eine Doku-Soap lassen sich der Ochsenknecht-Sohn und sein Mündel derzeit auf Schritt und Tritt von Kameras verfolgen. Und wenn das Enkelchen erst mal da ist, wird im Zweifel auch noch die Großmuter verkauft, um nur ja ins Fernsehen zu kommen. Der Rubel muss schließlich rollen. Der Alltag der werdenden Eltern besteht weitgehend aus Streiten, Schminken und wieder Streiten - Unterschichtenfernsehen at its best. Zwischendurch überrascht Kim mit Sätzen wie diesen: "Ich hatte auch schon einen Termin mit der Hebamme. Sie ist sehr lieb und wird bei der Geburt dabei sein." Na sowas! Den Geburtshelfern von "Bunte.de" verriet das Paar bereits ganz exklusiv, dass es ein Mädchen erwarte: "Da sind wir uns schon mal einig, dass wir einen Doppelnamen nehmen", erklärte Rocco. "Irgendwas mit einem 'A' am Ende." Chantal-Cheyenne und Jaqueline-Sioux scheiden damit leider aus.

Gut, dass es im Promidschungel auch noch weniger durchgeknallte Gestalten gibt. Allen voran Daniel Küblböck, den man mittlerweile mit "Hallo, Herr Kaiser" ansprechen kann. Allerdings nicht, weil er im Auftrag einer Versicherung ahnungslosen Rentnern fragwürdige Policen aufschwatzte. Vielmehr hat sich der 27-Jährige selbst erfolgreich einer 70-Jährigen angedient: Die Dame hat Daniel adoptiert! Kaiser-Küblböck hat im Grunde alles richtig gemacht: Seine neue Mutter ist Millionärin, lebt auf Malle und soll sich nichts sehnlicher gewünscht haben als einen Sohn. Warum es ausgerechnet dieser werden musste, bleibt wohl ebenso ihr Geheimnis wie die Tatsache, dass Küblböcks leibliche Eltern von der Familienangelegenheit aus der Zeitung erfahren mussten. "Er lebt in Spanien und hat da eine alleinstehende Frau kennengelernt. Da kann so etwas passieren", kommentierte Vater Günther lapidar via "Bild". Kann - aber muss nicht.

Billiger geht nicht? Geht doch!

Denn dass Adoptionen nicht immer den gewünschten Verlauf nehmen, musste auch Gina-Lisa Lohfink bereits schmerzlich erfahren. Ihre Avancen bei Peinlich-Prinz Frédéric von Anhalt bescherten dem Busenwunder zwar in diesem Jahr einen Freiflug nach Hollywood, nur leider nicht One-Way. Und so muss die 26-Jährige hierzulande nun wieder sehen, wie sie mit ehrlicher Arbeit über die Runden kommt. Also hat sich das Trash-Sternchen mit Artgenossinnen wie Micaela Schäfer zusammengetan, in String-Tanga und Mini-Bikini gezwängt und für einen Elektronik-Versandhändler fotografieren lassen. "Soviel billig gab's noch nie" heißt der Slogan zu Doppel-D und Schlauchboot-Lippen. "Boah, siehst du heut' billig aus", ruft Gina-Lisa in der anspruchsvollen Sprechrolle des Werbespots Frollein Schäfer hinterher, die sich hierfür artig bedankt. Denn, man ahnte es schon länger: "Micaela steht auf mega-billig." Frauenfeindlich ist das alles natürlich ganz und gar nicht. Die Mädels würden lediglich "ihr Image mit viel Humor und Selbstironie auf die Spitze" treiben, wie man bei der zuständigen Werbeagentur versichert. Es geht eben immer noch billiger.

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