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Warten auf den Blanco-Scheck

Justin Bieber ändert seinen Beziehungsstatus, Lindsay Lohans Papa muss Fernsehgebühren zahlen und auch Roberto Blancos Frau ist der Spaß vergangen: Die Promis der Woche haben's wahrlich nicht leicht.

Von Stefan Mielchen

  Während sich Roberto Blanco mit seiner Neuen amüsiert, ist seiner Ex das Lachen gründlich vergangen: Wenn sie den Sänger im TV sieht, schaltet sie weg. Das könnte aber auch an der Musik liegen.

Während sich Roberto Blanco mit seiner Neuen amüsiert, ist seiner Ex das Lachen gründlich vergangen: Wenn sie den Sänger im TV sieht, schaltet sie weg. Das könnte aber auch an der Musik liegen.

  • Stefan Mielchen

Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder - Drogen, Suff und Liebeskummer! Auch der Promi-Nachwuchs schläft nicht, wenn es darum geht, mal wieder in die Zeitung zu kommen. In dieser Woche sorgte Teenie-Star Justin Bieber für globale Unruhe im Lager der Zahnspangenträgerinnen. Der Schwarm ihrer schlaflosen Nächte soll Single sein - mal wieder. Eigentlich führt der 18-Jährige ein recht unspektakuläres Leben: ein Hamster als Haustier, lustige Eulen-Tattoos am spiddeligen Körper und hin und wieder eine Welttournee. On/Off-Freundin Selena Gomez tat in der Vergangenheit meist das, was Mädchen in ihrem Alter am besten können: rumzicken und schlussmachen. Erst waren ihr Justins Freunde nicht gut genug, dann wollte sie angeblich von ihm schwanger sein, nun sagte die Schauspielerin zum x-ten Mal "Auf Nimmerbiebersehen!" Der Grund: Justin war offenbar dem Unterwäschemodel Barbara Palvin zu nahe gekommen. Die 19-Jährige wurde durch ein Foto überführt, auf dem sie am Rande einer "Victoria's Secret"-Schau hinter Bieber steht - ein klarer Trennungsgrund! Oder, wie die jungen Leute sagen würden: "Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!"

Mit solchem Mädchenkram hält einer wie Ben Tewaag sich nicht lange auf - für ihn ist schließlich das ganze Leben kompliziert. Im Glas-Haus aufgewachsen, lernte Uschis Sohn schon früh, wie man sich durchboxt. Das brachte ihm 586 Tage Lebenserfahrung hinter Gittern ein, die er gewinnbringend in einen Roman mit angeschlossenen Talkshowauftritten verwandeln konnte. Seither herrscht offenbar wieder Langeweile - also rastete der 36-Jährige im Februar standesgemäß aus und sorgte dafür, dass der Türsteher eines Berliner Tanzlokals seither Rücken hat. In dieser Woche traf man sich folglich vor Gericht, wo auch Bens Schwester Julia aussagte. Demnach war ihr Bruder aus der Disko geflogen - und zwar ohne Schuhe. "Aber betrunken war Ben nicht", wie die 25-Jährige beteuerte. Offenbar reichte schon das Schneetreiben der Februarnacht, um die Fäuste fliegen zu lassen. Der Prozess geht Ende des Monats weiter. Und wir freuen uns schon auf den Fortsetzungsroman.

Papa Lohan zahlt Fernsehgebühren

Dass man mit den lieben Kleinen viel Ärger hat, weiß der Vater von Hollywood-Actrice Lindsay Lohan nur zu genau. Auch seine Tochter kennt schwedische Gardinen nicht nur vom Hörensagen. In dieser Woche drehte sie den Spieß allerdings um - ausnahmsweise stand nicht Lindsay selbst am Pranger, sondern ihr Erzeuger. Denn der tat das, was Männer mit ausgeprägter Unterleibsschwäche und dem Hang zur Selbstdarstellung nicht tun sollten. Michael Lohan unterzog sich einem Vaterschaftest - in einer Fernsehshow! Das Ergebnis überraschte den 52-Jährigen offenbar: Es heißt Ashley, ist 17 und lernte den Herrn Papa vor laufender Kamera kennen. Der verdatterte Vater bekam sogleich die Rechnung präsentiert und muss für seinen außerehelichen Fehltritt künftig Unterhalt zahlen. Das nennt man dann wohl Fernsehgebühren.

Apropos Zahlungsrückstand: Auch Schlagersänger Roberto Blanco handelte bekanntlich stets nach der Devise "Ein bisschen Spaß muss sein". In seinem Fall heißt das Vergnügen Luzandra, ist 41 Jahre jünger als er und der Grund, warum sich Roberto rechtzeitig vor der Goldenen Hochzeit aus dem Staub machte. Ex-Gattin Mireille wartet seither vergeblich auf einen Blanco-Scheck, doch die rund 400.000 Euro Abfindung wollen einfach nicht den Besitzer wechseln. Die Folge: Mietschulden, Räumungsklage - jetzt haust Mireille in einem heruntergekommenen Zimmer in Südfrankreich. Wie zum Hohn heißt Blancos jüngstes Album "Du lebst besser, wenn du lachst" - doch das Lachen ist Mireille gründlich vergangen. "Sobald ihr Mann im Fernsehen auftritt, schaltet Mireille Blanco das Gerät aus oder verlässt den Raum", fanden die Mietnomaden von "Bild" heraus. Was allerdings auch schlicht an der Musik liegen könnte.

"Komm schon Mama, trag lieber einen Pullover"

Doch nicht nur Mireille bedient mit Nachdruck die Fernbedienung. Ex-"Topmodel"-Juror Peyman Amin war diese Woche auch zum Abschalten zumute. Der Model-Agent fand deutliche Worte, nachdem sich seine Ex-Chefin Heidi Klum als Moderatorin der European Music Awards von MTV in Frankfurt versuchte: "Was ist das: Eine Veranstaltung, bei der ein Zombie mit Burnout-Syndrom nicht einmal durch den ständigen Wechsel der geschmacklosen Garderobe für Aufmunterung sorgen kann?", lästerte Amin via Facebook, als säße er noch am GNTM-Catwalk. Späte Rache für seinen Rauswurf durch die Laufsteg-Domina aus Bergisch-Gladbach? Heidis Outfits fielen zumindest auch anderen Kommentatoren auf. Bei Fox News stießen die knappen Leibchen auf wenig Gegenliebe: "Heidi, wir haben es ja verstanden, du bist ein Supermodel", hieß es dort. "Aber du bist auch 39 Jahre alt und hast drei oder vier Dutzend Kinder. Komm schon Mama, trag lieber einen Pullover!"

War sonst noch was? Na klar! Prinz Charles und der ihm angetraute Kaltblüter Camilla touren in dieser Woche durch Neuseeland und Australien. Kein Grund zur Aufregung, wäre ihnen nicht um ein Haar ein gewisser Sam Bracanov in die Quere gekommen. Der 74-jährige Anti-Royalist ist der Ansicht, dass sich der britische Thronfolger nicht mit seinem Gehirn qualifiziert habe, sondern allein mit seinem Körper. Ob dies so auch für Camilla gilt, ließ der rüstige Rentner zwar offen, seiner Wut auf Königs tat das aber keinen Abbruch. Um seiner Empörung Ausdruck zu verleihen, wollte Bracanov das Paar mit Pferdemist bewerfen, wurde aber noch rechtzeitig festgenommen. Künftig darf er sich Charles und Camilla nicht mehr als 500 Meter nähern, was angesichts der Entfernung zwischen Neuseeland und dem Vereinigten Königreich nicht weiter schwerfallen sollte. Die reisenden Royals blieben ob des Zwischenfalls gelassen. Camilla soll nur leicht geschnaubt haben.

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