Weil Stargast Lindsay Lohan den Flug zum Opernball verpasste, machte Baulöwe Richard Lugner kurzerhand Dieter Bohlen zur neuen Frau an seiner Seite. Dabei war Katie Price ebenfalls in Wien. Von Stefan Mielchen

Dieter Bohlen als Retter in der Not: Weil Stargast Lindsay Lohan ausfiel, kam Bohlen mit Freundin Carina zum Wiener Opernball© action press
Wenn Karneval und Valentinstag aufeinander fallen, erleben auch unsere Promis Tolle Tage der besonderen Art. Liebe ohne Leiden? Schön wär's! Zum Rosenmontag scheint bei einem Paar gar der Rosenkrieg auszubrechen: Busenwunder Katie Price hat zwar gerade erst mit einer Blitzhochzeit in Las Vegas überrascht - doch keine Woche später sind die Gemeinsamkeiten mit ihrem frisch Angetrauten Alex Reid scheinbar schon aufgebraucht. Es wird von Scheidung gesprochen - kein Faschingsscherz! Der Käfigkämpfer fürchtet, seiner Gattin sei es bei dem Bund fürs Leben in Wahrheit nur um Geld und PR gegangen - wie clever!
Schon die Flitterwochen des Paares gerieten zum Fiasko. Katie fühlte sich von den Fernsehleuten, die sie begleiteten, zu wenig beachtet. "Ich bin hier der fucking Star", rückte sie die Verhältnisse zurecht, weshalb Alex sich aus dem Staub machte, um in Indien eine spezielle Kampfkunst zu erlernen. Außerdem sei er um seinen Ruf besorgt, heißt es. Wobei nicht genau überliefert ist, um welchen eigentlich.
Vor einem PR-Gag schreckt auch Richard "Mörtel" Lugner selten zurück. Doch der Wiener Opernball 2010 wird dem lustgreisen Faktotum der österreichischen Walzersociety noch lange im Gedächtnis bleiben. So mussten die Alpenrepublik und der Bauunternehmer auf den Staatsbesuch der unter Bewährungsauflagen stehenden US-Actrice Lindsay Lohan verzichten. Madame hatte so lange geshoppt, dass der Flieger ohne sie abhob. Noch schlimmer: Ersatz kam ausgerechnet aus Deutschland - Dieter Bohlen musste kurzerhand die Frau an Lugners Seit geben. "Der ist schon gut, finde ich", charakterisierte Lugner seine B-Besetzung - charmant klingt anders. Bohlen steht nun in einer Reihe mit Geistesgrößen wie Naddel, Paris Hilton und Pamela Anderson. Nur mit den Brüsten haperte es noch.
Doch bei dem Thema ist eine ganz andere seit dieser Woche obenauf. Im Ringen um ihren Lover war Monica Ivancan vor einigen Monaten zwar noch schmählich unterlegen. Doch nun wurde Oliver Pochers frühere Freundin zur Ex-Bombe. Im "Playboy" zeigt sie offenherzig, wozu plastische Chirurgie heute fähig ist. Zwei Halbkugeln wie aus dem Bilderbuch - 6000 Euro soll's gekostet haben. "Ich hatte in kurzer Zeit sieben Kilo abgenommen. Plötzlich hing er" beschreibt Ivancan ihr persönliches Busenwunder gegenüber "Bild".
Jetzt steht er wieder. Und auch Silikon-Guru Professor Werner Mang stützt das Model und entpuppt sich dabei als verkappter Feminist: "Der Busen sollte kein Geheimnis bleiben. Dazu zu stehen ist eine besondere Form der Emanzipation!" Nee, is' klar! Übersetzt heißt das doch nichts anderes als: "Auszieh'n! Auszieh'n!" Was die standfeste Moni ja auch prompt tat. Ihre wahren Motive sind ohnehin etwas banaler: "Ich kann endlich flirten, was das Zeug hält, und herumknutschen, mit wem ich möchte", beschreibt sie die Vorzüge ihres Single-Daseins. Da sollten sich die 6000 Euro fix amortisiert haben.