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8. Januar 2012, 19:51 Uhr

Scheiden tut weh

Trennung und Sex-Sucht, Hasch, Hasselhoff und Hundeliebe - das Promi-Jahr 2012 startet mit Volldampf. Im Fokus: Sinead O'Connor, Katy Perry - und Stephen Hawking. Von Stefan Mielchen

Sinead O'Connor, Christine Neubauer, Heidelinde Weis, Katy Perry, Russell Brand

Nicht ganz normal: Die irische Sängerin Sinead O'Connor© Frazer Harrison

Na, das fängt ja gut an! Kaum ist der Rauch der Silvesterraketen verzogen, lassen es unsere Promis zum Jahresauftakt bereits heftig krachen. Liebeswirren und Scheidungspläne, wohin das Auge blickt. Etwa bei Heulboje Sinéad O’Connor. Die hat im Dezember zum vierten Mal geheiratet, nach 16 Tagen die Ehe beendet und anschließend alles wieder über den Haufen geworfen! "Stellt euch vor, wer letzte Nacht eine verrückte Liebesaffäre mit dem eigenen Mann hatte", twitterte die 45-Jährige in dieser Woche. Wer sich das lieber nicht vorstellen mochte, bekam die Details über den Sex mit dem künftigen Ex trotzdem um die Ohren gehauen. Ihr jüngstes Opfer hatte O'Connor über einen öffentlichen Aufruf finden lassen. Der 38-jährige Berry Harridge muss es ziemlich nötig gehabt haben.

Doch obwohl Sinéad ausdrücklich einen sexhungrigen Mann suchte, überstand die Ehe nicht mal die Hochzeitsnacht - Madame verlangte dabei nämlich nach Marihuana. "Mein Ehemann war durch diese Erfahrung extrem verletzt", glaubt sie jetzt und beendete aus Rücksichtnahme die Ehe. "Mir ist klar, dass er zuviel verlieren würde, wenn er mit mir zusammenbleibt", betonte die irre Irin vor dem Sex-Rückfall und fügte in einem Anflug von Selbsterkenntnis hinzu: "Es tut mir so leid, dass ich nicht eine normalere Frau bin." Zu blöd, denn daran gemessen wäre Gatte Nummer vier eigentlich eine Idealbesetzung: Er ist von Beruf Kindertherapeut.

Immer noch ein Vollweib

Ein weiterer weiblicher Popstar machte im neuen Jahr mit Horizontalgeschichten auf sich aufmerksam: Katy Perry zündet zwar in den Hitparaden ein "Firework" nach dem anderen. Als Granate im Bett taugt die Pastorentochter trotzdem nicht – zumindest aus Sicht ihres Noch-Gatten Russell Brand. Der britische Komiker versteht im Schlafzimmer nämlich keinen Spaß und reichte nach nur 14 Monaten Ehe in dieser Woche die Scheidung ein. Die üblichen gut informierten Quellen wissen mal wieder, warum: "Er wollte fünfmal täglich Sex", berichtete "US-Weekly". Von schmutzigen Dingen war die Rede, der Vorliebe für ausgefallene Pornos und einem Kleiderschrank voller Sextoys. Und dann war da noch die Sache mit dem Ausgehen: Die gute Katy ist mit 27 Jahren nun mal ein Partygirl, während Russel als Couchpotatoe gilt – was einem trockenen Alkoholiker auch besser zu Gesicht steht. Alles in allem also keine guten Voraussetzungen für das Glück zu zweit. Brand dürfte es gelassen nehmen. Da ihm nach der Scheidung die Hälfte von Katys Vermögen zusteht, geht er mit satten 20 Millionen Euro Gewinn aus der Ehe. Das dürfte für den nächsten Kleiderschrank reichen.

Ganz so dicke geht's bei Weltstar Christine Neubauer nicht zu, obwohl hier nach 21 Jahren Ehe auch ein hübsches Sümmchen Schmerzensgeld angemessen wäre. Vor Jahresfrist hatte die 49-jährige Großschauspielerin noch versprochen, dass man nach der Trennung von Mann und Sohn nun eine Weile nichts von ihr hören werde. Globales Aufatmen war die Folge – doch da hatten wir uns wohl zu früh gefreut. Den Liebesurlaub mit ihrem neuen Chilenen unterbrach La Neubauer nun für ein "Bunte"-Interview, in dem sie ihrem Lieblingsmagazin sehr wichtige Dinge mitzuteilen wusste: 15 Kilo habe sie abgespeckt, für Wut und Hass sei in ihrem Leben kein Platz, sie liebe ihren Sohn über alles, blicke nur nach vorne, bla, bla, bla... Und natürlich dies: "Das einzige, was ich vielleicht bedauere, ist, dass meine Oberweite auch abgenommen hat. Aber ich bin immer noch ein Vollweib." Gott sei Dank! Noch-Gatte Lambert Dinzinger lässt das trotzdem kalt: "Die Flamme unserer Liebe ist erloschen", diktierte er den Gossenpoeten des gleichen Blattes in den Block. Vielleicht auch, weil er bereits den neuesten Film seiner Frau gesehen hat, der nächste Woche im Ersten läuft und dessen Titel autobiografische Züge nahelegt: "Kennen Sie ihren Liebhaber?"

"Sie sind ein komplettes Rätsel!"

Da ist "Traumschiff"-Kollegin Heidelinde Weis schon weiter. Die 71-Jährige Schauspielerin ist immer noch ein heißer Feger: "Natürlich kommt es vor, dass ich von Männern eingeladen werde", sagte sie in dieser Woche in einem Interview. Doch Heidelinde weiß, was sie will: "Ich gehe nur essen mit jemandem, den ich wirklich mag." Und das seien mittlerweile eher Vierbeiner, denn: "Tiere geben keine Widerworte." Da wundert es nicht, dass sich auch der geniale Physiker Stephen Hawking in dieser Woche zu Wort meldete. Der 70-Jährige kennt zwar alle Geheimnisse schwarzer Löcher, doch die meiste Zeit seines Forscherlebens hat er nach eigenen Angaben über Frauen nachgedacht. Ernüchternde Erkenntnis: "Sie sind ein komplettes Rätsel!"

War sonst noch was? Na klar: Wenn die Wissenschaft bei Männern und Frauen nicht weiterkommt, hilft der Blick ins Tierreich. Da wäre etwa die Yeti-Krabbe, ein putziges Lebewesen aus den tiefsten Meerestiefen vor der Antarktis. Die Neuentdeckung verfügt über eine ausgesprochen dichte, weiße Behaarung an Brust und Armen. Und weil die Forscher diese Woche einen besonders guten Tag hatten, gaben sie dem Tierchen einen Namen, den es ihrer Ansicht nach verdient: The Hoff! Begründung: Schauspieler David Hasselhoff habe ein ähnlich dichtes Brusttoupet vorzuweisen wie die kleinen Krabben. Der Geehrte war so perplex, dass er ob des wenig schmeichelhaften Vergleiches mit dem kleinen Meerungeheuer erst einmal das tat, was ihm besonders schwerfällt: er schwieg. Treffer, versenkt!

Von Stefan Mielchen
 
 
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