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Hugh Jackmans beschwerlicher Weg zur Vaterschaft

Als Schauspieler Hugh Jackman und seine Frau erfuhren, dass sie keine eigenen Kinder bekommen könnten, waren sie am Boden zerstört.

Schmerzhaft sei es gewesen, sagt der australische Schauspieler Hugh Jackman der "Herald Sun", als er und seine Frau Deborra-Lee Furness erfuhren, dass sie keine eigenen Kinder bekommen würden. Lange Zeit hätten sie es versucht und als sie wussten, dass es nicht klappen würde, es dann mit der Angst zu tun bekommen.

"Wir dachten, wir würden ein oder zwei Kinder auf biologischem Wege bekommen und dann adoptieren", sagt der Schauspieler. "Als wir schließlich genug von künstlicher Befruchtung hatten, haben wir wieder nach vorne geschaut und adoptiert. Dann ist auch die Angst wieder verschwunden."

Mittlerweile betrachten der 42-jährige Jackman und die 56-Jährige Furness ihre Kinder Oscar, 11, und Ava, 6, als ihr persönliches Schicksal. Dabei spiele es keine Rolle, dass sie adoptiert sind. "Sie sind unsere Kinder," betont Jackman. "Offensichtlich war es vom Schicksal nicht vorgesehen, dass wir auf biologischem Wege Kinder bekommen. Nun gehen wir alle gemeinsam durchs Leben und jeder ist am richtigen Platz. Das mag sich vielleicht larifari-mäßig anhören, aber das ist ein sehr sehr tiefes Gefühl."

Das Thema Adoption nimmt mittlerweile einen sehr großen Teil im Leben des Paares ein. Furness arbeitet mit der "Worldwide Orphans Foundation" zusammen und engagiert sich jedes Jahr bei der "National Adoption Awareness Week". Jackman und Furness sind froh, dass das Thema Adoption immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wird.

In seinem jüngsten Filmprojekt kann der Australier von seinen Erfahrungen als Vater profitieren. In "Real Steel" geht es um einen Mann, der verzweifelt versucht, die Beziehung zu seinem 12-jährigen Sohn wieder herzustellen.

kgi

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