HOME

Amber Heard spendet die Scheidungs-Millionen

Amber Heard macht Ernst: Die Schauspielerin spendet die Millionen, die ihr aus der Scheidung von Johnny Depp zugesprochen wurden, an zwei wohltätige Projekte. Eines davon kämpft gegen häusliche Gewalt.

Amber Heard

Amber Heard beim Verlassen des Gerichts von Los Angeles im Mai.

Es war eine Scheidungsschlacht ohne Sieger: Diese Woche einigten sich und Amber Heard außergerichtlich. Heard ließ ihre Anzeige wegen häuslicher Gewalt fallen, Depp zahlte ihr sieben Millionen Dollar Abfindung. Schon in der gemeinsamen Erklärung dazu teilte Heard mit, dass sie das Geld für wohltätige Zwecke spenden möchte. Depps Anwälte hatten ihr während der Verhandlungen öffentlich vorgeworfen, die Anschuldigungen gegen Depp aus reiner Geldgier zu erheben. 

Doch Heard meint es ernst: Sie wird keinen Cent der Millionen für sich selbst ausgeben, sondern damit Gutes tun. Dem Klatschportal "tmz.com" bestätigte sie die Summe von sieben Millionen und verriet auch, wo das Geld hinfließen wird. Die Spende soll zur Hälfte an die "Amerikanische Bürgerrechtsunion (ACLU)" gehen und dort speziell für den Kampf gegen Gewalt gegen Frauen eingesetzt werden. Das restliche Geld bekommt das "Children's Hospital of Los Angeles", wo die 30-jährige Heard nach eigenen Angaben seit zehn Jahren als Freiwillige arbeitet. "Das Geld hat für mich persönlich nie eine Rolle gespielt, außer, dass ich es jetzt spenden kann und damit hoffentlich denen helfe, die sich nicht selbst verteidigen können", sagte Heard.

Johnny Depp äußert sich nicht zu den Gewalt-Vorwürfen

Sie hatte Ende Mai nach 15 Monaten Ehe die Scheidung von Hollywoodstar Johnny Depp eingereicht und von brutalen Eifersuchtsszenen und Ausrastern Depps berichtet. Der 53-Jährige soll unter anderem ein Handy nach ihr geworfen und sie damit schwer im Gesicht verletzt haben. Depp bestritt die Anschuldigungen, doch in der gemeinsamen Erklärung zur Scheidung könnte man zwischen den Zeilen ein Geständnis lesen. Darin heißt es recht schwammig, dass keiner die Absicht hatte, den anderen körperlich oder psychisch zu verletzen.

Sowohl Depp als auch Heard scheinen froh zu sein, das Drama nun hinter sich zu lassen. "Hoffentlich kann diese Erfahrung das Leben von Menschen, die es dringend nötig haben, positiv beeinflussen", sagte Heard. 

sst

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren