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Oscarprämierter "Herr der Ringe"-Kameramann gestorben

Spektakulär und gewaltig: Ohne die Aufnahmen von Andrew Lesnie wären der "Herr der Ringe" und "Der Hobbit" nicht das, was sie sind. Der australische Kameramann ist im Alter von 59 Jahren gestorben.

Andrew Lesnie gewann 2002 für Teil eins von "Herr der Ringe" den Oscar als bester Kameramann. Jetzt starb er mit nur 59 Jahren.

Andrew Lesnie gewann 2002 für Teil eins von "Herr der Ringe" den Oscar als bester Kameramann. Jetzt starb er mit nur 59 Jahren.

Der australische Kameramann Andrew Lesnie, der mit Peter Jacksons die "Herr der Ringe"- und "Hobbit"-Filme drehte, ist tot. Wie das Branchenblatt "Variety" berichtete, erlitt der Oscarpreisträger einen Herzinfarkt. Lesnie wurde 59 Jahre alt.

Peter Jackson, 53, Russell Crowe, 51, und andere Kollegen zeigten sich über den plötzlichen Tod bestürzt. Regisseur Jackson schrieb auf seiner Facebookseite, dass Lesnie wie ein Bruder für ihn war. Er sei ein "unersetzlicher" Teil seiner Familie gewesen.

Der australische Schauspieler und Regisseur Crowe bezeichnete Lesnie in einem Tweet als "Genie" und als "Meister des Lichts". Die Nachricht von seinem Tod sei "niederschmetternd". Lesnie war der Kameramann für Crowes Regiedebüt "Das Versprechen eines Lebens", das im Mai in die deutschen Kinos kommt. Auch "X-Men"-Star Hugh Jackman, 46, drückte auf Twitter seine Trauer aus.

2002 hatte Lesnie für "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" den Oscar für die beste Kameraarbeit gewonnen. International bekannt wurde er Mitte der 1990er Jahre als Kameramann von "Ein Schweinchen namens Babe". Er verfilmte auch Leinwandhits wie "King Kong", "I Am Legend" und "Planet der Affen: Prevolution".

stb/DPA/DPA

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