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5. Februar 2010, 09:07 Uhr

Miranda Kerr setzt sich für Spanner-Banker ein

Prominente Unterstützung für jenen Banker, der live im Fernsehen gezeigt wurde, als er auf seinem Computer Pin-up-Fotos betrachtete. Das australische Topmodel Miranda Kerr, dessen Bilder der Mann aufgerufen hatte, will sich dafür einsetzen, dass er seinen Job behält. Der Banker wurde offenbar reingelegt.

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Topmodel Miranda Kerr. Der Banker hatte freizügige Bilder von ihr aufgerufen und war dabei live im Fernsehen zu sehen© Astrid Stawiarz/Getty Images

Das australische Topmodel Miranda Kerr hat Partei für einen Investmentbanker ergriffen, der sich vor laufender Fernsehkamera freizügige Fotos von ihr auf seinem Computer angeschaut hatte. Sie hoffe, David Kiely behalte seinen Job, erklärte die 26-jährige Kerr.

Der Mitarbeiter der Macquarie-Bank öffnete am Dienstag am Arbeitsplatz einen E-Mail-Anhang mit den erotischen Aufnahmen, während gleichzeitig ein Kollege zu Zinssätzen interviewt wurde. Kiely war daher, ohne dass er es bemerkte, zur besten Sendezeit live im Fernsehen zu sehen.

Solidaritätskampagne "Save Dave"

Das Video wurde schnell ein Hit bei YouTube. Mitarbeiter des Finanznachrichten-Portals "Here is the City" initiierten unter dem Motto "Save Dave" eine E-Mail-Kampagne zur Unterstützung Kielys. Nun kann der Banker auch auf Kerrs Hilfe zählen. "Ich habe erfahren, dass es eine Petition gibt, um seinen Job zu retten", sagte die Freundin des Hollywood-Schauspielers Orlando Bloom laut einer Meldung der Website news.com.au. "Natürlich werde ich sie unterzeichnen."

Kiely hatte die Kerr-Fotos als Anhang an mehrere E-Mails erhalten. Offensichtlich von einem Kollegen, der sich einen Spaß mit ihm erlauben wollte. So sei Kiely in der letzten Mail aufgefordert worden, sich umzudrehen. Was er auch getan hat, wie auf dem Video zu sehen ist. Die Zuschauer der Abendnachrichten des australischen Senders konnten sein Gesicht gut erkennen.

Ob es an der prominenten Unterstützung lag? Jedenfalls darf Kiely seinen Job offenbar behalten. Das meldete der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf eine knappe Mitteilung der Macquarie Bank.

APN/DPA
 
 
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