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Leg dich nicht mit Alec an

Mit Schnurrbart, Pilotenmütze und texanischem Akzent macht er sich über American Airlines lustig: Alec Baldwin setzt seinen Rachefeldzug gegen die Fluggesellschaft fort. Und entschuldigt sich als falscher Flugkapitän bei sich selbst.

Von Jens Maier

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Das ist er also. Der Flugkapitän, der die Chuzpe hatte, Alec Baldwin aus dem Flieger zu werfen. Mit Uniform, riesigem Schnurrbart und seinem breiten texanischen Akzent hat er es jetzt sogar ins US-Fernsehen geschafft. Und macht das, was sein Arbeitgeber bislang versäumt hat: sich bei Alec Baldwin entschuldigen. Wären da nicht die Lacher des Publikums im Hintergrund und die Witzchen mit dem Moderator, könnte die Szene wirklich echt sein. Doch in Wahrheit handelt es sich um eine weitere Episode im Rachefeldzug des Hollywood-Schauspielers gegen die Airline.

Alec Baldwin ist am Wochenende in der Satire-Show "Saturday Night Live" selbst in die Rolle eines American-Airlines-Flugkapitäns geschlüpft. Als Captain Steve Rogers entschuldigt er sich bei keinem anderen, als sich selbst. Gemeinsam mit Comedian Seth Meyers, der in die Rolle des Nachrichtenmoderators schlüpft, inszenierte Baldwin eine rührselige Entschuldigung. Alec Baldwin sei eine "amerikanische Ikone" und habe eine bessere Behandlung verdient, lässt er sein Alter Ego sagen.

Volle Breitseite gegen American Airlines

Und Baldwin spart nicht an Witzen auf Kosten von American Airlines (AA). Nicht nur, dass er den Piloten mit einem übertriebenen texanischen Akzent - AA hat seinen Firmensitz in Texas - ins Lächerliche zieht, sondern er macht sich auch gekonnt über die Verspätungen und die Insolvenz der Airline lustig. Auch dafür, dass er die Toilettentür mit einem lauten Knall, der angeblich bis ins Cockpit zu hören gewesen sei, zugeknallt hat, liefert er die passende Erklärung: Handy-Spiele können ganz schön frustrierend sein. (Zum Video-Ausschnitt auf Youtube)

Damit reagiert Baldwin erneut auf seinem Rauswurf aus einer AA-Maschine am vergangenen Dienstag. Der 53-Jährige hatte sich geweigert, sein Handy-Game "Words with friends" auszuschalten, nachdem die Türen der Kabine geschlossen waren, das Flugzeug aber noch am Gate parkte. Daraufhin war es zu einer Auseinandersetzung mit dem Kabinenpersonal gekommen, auf die Baldwins Rauswurf folgte. Später machte Baldwin seinem Unmut über das Vorgehen der Airline via Twitter Luft und keinen Hehl daraus, dass er eine Entschuldigung von AA erwarte. Die ist bislang allerdings ausgeblieben.

Baldwin stilisiert sich zum good guy

Wofür auch? Schließlich hat die Fluggesellschaft nur nach dem allgemein gültigen Reglement im Luftverkehr gehandelt, das elektronische Geräte bei Starts verbietet, sobald die Anschnallzeichen eingeschaltet sind. Trotzdem hat es Baldwin innerhalb kürzester Zeit geschafft, sich vom Bad Guy, der die Verspätung der Maschine verursachte, zum Good Guy, der gegen bürokratische Regeln kämpft, zu stilisieren. Sein Feldzug gegen AA wird wohl weiter gehen.

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