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16. September 2009, 15:42 Uhr

Sohn von Uschi Glas erneut verurteilt

Die Liste seiner Vorstrafen ist lang, nun kommt eine weitere hinzu: Ben Tewaag, Sohn von Schauspielerin Uschi Glas, muss für zehn Monate ins Gefängnis. Bei einem Streit hatte er seiner früheren Lebensgefährtin Prellungen und einen Nasenbeinbruch zugefügt.

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Bleibt wohl bis Mai 2010 im Gefängnis: Uschi Glas' Sohn Ben Tewaag© Sean Gallup/Getty Images

Der älteste Sohn von Uschi Glas, Ben Tewaag, muss wegen Köperverletzung für zehn Monate ins Gefängnis. Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den 33-Jährigen, der derzeit bereits eine sechsmonatige Haftstrafe wegen Körperverletzung verbüßt, am Mittwoch wegen einer neuen Gewalttat zu einer weiteren Freiheitsstrafe von acht Monaten. Aus diesen beiden Strafen errechneten die Richter eine Gesamtstrafe von zehn Monaten Gefängnis.

Tewaag ließ durch seinen Anwalt ein Geständnis verlesen. Er gab zu, am 7. März 2008 seine damalige Freundin in der gemeinsamen Wohnung stark alkoholisiert attackiert zu haben. Die 26-Jährige, die als Nebenklägerin auftrat, schilderte vor Gericht unter Tränen den Verlauf der besagten Nacht. Tewaag habe erst von ihr abgelassen, als Nachbarn durch ihr lautstarkes Schreien aufmerksam geworden waren. Dem medizinischen Gutachten zufolge erlitt sie bei dem Übergriff zahlreiche Verletzungen, darunter Prellungen, Blutergüsse am ganzen Körper und einen Nasenbeinbruch.

Mögliche Entlassung im Mai 2010

Die junge Frau hatte im März 2008 Anzeige gegen Tewaag erstattet, diese aber bereits nach einem Tag zurückgezogen. Vor Gericht sagte sie, sie habe dies aus Angst vor Tewaags Reaktion getan. Auch habe sie gehofft, "dieser Ausrutscher" werde sich nicht wiederholen. Sie bedauerte, lange Zeit in Interviews behauptet zu haben, dass die Gewalttat erfunden sei, da sie Tewaag "eins auswischen" wolle. Wie lange Tewaag hinter Gittern bleiben muss, ist noch unklar. Tewaags Anwalt sagte, er rechne mit einer möglichen Entlassung im Mai 2010.

Der ehemalige MTV-Moderator Tewaag, der 2007 und 2008 Entziehungskuren gemacht hatte, hat nach Aussage seines Verteidigers seit neun Monaten keine Drogen mehr genommen. Auch vom Alkohol lasse er die Finger und habe bereits eingewilligt, sich nach der Haftentlassung in eine ambulante Therapie zu begeben, sagte sein Anwalt. Der 33-Jährige hat ein langes Vorstrafenregister. Mehrmals war er in den vergangenen sechs Jahren unter anderem wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Drogenbesitzes zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt worden.

AP
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
probildung (17.09.2009, 10:21 Uhr)
Auf Distanz zur Mama
zuerst @ Vogelfranz: Du redest Stuss!

Ich bin Ben Tewaag mal auf dem Flughafen Tegel begegnet. Auf mich wirkte er wie ein häufchen Elend.

Ich glaube dass er sich durch dieses Verhalten einfach nur von seiner Mutter, vor allem in der öffentlichen Wahrnehmung, distanzieren möchte. Ich meine, wer würde das nicht wollen bei so einer Mutter :)

WEnn er nicht der Sohnemann der Uschi wäre, wäre er wahscheinlich ein vorzeige Akademiker ohne Vorstrafen.

arniston (17.09.2009, 06:53 Uhr)
bild dir deine meinung !
unser glamour ,,heini,,
in der realität !
richter verschoben als ,,vater,, .
allesklar (17.09.2009, 06:47 Uhr)
Der Sohn von der Uschi...
ist ein luschi....... - der viel zu wichtig genommen wird - und der sich selber ZU wichtig nimmt. Knast und weg damit!!
Babysitter (17.09.2009, 01:07 Uhr)
Und wie toll haben die beiden doch
zusammengepaßt am Anfang (seine Freundin und er) :)
Manchmal denke ich, der kann sich selber nicht leiden. Oder er meint, er ist wer. Oder stimmt es, daß es in jeder Familie ein schwarzes Schaf gibt. Egal, ich glaube nicht, daß er geläutert rauskommt. Es wird nicht lange dauern, dann prügelt und säuft und kokst er wieder. Wetten!!, daß??!!
Nil.Jang (16.09.2009, 23:43 Uhr)
Rabatt für Wiederholungstäter?
Sechs Monate plus acht Monate machen vor einem deutschen Gericht zusammen nicht etwa 14 Monate, sondern zehn Monate. Sozusagen Kriminellen-Rabatt. Wahrscheinlich hatte der Junge eine schwere Jugend (wg. nerviger Mutter) und kommt schließlich aus dem Prekariat. Er soll froh sein, dass er nicht in den USA lebt. Da gibt sechs plus acht Monate locker mal ein paar Jahre. Was den Vorteil hätte, dass er die Sache ein bisschen ernster nähme.
Leseratte79 (16.09.2009, 19:44 Uhr)
Der Sohn von der Uschi...
...scheint ein Wiederholungs- bzw. Intensivstraftäter zu sein. Irre ich mich oder ist er dort wo er gerade einsitzt ziemlich gut aufgehoben?
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