Menschenrechtspreis an Yoko Ono verliehen

14. Dezember 2012, 21:13 Uhr

Yoko Ono hat im Berliner Mauermuseum den Internationalen Menschenrechtspreis "Dr. Rainer-Hildebrandt-Medaille" 2012 verliehen bekommen. Ausgezeichnet wurde ihr Einsatz für Frieden und Menschenrechte.

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Yoko Ono fühlte sich "sehr geehrt" und versteht den Preis als Aufforderung, sich noch mehr einzubringen©

Die Avantgarde-Künstlerin Yoko Ono ist mit dem internationalen Friedenspreis des Berliner Mauermuseums ausgezeichnet worden. Die Witwe des "Beatles"-Sängers John Lennon nahm die Dr. Rainer-Hildebrandt-Medaille am Freitag in dem Museum entgegen. Die 79-Jährige sagte, sie sei "sehr geehrt" und verstehe den Preis als Aufforderung, sich noch mehr einzubringen.

Yoko Ono habe seit Beginn ihrer Karriere immer wieder mit politischen Aussagen Aufmerksamkeit erregt und sich für Frieden und Menschenrechte eingesetzt, heißt es in einer schriftlichen Begründung der internationalen Jury. "Sie bezieht Stellung zum Geschlechterverhältnis, engagiert sich für Weltfrieden und die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften."

Rainer Hildebrandt ist der Gründer des Mauermuseums am Checkpoint Charlie. Der Preis im Namen des 2004 verstorbenen Hildebrandt würdigt nach Angaben seiner Stifterin, Hildebrandts Witwe Alexandra, außerordentliches, gewaltloses, menschenrechtliches Engagement. In der Jury sitzen Persönlichkeiten wie Bundespräsident Joachim Gauck, Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher und der frühere US-Außenminister Henry Kissinger.

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