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Boulevardblatt zeigt schwangere Kate im Bikini

Der Urlaub auf Mustique sollte Prinz William und seiner Frau Catherine eigentlich als Erholung dienen. Jetzt sorgen Bikini-Fotos der schwangeren Kate für Ärger. Touristen sollen sie geschossen haben.

  Herzogin Catherine dürft nicht erfreut sein, dass erneut Fotos aus einem Privaturlaub an die Öffentlichkeit gelangten.

Herzogin Catherine dürft nicht erfreut sein, dass erneut Fotos aus einem Privaturlaub an die Öffentlichkeit gelangten.

Die Karibikinsel Mustique gehört zu den entlegensten Urlaubszielen der Welt. Das Eiland im karibischen Meer ist vor allem bei Prominenten wegen seiner abgeschiedenen Lage und seiner luxuriösen Ferienvillen beliebt. Dort können die Stars noch oben ohne baden, ohne Angst haben zu müssen, von einem Paparazzo fotografiert zu werden. So war es zumindest bis jetzt. Doch seit Prinz William und seine Frau Catherine Mustique zu ihrem Reiseziel erkoren haben, ist es mit der Ruhe vorbei.

Fünf Monate nach dem Wirbel um Oben-ohne-Fotos der Herzogin von Cambridge wollen zwei Magazine in Australien und Italien erneut Urlaubs-Aufnahmen veröffentlichen - diesmal von Kate im Bikini mit Baby-Bauch. Das britische Königshaus verurteilte die Pläne vergeblich als "Verletzung der Privatsphäre des Paars", die australische Frauenzeitschrift "Woman's Day" und das italienische Magazin "Chi" hielten an ihren Plänen fest.

Die "Chi"-Ausgabe mit der schwangeren Kate im Bikini liegt bereits am Kiosk. Auf dem Titel ist die 31-Jährige in einem blauen Bikini zu sehen. "Der Bauch wächst", steht unter dem Foto geschrieben. Zudem gibt es ein Bild, das William und Kate beim Strandspaziergang zeigt. Sie hat ihren Arm um seine Schulter gelegt. Er trägt eine dunkelblaue Badehose und eine Sonnenbrille. "Flitterwochen zu dritt", schreibt "Chi". Zudem zeigt das Magazin Aufnahmen von der Villa, in der Kate und William jüngst ihren Urlaub verbrachten. Umgerechnet rund 20.000 Euro soll das Paar für die Bleibe bezahlt haben, berichtete die "Sun".

"Sie war an einem öffentlichen Strand"

Alfonso Signorini, Chefredakteur des Boulevardblattes "Chi" verteidigt die Veröffentlichung der Bilder. "Auf den Fotos ist ein junges, verliebtes Paar zu sehen, das am Strand spazieren geht." Signorini hält die Aufregung für übertrieben. "Die Fotos können kaum als Eingriff in die Privatsphäre gesehen werden. Immerhin handelt es sich um Personen des öffentlichen Lebens, die sich an einem öffentlichen Platz aufgehalten haben. Wo ist der Skandal?"

Ähnlich sieht das Fiona Connolly, Herausgeberin der australischen Frauenzeitschrift "Woman's Day". Es handele sich um "schöne" Bilder von Kate, die sich deutlich von den Oben-ohne-Aufnahmen aus dem Urlaub in Südfrankreich vom vergangenen Jahr unterschieden. "Die Entscheidung fiel uns nicht schwer, dass wir diese Fotos zeigen wollen", sagte Connolly. "Sie war an einem öffentlichen Strand und mischte sich unter andere Urlauber", sagte Connolly der Zeitung "Daily Telegraph".

Britische Medien wollen Fotos nicht veröffentlichen

Im Gegensatz zu den Paparazzi-Bildern aus Südfrankreich stammten die Fotos von einem anderen Urlauber. Britische Medien berichteten dagegen, die Bilder habe ein Paparazzo von einem Boot aus mit einem Teleobjektiv aufgenommen.

Die australischen Medien hätten sich um die Bilder "gerissen", sagte Connolly. Auch wenn die britische Presse sie aus Rücksicht auf das Königshaus nicht veröffentlichen wolle, würden die Aufnahmen um die Welt gehen, versicherte sie. Die Bikini-Bilder sollen in der neuen "Woman's Day"-Ausgabe am Montag erscheinen. Das australische Frauenmagazin veröffentlichte bereits im vergangenen Juli Strandfotos von William und Kate, die während ihrer Flitterwochen auf den Seychellen entstanden.

Vor fünf Monaten kursierten Oben-ohne-Bilder der Herzogin, die ebenfalls während eines privaten Urlaubes geschossen wurden. Williams Versuch, die Verbreitung der Motive zu stoppen, war wenig erfolgreich. Der Prinz erstritt zwar eine einstweilige Verfügung gegen das französische Magazin "Closer", das die Fotos als Erstes abgedruckt hatte, konnte aber weitere Veröffentlichungen nicht verhindern. Die halbnackte Kate zierte Magazine in Skandinavien und war auf 26 Seiten im "Chi"-Magazin zu sehen. Dass das italienische Boulevardblatt nun wieder private Fotos des britischen Thronfolgerpaares druckt, dürfte William und Kate besonders verärgern.

jum/kmi/AFP/AFP

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