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Bobbi Kristina Brown starb unter Drogeneinfluss

Im Januar 2015 wurde Bobbi Kristina Brown leblos in der Badewanne gefunden. Sechs Monate später starb die Tochter von Sängerin Whitney Houston. Nun wurde der Autopsiebericht freigegeben. Demnach stand die 22-Jährige unter Drogen.

Bobbi Kristina Brown

Bobbi Kristina Brown wurde nur 22 Jahre alt

Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown hat unter Drogeneinfluss gestanden, als sie leblos mit dem Gesicht nach unten in einer Badewanne aufgefunden wurde. Das geht aus dem am Freitag vom Gerichtsmediziner im Bezirk Fulton County im US-Staat Georgia veröffentlichten Autopsiebericht hervor. Ein Richter im US-Staat Georgia kam am Donnerstag dem Antrag eines Fernsehsenders nach, den bisher unveröffentlichten Autopsiebericht freizugeben. Der Autopsiebericht wurde im September per Gerichtsbeschluss versiegelt. Normalerweise sind Obduktionsergebnisse in den USA für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Falle von Browns Tod dauerten die Ermittlungen aber noch an.

Bobbi Kristina Brown lag sechs Monate im Koma

Laut dem Bericht haben zwei Faktoren zu Browns Tod geführt: Eine Drogenvergiftung sowie die Tatsache, dass sie längere Zeit mit dem Kopf unter Wasser gelegen hat. Die damals 21-Jährige stand demnach unter Einfluss von Marihuana, Alkohol, einer kokainähnlichen Substanz, Beruhigungsmitteln sowie Morphium. Ob das Morphium durch den Konsum von Heroin in ihren Körper gelangt sei, ließ sich demnach ebenso wenig klären wie die Frage, ob Browns Tod ein Unfall war oder sie sich das Leben nahm.

Brown war im Januar 2015 leblos in einer Badewanne mit dem Gesicht nach unten gefunden worden. Nach einem halben Jahr im Koma starb sie Ende Juli. Sie wurde neben ihrer Mutter beigesetzt, die im Februar 2012 verstarb. Houston ertrank in der Badewanne ihres Hotelzimmers in Beverly Hills. Jahrelanger Drogenkonsum sowie eine Herzkrankheit sollen ebenfalls zum Tod der damals 48-jährigen Sängerin beigetragen haben.

Browns Familie hatte den Freund der jungen Frau, Nick Gordon, beschuldigt, ihren Tod durch eine giftige Substanz verursacht zu haben. Die Polizei verfolgt bisher aber weder Gordon noch eine andere Person strafrechtlich.

jum/DPA
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