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7. Oktober 2007, 13:09 Uhr

Mama kommt zur Rettung

Die neueste Wendung im Fall Britney Spears: Jamie Spears besucht ihre Tochter in Los Angeles. Geht es nun mit einem Stoßgebet aus der Krise? Von Frank Siering, L.A.

Bleibt weiter ein Sorgenkind: Britney Spears© Reuters

Zunächst verpasste Britney Spears ihr erstes vereinbartes Treffen mit den beiden Söhnen Jayden James und Sean Preston, weil ihre Klingel im Haus nicht funktionierte, und dann ließ sie in letzter Verzweiflung plötzlich die eigentlich schon verstoßene Mutter aus Louisiana einfliegen. Das Chaos des gefallenen Popsternchens kennt keine Grenzen mehr. Britney hatte sich so auf ihre Jungs gefreut. Deshalb wollte sie auch, dass Ex-Ehemann Kevin Federline, er besitzt laut Gerichtsbeschluss bekanntlich das temporäre Sorgerecht, die Kids im Beverly Wilshire Hotel abliefert. Dort residiert Spears im Moment. Warum, weiß keiner so genau. Besitzt sie doch sowohl in Beverly Hills (fünf Minuten vom Hotel entfernt) wie auch in Malibu große Häuser mit geräumigen Kinderzimmern. Aber seit einigen Tagen hüpft die 25-Jährige von Hotel zu Hotel in Los Angeles.

Federline-Anwalt Mark Kaplan zeigte sich empört und verweigerte die Ablieferung der Kinder im Hotel. Spears gab klein bei und fuhr nach Hause in ihre Beverly Hills Villa. Als der Bodyguard von Federline mit den Kids auftauchte funktionierte die Gegensprechanlage nicht. Nach 45 Minuten gab der Bodyguard auf und fuhr wieder weg. Das erste vereinbarte Mama-Meeting war somit hinfällig.

Mama kommt zur Hilfe

Spears erlitt danach angeblich einen Nervenzusammenbruch und rief dann in letzter Verzweiflung ihre Mutter in Louisiana an. Mutter Lynne, bis dato aus dem Leben ihrer Tochter verbannt, weil sie nach bisherigen Angaben von Tochter Spears angeblich ein Techtelmechtel mit Kevin Federline haben soll, stieg sofort ins Flugzeug Richtung Los Angeles und brachte auch gleich noch Britneys Schwester Jamie Lynn als moralische Stütze mit.

Kommentieren wollte Mama Spears die Begegnung mit der Tochter nicht. Nur soviel ließ sie heraus: "Wir beten für Britney, wir hoffen, dass wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen." Und zum ersten Mal seit Wochen klingt so etwas wie Hoffnung im Trauma von Spears durch. Zum ersten Mal scheint das gefallene Popsternchen etwas richtig zu machen. Sie sucht Rat bei der Familie und nicht bei irgendwelchen Pool- und Starbucks-Bekanntschaften.

Nächste Station: Reha-Klinik

Die Gerüchteküche in Los Angeles brodelt derweil weiter. Angeblich soll auch Mutter Spears der Tochter raten, ein für allemal das immer offensichtlicher werdende Drogenproblem zu bekämpfen. Ein Abgesandter aus dem Spears-Lager habe demnach schon nach einem freien Platz in einer Reha-Klinik in der Karibik gefragt. Geht es nach der Mutter, dann wird Britney wie ihre Altersgenossin Lindsay Lohan schon sehr bald Hollywood verlassen, um endlich ganz "clean" zu werden. Positive Nachrichten erreichen die Fans von Spears von Jive Records. Das Plattenlabel hat der Sängerin seine volle Unterstützung zugesagt. "Wir stehen an der Seite von Britney Spears", so ein Sprecher von Jive. Gleichzeitig gab das Label bekannt, dass die neue CD von Spears mit dem Titel "Blackout" auf den Markt kommen wird. "Blackout" heißt übersetzt soviel wie "Aussetzer" und reflektiert natürlich auf so vielen Ebenen das momentane Leben von Britney Spears. Bleibt zu hoffen, dass Mama Spears die Tochter endlich zur Vernunft bringen kann, damit nicht schon bald der nächste "Blackout" die zarten Versuche eines echten Comebacks zerstört

Von Frank Siering, L.A.
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
dokken (07.10.2007, 19:44 Uhr)
mal überlegen
ist eigentlich schon mal jemand auf die idee gekommen, die frau einfach in ruhe zu lassen? das sie probleme hat, die zum teil auch von ihren "fans", bzw. der "investigativen" presse kommen, ist doch unstrittig. wer aber unter ständige öffentlicher beobachtung steht, hat keine möglichkeit, seine probleme auf die reihe zu bekommen. jeder atemzug, jedes augenzwinkern, jede träne wird dokumentiert und breitgetreten.....und jetzt denkt mal bitte jeder selbst nach, wie es wäre, wenn er selbst in so einer situation wäre......leave her alone!!!
CeeTo (07.10.2007, 16:58 Uhr)
-.-
Verblüffend wie wenig lebensfähig diese Person ist. Ich glaube nicht dass das alles an Drogen und Alkohol liegt, sondern vielmehr daran dass sie die kleinsten Dinge schlichtweg nicht kann.
Aber wie hätte sie das auch lernen können. Von klein auf wurde ihr alles abgenommen.
belzebub99 (07.10.2007, 13:59 Uhr)
Was heisst hier eigentlich Stoßgebet?
Achso, ich stoße, ihr betet.
Na gut.
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