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30. Juli 2007, 16:46 Uhr

Vom Regen in die Traufe

Nachdem sie sich bei einem Interviewtermin daneben benahm, flüchtete Britney Spears nach Las Vegas. Doch dort fand sie weder Ruhe noch Frieden, sondern jede Menge neuen Ärger. Dafür ist sie aber ihren Mann nun endgültig los. Von Tina Olszewski

On the road: Kurz nach ihrer Rückkehr aus Las Vegas tingelt Britney Spears wieder durch die Nachtclubs in Hollywood© action press/X 17, INC.

Britney Spears (25) und Kevin Federline (29) sind offiziell geschieden. Die entsprechenden Anträge seien in Los Angeles vor Gericht unterzeichnet worden, berichtete die US-Zeitschrift "People". "Ich glaube, sie ist mit den Bedingungen einverstanden", sagte Spears' Anwältin Laura Wasser. Was das Sorgerecht für die zwei Kinder angeht, teilt sich das Paar die Zeit mit den Kindern zur Hälfte auf. Zu den finanziellen Einzelheiten der Scheidung wollte die Anwältin nichts sagen.

Vor der Scheidung sorgte Britney wieder einmal für Schlagzeilen: Nachdem sie sich vergangene Woche bei einem Interview gründlich daneben benommen hatte, rissen die Negativ-Meldungen über die Sängerin nicht ab. Deshalb schnappte sie sich am Mittwoch ihre beiden Söhne und flog mit einem Privatflugzeug nach Las Vegas. Begleitet wurde sie dabei von ihrem Bruder Bryan (30) und ihren Bodyguards. Eigentlich wollte sie nur vor den Schlagzeilen fliehen und sich vom Stress der letzen Zeit ablenken - doch es wurde alles nur noch schlimmer.

Denn wenn Britney Spears geglaubt hatte, sie könne in der Stadt der Spieler, Erholung und Ruhe finden, hat sie sich gründlich getäuscht. Denn Paparazzi gibt es überall. Und so kam es wie es kommen musste: Die Fotografen fanden schnell heraus, dass Britney im noblen Wynn, dem derzeit exklusivsten Hotel am Strip, eine Suite gemietet hatte und belagerten ab Donnerstag das Hotel. Immer auf der Lauer nach ihrem nächsten Fehltritt. Im Foyer kam es mittags zum traurigen Showdown: Während Britney sich durch den Dschungel der Fotografen kämpfte, geriet ihr Bodyguard Julio Camera mit Kyle Henderson, einem Foto-Assistenten, aneinander. Camera soll dabei Henderson geschubst haben. Tragisch: Beim Ausholen mit der Hand erwischte der Leibwächter den 22 Monate alten Sohn von Britney, Sean Preston. Glücklicherweise blieb er unverletzt.

Der Vorfall blieb jedoch nicht ohne Folgen: Britney wurde aus dem Hotel geschmissen. Und die Fotografen sollen laut der Polizei in Las Vegas gegen Julio Camera eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet haben.

Neuer Zündstoff im Streit ums Sorgerecht

So hatte sich Britney Spears ihren Abstecher nach Las Vegas wohl nicht vorgestellt: Ihr Sohn wäre beinahe verletzt worden; das schicke Hotel musste sie verlassen und ihr Leibwächter hat eine Anzeige am Hals.

Aber damit nicht genug. Britney hat sich mit ihrem spontanen Trip noch viel größeren Ärger eingehandelt: Nach US-Recht hätte Britney eine schriftliche Erlaubnis ihres Ex-Mannes Kevin Federline (29) gebraucht, um ihre gemeinsamen Söhne in den Bundesstaat Nevada mitnehmen zu dürfen. Und weil sich Kevin Federline sowieso gerade um das alleinige Sorgerecht der Kinder bemüht, hat Spears ihm nun ein weiteres Argument für sein Ansinnen geliefert. Denn nach den vielen öffentlichen und wohl dokumentierten Eskapaden seiner Ex-Frau macht selbst ein Partykönig wie Kevin Federline eine gute Figur, wenn es um die Erziehung der Kinder geht.

Britney scheint das alles egal zu sein. Nach dem Motto "Jetzt erst recht!" gibt sie weiter Vollgas: So wurde sie Samstagnacht im Hollywoodclub "One" beim Feiern gesehen. In einem sehr kurzen Glitzerkleid, amüsierte sich die Sängerin in männlicher Begleitung bis in die frühen Morgenstunden.

Von Tina Olszewski
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
charlyvision (01.08.2007, 15:51 Uhr)
kokeeeeeyn! sieht das denn keiner?
jeder der ein wenig ahnung vom leben hat und gelesen hat wie sich die arme mama Spears in ihrem interview aufgeführt hat wird SOFORT erkennen das sie dame auf nem coca-trip war. wieso sonst wechselt die stimmung mit jedem gang ins bad? und die ganzen faxen die sie abzieht. das arme ding tut mir leid, ruiniert sich selbst. und es ist allen scheissegal, denn sie lieben britney eh nur für ihr eigenes ego. armes ding, früher ging sie mir auf die nerven heute tut sie mir leid
verdad (01.08.2007, 00:32 Uhr)
verrückt
ich verstehe nicht wie konnte so eine "zivilisierte" land noch zu lassen das so eine verwirte frau mit die kinder von hotel zum hotel wandeln
sportartmakler (31.07.2007, 14:06 Uhr)
exakt
romanticker hat es auf den punkt gebracht. die medien erschaffen selbst diese "schlagzeilen" und kommunizieren diese auch von vornherein mit einem negativen touch.
und der neidzerfressene bürger geht natürlich vollends drauf ein.
schon seltsam, niemand interessiert sich angeblich für die eskapaden der snobs und promis, aber die beiträge werden ja auch immer fleißig kommentiert ;-)
RomanTicker (31.07.2007, 13:52 Uhr)
Aus der Mücke einen Elefanten machen
Die Medien übertreiben mal wieder maßlos und bauschen Nichtigkeiten auf, denn die Medien sind es, die nach Skandalen lechtzen. Dass dabei Menschen direkt und indirekt sowohl physisch als auch psychisch verletzt werden, interessiert niemanden. Hier geht es nu um die schnelle sinnfreie Schlagzeile. Es sind die gleichen Medien, die talentfreie Personen wie eine bestimmte angebliche Hotelerbin grundlos berühmt machen.
js110010 (31.07.2007, 13:33 Uhr)
schade schade schade
Das war mal so eine sexy, schicke, kleine Schnitte. Erinnert ihr euch noch an das rote Latexteil in Oops...? Ich sage nur: Cameltoe :-)
Und jetzt nur noch eine pummelige, amerikanische Hausfrau, mit Hängebusen, strähnigen Haaren und schlechtem Geschmack
trailman (31.07.2007, 09:51 Uhr)
durchgeknallt
Diese dumme Kuh macht solange, bis sie das Sorgerecht für die Kinder los wird.
Was wohl auch besser ist, denn das kann man Kindern nicht zumuten.
Eine geeignete Pflegefamilie wäre schon besser für die Kinder.
Wenn die Spears wieder irgendwann normal laufen sollte, ....
Trailman
Perof (30.07.2007, 20:05 Uhr)
Ein armes Menschlein
Welch armes Leben führt diese ehemalige "Popqeen" doch trotz ihrer Millionen.
Ihr schönes Aüßeres verwandelt sich bereits mit Mitte 20 Richtung Miss Piggy und sie hatte nie die Möglichkeit normal erwachsen zu werden. Darunter leidet jetzt bereits die nächste Generation, ihre Kinder die ohne gewachsene Werte aufwachsen müssen. Medien und Paparazzi täten gut daran, die Dame zu ignorieren. Man würde ihren Kindern damit dauerhaft einen Dienst erweisen.
Jerk (30.07.2007, 19:45 Uhr)
Die Hölle
Um es vorweg zu nehmen: Ich halte von dieser Frau nicht viel. ABER: Dank Paparazzi und Co. muss ihr Leben inzwischen die Hölle sein. Es gibt ihr ja offensichtlich keiner die Chance auf ein Leben ohne "Skandal". Das mit dem Bodyguard hat doch die Situation und damit die Paparazzi provoziert. Dann kommt auch noch ein dämlicher Staatsanwalt der sich wichtig machen muss und zeigt ihn an. Und - oh mein Gott - dann hat sie sich nichtmal bei ihrem ex-mann abgemeldet. Als wenn der nicht wüsste wo sie ist. Das ist alles so lächerlich.
Stern.de und wir würden Britney S. einen gefallen tun wenn wir solche Nachrichten nach Kräften ignorieren würden.
bR4iNST0RM (30.07.2007, 18:07 Uhr)
Hallo??
Sie ist durch! Da ist nichts mehr, was einem "normalen Promileben" ähnelt! Aus und vorbei..
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