HOME

"Ich dachte, ich werde vergewaltigt"

In ihrer Reality-Show spricht Kim Kardashian erstmals über den brutalen Raubüberfall im Oktober in Paris. Unter Tränen berichtet sie von ihrer Todesangst und erzählt Details vom Ablauf der Horror-Nacht.

Kardashians

Die Kardashians kurz vor dem brutalen Überfall auf Kim Kardashian (links).

Es sind die letzten Aufnahmen von und ihrer Familie, bevor sich ihr Leben einschneidend verändern sollte: Auf Instagram veröffentlichte die 36-Jährige jetzt erstmals neue Bilder von der verhängnisvollen Reise nach Paris. Am 3. Oktober 2016 besuchte der Kardashian-Clan die Modenschauen in der französischen Hauptstadt, schoss Selfies, posierte für Fotografen, feierte. Kurz später fürchtete Kim Kardashian um ihr Leben. Unbekannte drangen in ihr Hotelzimmer ein, fesselten und knebelten die zweifache Mutter und stahlen Schmuck im Wert von Millionen. Jetzt spricht Kardashian erstmals öffentlich von dem schrecklichen Erlebnis.

Für ihre Reality-Show "Keeping Up with the Kardashians" ließ sie sich im Kreis ihrer Familie filmen und berichtete in der Folge vom Sonntag unter Tränen, wie sie den brutalen erlebt habe. "Der Typ kam rein, riss mir mein Handy weg, warf mich aufs Bett und ich dachte, dass es das jetzt war", erinnerte sie sich. Weil einer sie an den Beinen packte und sie bis auf einen Bademantel nackt war, habe sie gedacht, er würde sie vergewaltigen. "Ich war mir sicher, doch dann hat er meine Beine mit Klebeband gefesselt und mir eine Waffe an den Kopf gehalten. Ich dachte, sie schießen mir in den Kopf."


Ein Fluchtversuch war ausgeschlossen

Sie habe kurz überlegt, ob sie versuchen sollte, zu fliehen - doch es habe keinen Ausweg gegeben. "Ich dachte, dass sie mir entweder in den Rücken schießen oder die Lifttür geht nicht rechtzeitig auf oder das Treppenhaus ist verschlossen", sagte sie unter Tränen. Sie glaube, dass die Täter wussten, dass sie alleine war - weil sie selbst bei Snapchat erzählt habe, dass alle anderen ausgegangen sind.

Seit dem Vorfall hielt sich Kim Kardashian in den sozialen Netzwerken etwas mehr zurück. Auf Instagram und Twitter bedankte sie sich jetzt bei der französischen Polizei für ihre Arbeit und betonte, dass die Aufzeichnung ihrer Show sehr schwer für sie gewesen sei. "Mir war es wichtig, diese Geschichte aus meiner Sicht zu erzählen und nicht in einem Interview, wo Wörter verdreht werden können. Ich habe immer so viel von mir erzählt und ich werde mich nicht zurückhalten, wenn es um eines der einschneidensten Erlebnisse in meinem Leben geht." Sie habe durch die Tat viel gelernt. "Ich kann heute sagen, dass ich mich dadurch positiv verändert habe", so Kardashian.




sst

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools