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7. Dezember 2005, 22:09 Uhr

Pompöse Premiere des Disney-Epos

Eine der aufwändigsten Film-Produktionen des Jahres hat am Mittwochabend in London ihre Weltpremiere erlebt. Viele Promis kamen, um sich Disneys "Die Chroniken von Narnia" anzusehen.

Tilda Swanton, die weiße Hexe von "Narnia", bei der Premiere des Films in der Londoner Royal Albert Hall© Gareth Cattermole/Getty Images

Unter den vielen prominenten Gästen, die sich die Uraufführung des Fantasy-Märchens "Die Chroniken von Narnia" in der Royal Albert Hall nicht entgehen lassen wollten, waren neben Filmstars wie Liam Neeson, Tilda Swinton, Roger Moore und Joan Collins auch Prinz Charles und seine Ehefrau Camilla.

Die mit Spezialeffekten gespickte Disney-Produktion verschlang umgerechnet rund 130 Millionen Euro und geht auf den englischen Kinderbuchklassiker "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" von C.S. Lewis zurück. Regisseur Andrew Adamson inszenierte den Film in seiner Heimat Neuseeland. Der Streifen soll an diesem Donnerstag auch in die deutschen Kinos kommen.

Der Disney-Blockbuster erzählt die Geschichte von vier Kindern, die während des Zweiten Weltkriegs aus dem bombardierten London aufs Land geschickt werden. Dort entdecken sie einen Zauberschrank, durch den sie in das Land Narnia gelangen. Die Veranstalter verwandelten die Royal Albert Hall eigens für die Premiere in eine winterliche Landschaft - denn in dem von einer bösen Hexe (Tilda Swinton) beherrschten Lande "Narnia" herrscht ewiger Winter.

Das vor 50 Jahren verfasste Epos umfasst sieben Bände. Mit der Verfilmung des Klassikers will Disney eine eigene umsatzträchtige und langlebige Fantasy-Reihe nach dem Vorbild der "Herr-der-Ringe-Trilogie" ins Leben rufen.

DPA
 
 
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