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Nur knapp an der Verbrecherkarriere vorbeigeschlittert

Verbrechertrio statt Familienband? Die Bee-Gees-Brüder haben in ihrer Kindheit mit einem Leben als Kriminelle geliebäugelt. Ein Klappmesserwurf brachte dann doch die Entscheidung für die Musik.

  So brav, wie die drei Bee-Gees-Brüder hier als Skupltur im australischen Redcliffe dargestellt werden, waren sie nicht: Barry, Maurice und Robbin spielten als Jugendliche mit dem Gedanken, ein Leben als Verbrecher zu führen.

So brav, wie die drei Bee-Gees-Brüder hier als Skupltur im australischen Redcliffe dargestellt werden, waren sie nicht: Barry, Maurice und Robbin spielten als Jugendliche mit dem Gedanken, ein Leben als Verbrecher zu führen.

Bee Gees-Sänger Barry Gibb ist nach eigener Schilderung nur knapp einer Karriere als Krimineller entgangen. Mit seinen inzwischen verstorbenen Brüdern Robin und Maurice habe er als Junge bei Woolworth Klappmesser geklaut, sagte Gibb nach Angaben der australischen Presseagentur AAP am Donnerstag im australischen Redcliffe. Dort enthüllte er eine Skulptur, die ihn und seine zwei Brüder und Bandkollegen als Kinder darstellen.

"Wir haben die Entscheidung getroffen, die Klappmesser über den Anlegesteg zu werfen - sie sind irgendwo da draußen - und zu entscheiden zwischen einem Leben der Kriminalität oder einem Leben der Musik", erzählte Gibb dem Bericht zufolge.

Er und seine Brüder waren zeitweise im australischen Bundesstaat Queensland aufgewachsen und gründeten dort ihre Band, die mit Hits wie "Massachusetts", "How Deep Is Your Love" und "Stayin' Alive" weltberühmt wurde. Maurice Gibb starb 2003 nach einem Herzstillstand, Robin im Mai vergangenen Jahres nach einem langen Kampf gegen eine Krebserkrankung. Ihr Bruder Andy war bereits 1988 an den Folgen seiner Kokainsucht gestorben.

fle/AFP/AFP

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