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Risse in der heilen Welt des Schrottplatz-Clans

Vorbei die Zeiten, als die Ludolfs auf ihrem Schrottplatz in ihrer sehr eigenen, aber doch heilen Welt lebten. Inzwischen haben sich die Brüder verkracht. Jetzt sendet Peter Ludolf ein erstes Zeichen der Versöhnung.

Die Ludolfs

Uwe und Manni Ludolf mit Uwes Sohn Thommy Ludolf (v.l.). Peter Ludolf fehlt - er hat sich mit seinen Brüdern zerstritten.

Bislang kannte man die Ludolfs als etwas verschrobene, aber insgesamt sehr harmonische, verschworene Gemeinschaft, die auf dem Schrottplatz lebt und arbeitet. Doch die heile Welt des Familienclans zeigt seit geraumer Zeit Risse. Offenkundig wurde das im Januar, als Kabel eins mit "Die Ludolfs - das Schrottimperium ist zurück" neue Folgen aus dem Leben der zauseligen Geschwister. Da war das Brüder-Trio bereits zu einem Duo geschrumpft: Uwe, 64, und Manni, 53, waren am Start, doch der 60-jährige Peter fehlte. Er wurde durch Uwes 31 Jahre alten Sohn Tommy ersetzt.

Unter den Brüdern war es zu einem Streit gekommen, der sich offenbar nicht mehr aus der Welt räumen ließ. Von der Ursache des Zwist existieren laut "Rhein Zeitung" zwei Versionen: Uwe und Manni behaupten, ihr Bruder habe sie bestohlen, für die Arbeit auf dem Schrottplatz in Dernbach hätten sie fast kein Gehalt bekommen - und deswegen kündigen müssen. Peter fühlt sich dagegen verraten und sagt: "Meine Brüder haben mich im Stich gelassen."

Die Reality-Serie "Die Ludolfs" machte sie berühmt

Schon seit dem Tod von Mutter Marianne soll es familiäre Probleme gegeben haben: Peter habe sich auf dem Schrottplatz zum Chef aufgeschwungen und wie ein Tyrann geherrscht. Ab 2006 wurde die Familie berühmt, als der TV-Sender DMAX in dem Reality-TV-Format "Die Ludolfs" regelmäßig aus dem Leben der Schrottplatz-Dynastie berichtete. Die Gagen habe aber alle Peter eingesackt, wie die Anwältin der Brüder in der "Rhein-Zeitung" sagte.

Doch auch die Gegenseite fährt scharfe Geschütze auf: Ein Mitarbeiter von Peter Ludolf äußerte in der "Rhein-Zeitung" die Vermutung, die Brüder seien bei Peter eingebrochen und hätten 200.000 Euro entwendet. Eine hanebüchene Aussage, an der nichts dran ist, die Polizei verdächtigt sie jedenfalls nicht. Die Tatsache, dass Uwe und Manni aktuell nur über ihre Anwältin kommunizieren, spricht für sich.
Immerhin, ein Streitpunkt konnte beigelegt werden: Am Freitag räumte Peter einen Platz, den sein Bruder Manni bereits 1986 gekauft hat und der zuletzt eher einer Müllkippe ähnelte. Das teilte der 60-Jährige am Montag stolz seinen Facebook-Fans mit:

Am Freitag war ich mit meinem Team in Dernbach um dort wie verlangt die Autos vom Hof zu bekommen. Da es sehr...

Posted by Ludolf Peter on Montag, 21. März 2016


che

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