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Popstar Dieter Bohlen und Prinz Ernst August von Hannover haben die Bundesrepublik Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagt.
Für Ernst August Prinz von Hannover war es eine Frage der Ehre - und die hat das Landgericht in Hildesheim nur halbwegs wiederhergestellt: Die Richter verurteilten den Welfenprinzen wegen einfacher Körperverletzung und reduzierten die ursprüngliche Geldstrafe. Doch Ernst August will in Revision gehen.
Der Rechtsstreit um eine handgreifliche Auseinandersetzung auf der kenianischen Ferieninsel Lamu zwischen Prinz Ernst August von Hannover und einem Hotelier kann endgültig zu den Akten gelegt werden.
Kommt sie, oder kommt sie nicht? Ganz Deutschland war gespannt, ob Prinzessin Caroline von Monaco tatsächlich als Zeugin im Prozess gegen ihren Mann Ernst August vor dem Landgericht Hildesheim erscheinen würde. Caroline kam - und stärkte ihrem Gatten den Rücken.
Für Ernst August Prinz von Hannover war es eine Frage der Ehre - und die hat das Landgericht Hildesheim offenbar nur unzureichend wiederhergestellt: Zwar milderte der Richter die Geldstrafe wegen einer Attacke auf einen Discobesitzer in Kenia ab, doch der Welfenprinz will gegen das Urteil in Revision gehen.
Vier Menschen haben im Prozess um eine angebliche Prügelattacke des Welfenprinzen Ernst August von Hannover im Zeugenstand die Version des Adligen in Zweifel gezogen. Das könnte für das Quartett unliebsame Konsequenzen haben. Denn nun hat der Prinz auch die vier Zeugen angezeigt - wegen Falschaussage.
Im Wiederaufnahmeverfahren hat ein Zeuge Ernst August Prinz von Hannover den Rücken gestärkt. Er bezweifelt, dass der Prinz das vermeintliche Opfer zusammengeschlagen hat. Die Verletzungen könnten vielmehr von einem Unfall stammen.
Dieser Prozess ist ihm wichtig: Lange Jahre hat Prinz Ernst August von Hannover um die Wiederaufnahme des Verfahrens wegen Körperverletzung gekämpft. Kein Wunder, dass er zum Auftakt persönlich vor dem Landgericht Hildesheim erscheint. Schließlich geht es um das Wertvollste, was er besitzt: seine Reputation.
Er kämpft darum, sein Image als Schläger loszuwerden: Prinz Ernst August von Hannover will vor Gericht beweisen, dass er einen Hotelier in Kenia nicht krankenhausreif geschlagen hat. Immer mehr Indizien sprechen für den Welfen.
Im Rechtsstreit um eine handgreifliche Auseinandersetzung auf der kenianischen Ferieninsel Lamu ist Prinz Ernst August von Hannover mit der Revision gegen seine Verurteilung wegen einfacher Körperverletzung gescheitert.
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