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17. April 2009, 11:03 Uhr

Strafverteidiger legt Mandat nieder

Überraschende Entwicklung im Fall Nadja Benaissa: Der Strafverteidiger der No-Angels-Sängerin hat sein Mandat niedergelegt. Zu den Gründen wollte sich seine Kanzlei nicht äußern. Damit sind die Chancen der Sängerin auf eine vorzeitige Entlassung aus der Untersuchungshaft deutlich gesunken.

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No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa sitzt weiter in Untersuchungshaft© Tom Maelsa/DDP

Der Strafverteidiger der No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa (26), Achim Groepper, hat am Freitag sein Mandat niedergelegt. Das teilte seine Frankfurter Kanzlei ohne Angaben von Gründen mit. Nach DPA-Informationen war der Anwalt noch am Morgen in dem Frankfurter Gefängnis gewesen, in dem Benaissa in Untersuchungshaft sitzt. Groepper hatte die 26-Jährige erst seit Mittwoch als Strafverteidiger vertreten. Ein Kurier brachte am Vormittag auch einen Blumenstrauß für die Sängerin in das Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Verteidigung sprachen am Freitag über die Fortdauer der Untersuchungshaft für die Sängerin. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ger Neuber, sagte: "Ich glaube nicht, dass wir am heutigen Tage noch zu einem Ergebnis kommen." Es werde bestimmt "noch einige Zeit" ins Land ziehen.

Benaissa wird seit Längerem auch von dem Berliner Anwalt Christian Schertz vertreten; dieser hatte am Donnerstag erklärt, er sei weiterhin Benaissas Medienanwalt.

Benaissa war am Osterwochenende kurz vor einem Solo-Auftritt im Frankfurter Club "Nachtleben" festgenommen worden. Sie soll einen Mann bei ungeschütztem Sex mit HIV angesteckt haben, obwohl sie von ihrer Infektion wusste. Eine HIV-Infektion kann zur Immunschwächekrankheit Aids führen.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 16)
 
grafbyte (17.04.2009, 20:02 Uhr)
straffe muss sein
um was wird hier eigentlich gestritten?
das mädel hat einfach durch ihr saus und braus leben verpeilt auf sich zu aufpassen.. und nihct draus gelernt ne sie steckt andere damit an.
schuldig wegen mord würde ich ihr reindrücken 0o
Stern-Leser24 (17.04.2009, 14:40 Uhr)
Noch ein Sack Reis...
der in China umgefallen ist.
·
Der Vorsatz wird nicht zu beweisen sein. Also bleibt "nur" die Fahrlässigkeit der Körperverletzung. Da sie wahrscheinlich nicht vorbestraft ist, wird sie unter 2 Jahren bekommen. Da das Gericht wittert, dass sie weiter rumtingelt, wird sie ne Geldstrafe bekommen.
·
Sollte sich aber ein Zeuge-in finden, der/die den Vorsatz -Beispielsweise eine Rachehandlung-beweisen kann, dann siehts sehr bitter für die Dame aus...
·
Hochachtungsvoll
nach Diktat verreist.
sportartmakler (17.04.2009, 14:30 Uhr)
an die verdreher der täter-opfer-rolle
wer der beiden muß sich einer ganz besonderen verantwortung bewußt sein und je nach situation seine umwelt davon in kenntnis setzen? das hat nichts mit stigmatisierung der betroffenden personen zu tun. den meisten menschen sollte heutzutage klar sein dass sie sich im alltäglichen umgang mit einer hiv-infizierten person nicht anstecken können und somit diese auch nicht meiden/ausgrenzen müssen, stichwort hexenjagd ist daher völlig unangebracht, die dadurch entstandene öffentl. diskussion jedoch nicht. in manchen berufen ist ein regelmäßiger hiv-test zu recht vorgeschrieben, warum sollte das beim geschlechtsverkehr zu ungunsten des mögl. opfers nicht so sein? selbst wenn kondome verwendet werden sollte die eigene moral/anstand soweit reichen diesen "umstand" preiszugeben. warum hat sie davon abgesehen? einzigste schlüssige antwort die mir dazu einfällt ist die "angst" davor dass der partner abspringt. bei nem ons würde wohl jeder abspringen. von daher kann ich diesen mögl. gedanken zwar nachvollziehen, keinesfalls jedoch gutheißen. partnersuche oder ein ons gestaltet sich sicherlich schwieriger und verlockt daher vielleicht den einen oder anderen seine krankheit zu verheimlichen. wie man diese beweggründe nennt und was man billigend in kauf nimmt wissen auch alle hier versammelten hobby-ra´s
abdullala (17.04.2009, 14:08 Uhr)
Wen wundert´s. Richtig so.
Wer will schon solch eine Person verteidigen? Ist ja schlimmer als ein Mörder. Wer wissentlich einen anderen Menschen mit einer tödlichen unheilbaren Krankheit ansteckt (verseucht) sollte jahrelang hinter Gitter. Diese Person hat keine Chance mehr auf Genesung, ist für die Zukunft gezeichnet und wird auch beruflich nicht mehr richtig Fuß fassen können.
Ich denke, dass diese Frau ihren Anwälten (bisher ja schon 2 die gegangen sind) einiges preis gegeben hat was den Anwälten die Sprache verschlagen hat.
arniston (17.04.2009, 13:48 Uhr)
weltweit
lass die dame frei, mit der kuschelt eh keiner mehr, weltweit.
sophisticated (17.04.2009, 13:47 Uhr)
Aids ist unheilbar!
Von daher trifft jedermann/frau, der/die Träger(in) des HIV-Virus ist eine ganz besondere Verantwortung.
Richtig ist, dass das Thema Aids immer noch zu sehr tabuisiert wird bei uns. Dennoch verstehe ich Argumentation der Aids-"Hilfe" nicht, die die persönliche Verantwortung in diesem Fall stark relativiert. Man kann die Tabuisierung an dieser Stelle auf gar keinen Fall abwägen mit einem vermeintlich verständlichen Schweigen gegenüber dem Sexualpartner. Das grenzt an fahrlässiger Tötung.
Malt (17.04.2009, 13:23 Uhr)
@guinness.1
"... dass das Mädchen Aids hat."
.
Also, erstmal ist die Gute 26 Jahre alt und hat eine Tochter... hier von "Mädchen" zu sprechen soll wohl suggerieren, dass sie ja nicht wusste, was sie tat, oder? Und Sie hat kein AIDS, sondern ist HIV positiv... das ist was ganz Anderes... bitte vorher informieren!
.
"Ein Mann, der ohne Kondom mit fremden Frauen schläft, kann sich sonstwo angesteckt haben."
.
1.War Sie, nach momentanem Wissensstand, für ihn keine fremnde Frau und 2. Vorverurteilen Sie jetzt das Opfer, und zwar indem Sie unfundiert behaupten, er hätte ohne Kondom öfters mit mehreren fremden Frauen geschlafen - DAS finde ICH erschreckend!
107Summer (17.04.2009, 12:56 Uhr)
AIDS-Hilfe missverstanden?
Die AIDS-Hilfe sollte doch helfen AIDS einzudämmen und nicht umgekehrt, um es zu verharmlosen. Es sieht wirklich so aus, als könnten einige über dem Gesetz stehen, wenn sie prominent genug sind. Über geisteskranke Fans jeglicher Kolleur, die ihre Idole verteidigen, selbst wenn diese Kinder vergewaltigen würden, verliere ich lieber mal kein Wort. Bei Stern-TV konnte man eine Frau, ein Opfer eines mit HIV infizierten Vierenschleuderers, bemitleiden. Genau für solche Opfer verantwortungsloser narzistischer AIDS-Verteiler sollte sich die AIDS-Hilfe ensetzen. Sofern Nadja bewusst AIDS verbreitet hat, gehört sie in ne Psychoanstalt und anschließend in Schicherungsverwahrung. Wie ich solche egozentrischen Personen, die nur auf ihren eigenen kleinen Mikrokosmos schielen, hasse. Mich hat dagegen das Schicksal der Frau, die unwissend und durch ihren Partner absichtlich mit HIV angesteckt wurde, tief betroffen. Ich wünsche ihr alles Gute, auch wenn ihr verbliebenes Leben nur noch aus Tabletten-schlucken besteht und sie auch keine Kinder mehr haben kann, und alles nur wegen eines gottverdammten Egomanen.
jackiki (17.04.2009, 12:43 Uhr)
1Stejn
sind sie rechtsanwalt?
Mastergirl (17.04.2009, 12:42 Uhr)
@vegefranz
Mein Freund vegefranz der war jetzt echt gut!!! Auch als Frau finde ich den lustig!
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