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3. Januar 2008, 16:43 Uhr

Suri Cruise soll Eisbär Knut Stimme leihen

Sie kann kaum sprechen und soll schon einen Film synchronisieren: Geht es nach US-Filmproduzent Ash R. Shah, soll die 20 Monate alte Suri Cruise in seinem Animationsfilm über den Eisbären Knut, dem Tier eine Stimme geben.

Was will sie uns wohl sagen? Suri Cruise mit ihrer Mutter Katie Holmes© Toby Canham/Getty Images

Für Hollywood-Filmproduzent Ash R. Shah ist die Tochter von Katie Holmes und Tom Cruise die erste Wahl als Synchronsprecherin. "Suri könnte die englische Stimme von Knut sein", sagte er. Der Amerikaner Shah, der einst Garfield auf die Leinwand brachte, will einen Animationsfilm über den inzwischen 110 Kilogramm schweren Bären machen. "Mit seinem freundlichen Charakter ist er ein Botschafter für die globalen Probleme - Klimawandel und das Schmelzen der Polkappen. Ein Film über Knut würde die Menschen auf der ganzen Welt berühren", ist sich der Filmemacher sicher.

Im Dezember hatte Shahs Produktionsfirma dem Zoologischen Garten Berlin ein Millionen-Angebot gemacht. Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz bestätigte, dass die Verhandlungen laufen. Wenn er die Verträge unterschreibt, winkt eine Sofort-Zahlung von 100.000 Dollar (circa 68 000 Euro), hinzu kämen fünf Millionen Dollar (rund 3,4 Millionen Euro) Gewinn an Lizenzgebühren aus den Einnahmen des Films. Knut müsste dafür nicht einmal vor die Kamera.

Suri Cruise hatte gemeinsam mit ihrer Mutter Katie Holmes den Bären im vergangenen Juni im Zoologischen Garten besucht, als Papa Tom Cruise für den Film "Valkyrie" auf Recherchereise in Deutschland war. Vielleicht hat sie ja behalten, was Knut für Laute von sich gab?

Bereits im März kommt ein deutscher Knut-Film auf die Leinwand. "Knut und seine Freunde" von der Firma "farbfilm verleih" ist eine Mischung aus Dokumentation und fiktiver Geschichte vom Aufwachsen Knuts. Neben dem Lieblingseisbären der Nation zeigt der Film eine Eisbärenfamilie in der Arktis und zwei junge Braunbären aus Weißrussland.

DPA/kam
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
prisma (04.01.2008, 10:04 Uhr)
Dem kann man nur zustimmen...
Ebenso ekelerregend, dass alles im Namen des Umweltschutzes geschieht.
Nichts ist kontraproduktiver als dieser ganze Schmu um Knut.
Ganz im Gegenteil, ich möchte nicht wissen, wieviel CO2 wegen diesem Tier überhaupt erst erzeugt wurde.
Licorice (03.01.2008, 22:52 Uhr)
Scientology - nein danke!
Ist ja wirklich ekelerregend, mit welchen Mitteln (und wie penetrant!) Scientology versucht in Deutschland Fuß zu fassen - und dass langsam alle großen Medien auf diesen Zug aufspringen. Vielleicht könnte die Bunte ja rückwirkend noch schnell ein goldenes Bambi an Suri verleihen!
Wieso hat Katie Holmes eigentlich noch kein Bundesverdienstkreuz?
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