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Warum Eva Herman pleite ist

Drei vermeintlich lukrative Immobilien in Leipzig haben ihr "das Genick gebrochen". Jetzt musste die ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman Privatinsolvenz anmelden.

  Die ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman hat vor dem Hamburger Amtsgericht eine eidesstattliche Versicherung abgegeben

Die ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman hat vor dem Hamburger Amtsgericht eine eidesstattliche Versicherung abgegeben

Die ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman hat private Insolvenz angemeldet. Vor dem Amtsgericht Hamburg hat sie eidesstattlich versichert, dass sie zahlungsunfähig ist. Wie die 53-Jährige gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärte, seien Immobilien im Osten der Grund für ihre Pleite. "1995 habe ich für 500.000 Euro drei Objekte in Leipzig gekauft. Es handelte sich dabei um diese typischen Bauherrenmodelle, die viel Steuerersparnis versprachen, aber völlig überhöhte Mietvoraussagen hatten", berichtet Herman. Jahrelang habe sie den hohen Zahlungen problemlos nachkommen können, weil sie "viel gearbeitet und viel Geld verdient" habe.

Die Einkommensverhältnisse der Moderatorin hatten sich jedoch nach 2006 drastisch geändert. Ihr Buch "Das Eva-Prinzip" sorgte wegen ihres Rollenverständnisses der Frau für wochenlange Diskussionen. Wegen ihrer umstrittenen Äußerungen zur Familienpolitik in der Nazi-Zeit kündigte ihr der NDR. "Als im Jahr 2007 mein berufliches Fundament zusammenbrach, war es mir nicht mehr möglich, die Forderungen der Banken zu bedienen. Also war es nur eine Frage der Zeit, dass es zu der jetzigen Situation gekommen ist", so die 53-Jährige. Ihre Immobilien mussten schließlich im letzten Jahr zwangsversteigert werden.

Der Offenbarungseid sei zwar "ein schmerzhafter Schritt", für die Moderatorin aber der letzte Ausweg gewesen. Die Hoffnung hat Herman aber noch nicht aufgegeben: "Ich kann mit wenig auskommen und trotzdem sehr glücklich sein. Unter dem Strich zählt: Ich bin hingefallen, jetzt will ich wieder aufstehen."

kgi/Bang

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