Britney Spears muss mit einem Jahreseinkommen von 50 Millionen Dollar nicht aufs Kleingeld schauen. Wenn es aber etwas umsonst gibt, langt auch sie gerne zu. Die Einheimser unter den Stars.

Hat gut Lachen: Britney Spears© dpa
Britney Spears müsste nicht erst ihren Kontostand prüfen, sollte ihr beim Bummel über den Rodeo Drive eine Uhr für 1500 Dollar gefallen. Klar, dass Tom Hanks problemlos neun Gäste in ein Fast-Food-Restaurant einladen könnte. Und selbst First-Class-Flüge zu Ferienparadiesen dürften für Superstars erschwinglich sein. Falls doch nicht, so hilft es in der Regel, die Einladung zu einer Award-Show anzunehmen. Uhren und Flugreisen, Schmuck und edle Kosmetika, Digitalkameras und Video-Spielgeräte gehören zu den vielfältigen Gaben, mit denen Promis für ihr Erscheinen im Saal und erst recht als Umschlagöffner auf der Bühne rechnen dürfen.
Geschenke im Wert von bis zu 20 000 Dollar (23 000 Euro) enthalten nach Insider-Angaben die »Gift Bags«, die sich in der Nacht zum Donnerstag nach der 44. Verleihung der Grammys viele Celebrities mit nach Hause nehmen dürfen. Eine Spezialität der Grammys sind die Wundertüten für die Stars keineswegs. Auch nach den American Music Awards, den Golden Globes oder den Oscars können sich Prominente alljährlich an den freundlichen Aufmerksamkeiten der Veranstalter erfreuen, die meist von Sponsoren aus der Industrie bereitgestellt werden.
Schon Monate vor den jeweiligen Award-Shows machen sich die Mitarbeiter von Firmen wie Distinctive Assets und Hollywood Connections, die auf Star-Geschenke spezialisiert sind, Gedanken darüber, wie man Leute verwöhnt, die sich eigentlich alles selbst kaufen könnten. Als Rechtfertigung für das üppige Dankeschön wird stets darauf verwiesen, dass die Stars bei den Award-Shows schließlich keine Gage verlangten.