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10. Januar 2012, 08:45 Uhr

Von der Alm in die Hollywood Hills

Gina-Lisa Lohfink soll sich Schritt für Schritt an ihr baldiges neues Umfeld Hollywood gewöhnen. Ihr künftiger Adoptivpapa Frederic Prinz von Anhalt hat sie am Sonntag Filmstar Mickey Rourke vorgestellt. Allerdings hatte die schöne Blonde mit einigen Sprachproblemen zu kämpfen.

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Zwei alte Herren mit Blondine: US-Schauspieler Mickey Rourke (l), Model Gina-Lisa Lohfink und Frederic Prinz von Anhalt zusammen im Caffé Roma in Beverly Hills© Privat/Prinz von Anhalt

Ein deutsches Sternchen wagt sich auf das Parkett der ganz großen Stars: Das Model Gina-Lisa Lohfink, bislang als Ex-"Topmodel"- und "Die Alm"-Kandidatin bekannt, hat sich am Sonntag mit Hollywood-Darsteller Mickey Rourke getroffen. Arrangiert hatte die Begegnung im Caffé Roma in Beverly Hills ihr zukünftiger Adoptivpapa Frederic Prinz von Anhalt. "Ich will erste Kontakte herstellen, um sie in Hollywood unterzubringen", erklärte der 68-Jährige.

Anfang Dezember hatte der achte Ehemann von Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor, 94, verlauten lassen, dass er Lohfink adoptieren werde. Der Antrag läuft mittlerweile. "Es wird rund acht Monate dauern, bis die Adoption über die Bühne geht", rechnete der Prinz am Montag vor. Ein Integrationshemmnis trat bei ihrem Treffen mit Rourke allerdings deutlich zutage: Gina-Lisa müsse noch sehr an ihrem Englisch arbeiten, kommentierte der Wahlkalifornier.

Als Prinzessin, so zeigte sich von Anhalt überzeugt, dürfte Gina-Lisa bessere Chancen in ihrem Leben haben. Ganz uneigennützig ist die plötzliche Vaterliebe aber wohl nicht: Als "Hollywoodberater" wäre der Adoptivpapa an Lohfinks Einnahmen beteiligt. Im Gegenzug darf sich das Model künftig mit dem Namen "Nadja Anna Gina-Lisa Prinzessin von Anhalt, Herzogin zu Sachsen und Westfalen, Gräfin von Askanien" schmücken.

Wieviel Prestige so ein Adelstitel mit sich bringen kann, weiß von Anhalt nur allzu gut: Im Februar 1980 wurde er - damals noch Hans-Robert Lichtenberg - selbst von einer alternden Prinzessin adoptiert. Auch dabei spielten handfeste finanzielle Gründe eine Rolle: Marie Auguste von Anhalt, die damals 81-jährige Tochter des vorletzten Herzogs von Anhalt, erhielt von ihm eine monatliche Leibrente von umgerechnet ca. 1000 Euro.

jwi (mit DPA)
 
 
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