. .
Leute - Stars und Promis
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
21. Juli 2008, 12:11 Uhr

Currywurst am Lenkrad bleibt ohne Folgen

Hape Kerkeling ist kein gutes Vorbild - findet zumindest ein Zuschauer seiner Comedyserie "Hallo Taxi!". Er hat den Komiker angezeigt, weil dieser als Taxifahrer Günther Warnke am Steuer gegessen und telefoniert hat.

Taxifahrer Günther Warnke alias Hape Kerkeling hat sich eine Strafanzeige eingehandelt© Clemens Bilan/DDP

Der Genuss einer Currywurst am Lenkrad bleibt für den TV-Komiker Hape Kerkeling ohne juristische Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf stellte am Montag ein Ermittlungsverfahren gegen den 43-Jährigen ein, der in seiner Fernsehrolle als Taxifahrer Günther Warnke am Steuer einmal eine Currywurst gegessen und einmal mit dem Handy telefoniert hatte. Ein TV-Zuschauer hatte ihn angezeigt, weil er darin ein schlechtes Vorbild für Fahranfänger gesehen hatte. "Es konnte keine Straftat festgestellt werden", sagte Behördensprecher Johannes Mocken. Das Handy-Telefonat sei als Ordnungswidrigkeit verjährt.

Auslöser waren zwei Folgen der RTL-Comedyserie "Hallo Taxi!" vom April. In der Sendung spielt Kerkeling den nervigen Düsseldorfer Taxifahrer Warnke. Da die Folgen bereits geraume Zeit vor der Ausstrahlung gedreht worden seien, sei der Regelverstoß schon verjährt, sagte Mocken. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst ein Aktenzeichen (30 Js 4456/08) anlegen müssen.

In der Behörde herrschte laut Mocken anfangs Unklarheit, ob gegen Günther Warnke oder Hape Kerkeling zu ermitteln sei. "In der Anzeige stand der Name Warnke." Damit wäre die Abteilung für den Buchstaben W automatisch zuständig. Die Behörde habe jedoch sofort das Alias erkannt und den Fall dem Sacharbeiter für den Buchstaben K wie Kerkeling zugeordnet.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 15)
 
Nostradamus (22.07.2008, 17:41 Uhr)
Witz komm raus Du bist umzingelt
Das war doch Kunst und die ist nach dem Gesetz frei. ;-) Dass sich Staatsanwälte mit sowas lächerlichem befassen müssen. Unglaublich.
keinheiliger (22.07.2008, 10:08 Uhr)
am deutschesten, oder was ???
Was ist der Komparativ von 'deutsch'?
Natuerlich,'deutscher'. Richtig.
Aber was ist der Superlativ?
'am deutschesten'. Falsch!!
'dummdeutsch'
MfG und Kopfschuettel
sportartmakler (22.07.2008, 08:27 Uhr)
was für ein jämmerliches dasein
muß man fristen um für so ne bagatelle die polizei einzuschalten? will der typ sich im nicht vorhanden freundeskreis damit brüsten? leider kennt wohl jeder so nen spezi, es ist traurig weil man ihnen nicht helfen kann.....
DerDa (21.07.2008, 22:51 Uhr)
na Klar
is das okay das jemand ne anzeige gemacht, hat, der sollte auch die Polizei welche gefilmt wird, wei sie Temposünder mit der Kelle rauswinken, denn diese Kelle hate eine lederschlaufe, damit diese nicht verloren geht, die Polizei is aber wohl so cool, das diese Schlaufe nicht genutzt wird, wenn die mal aus der Hand fällt bei Tempo möcht ich nicht wissen was das anrichten kann, und ob sich die Polizei den schuh der schludfähigkeit eingesteht oder auf irgend einen Deppen abwälzt.
Ich bin auch mal gespannt , was mit der Firma A.T.U. passiert , wegen ihrmen werbespot, das is die frechheit hoch, drei , Mensche mit schwarzer Hautfarb darzu stellen diese hätten sich schwarz geärgert,-
Es is doch egal der Kerpeling sollte dennoch ein Knöllchen bekommen, weil so geht das net!
cybertanne (21.07.2008, 21:48 Uhr)
Anzeige ok
Ich finde die Anzeige gegen Kerkeling super - wobei es mir nun keineswegs um ihn persönlich geht. Aber: Jeden Tag sehen wir B- oder C-Prominente ohne Gurt oder ohne Freisprecheinrichtung telefonierend im Auto. Und während die Krankenschwester von nebenan wenn Sie dabei erwischt würde auch gnadenlos von der Polizei abkassiert würde, dann können auch ruhig unsere "Prominenten" auf den harten Boden des Gesetzes geholt werden.
feingold (21.07.2008, 15:54 Uhr)
Ich kann nicht verstehen....
...warum die Polizei nicht überhaupt ständig das Fersehprogramm anschaut, um die v i e l e n Straftaten, die dort gezeigt werden, wie Mord, Totschlag, Vergewaltigung und Angrapschen, direkt verfolgen zu können.
Bequemer können die es doch garnicht haben.
Als weiteren Straftatbestand gibt es dann noch das Anschauen derartiger Sendungen zu ahnden: Schließlich ist Fernsehkonsum "geistiger Selbstmordversuch", und Suizid ist auch verboten.
Sage einer, die Polizei habe nicht genug zu tun.
chatman53 (21.07.2008, 14:57 Uhr)
Hape und die Currywurst
harzveteran (21.7.2008, 14:29 Uhr)
Der Anschiß lauert überall
..und täglich werden die Profilierungsneurotiker mehr.
Manchmal könnte man sich die Steinzeit zurück wünschen.
___________________________________
Vor allen Dingen würde man da dann nur Leute angetroffen, deren Intelligenzquotient meilenweit über dem dieses Vollpfostens von Anzeigenerstatters gelegen hätte.
Arakawa (21.07.2008, 14:41 Uhr)
Die deutschen Tugenden
sterben wohl so schnell nicht aus. Wir sind immer noch ein Volk der Blockwarte, Abschnittsbevollmächtigten und Stasispitzel.
mortima (21.07.2008, 14:32 Uhr)
"Der größte Lump...
"Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant."
... kann mich nur anschließen, dass der Kläger sämtliche Kosten dieses "Rechtsvorganges" tragen sollte.
Kaum zu glauben, dass der "Sache" überhaupt nachgegangen wurde.... Uferlos!
harzveteran (21.07.2008, 14:29 Uhr)
Der Anschiß lauert überall
..und täglich werden die Profilierungsneurotiker mehr.
Manchmal könnte man sich die Steinzeit zurück wünschen.
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft