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12. November 2007, 17:51 Uhr

Treffsicher abgeschossen

Auf ihre Art und Weise waren Prinz Harry und Chelsy Davy ein Traumpaar: Beide genossen das Leben in vollen Zügen. Doch nun hat die Blonde ihren Prinzen verlassen. Und das britische Königshaus fürchtet nun einen Harry außer Rand und Band. Von Julia Grosse, London

Da war ihre Welt noch in Ordnung: die Südafrikanerin Chelsy Davy mit Prinz Harry bei einem Cricketspiel auf Antigua© Andres Leighton/AP

Prinz Harry schießt immer die besten Vögel ab. Diese Theorie zischen sich die Londoner seit heute morgen in der U-Bahn kopfschüttelnd zu und betrachten dabei das Foto in der "Sun". Das britische Boulevard-Blatt hat seine Titelseite der Trennung des Party-Prinzen und seiner Freundin Chelsy Davy gewidmet. Der Vergleich mit dem Vogel ist zwar in seiner Derbheit gewohnt britisch, doch so falsch ist er nicht: Erst kürzlich stand Harry im Verdacht, gemeinsam beim Jagen auf dem königlichen Landgut Sandringham eine äußerst seltene Habichtart abgeschossen haben. Nun also verliert er seine dreijährige Beziehung, weil er lieber das Rugby Finale in Paris sah, statt zu Chelsys Party zu kommen. Davy zog die Konsequenzen und gab dem Sportsfreund vorerst den Laufpass.

Nun hatte die Blonde aus Südafrika nicht die Klasse einer Kate Middleton, der anderen royalen On-and-Off-Frau an der Seite von Bruder Prinz William. Doch vielleicht mochten sie die Briten gerade für ihre ganz und gar unprätentiöse Art, für ihren etwas zu forsch-frechen Gesichtausdruck, für den Bauerngang und den Spaß am exzessiven Feiern. Gerade, weil Davy den Regeln der Royals nicht entsprach, war sie für "Dirty Harry" die perfekte Partnerin. Doch seit der Trennung wird bereits spekuliert, ob Chelsy schon die Koffer gepackt hat, um das schmucklose Leeds, in dem sie studiert, mit ihrem Heimatland Südafrika zu tauschen. Sie war nicht zuletzt wegen ihres Freundes Harry nach England gezogen und hatte dort im September ihr Jurastudium begonnen, doch ihr Heimweh nach Kapstadt, der Familie und den Freunden soll sie stets gequält haben.

Die Queen ist mal wieder 'not amused'

Der Prinz, der trotz fester Beziehung auf eine lange Liste exzessiver Kuriositäten zurückblicken kann, war mehrere Jahre nicht mehr Single und wird seinen Frust, aber auch die neue Freiheit erwartungsgemäß ausnutzen. Die Chefs seiner Stammkneipen und -clubs jedenfalls sind gewappnet für den Fall, dass der adlige Gast wieder innerhalb weniger Minuten mehrere tausend Pfund für Champagner und Wodka verpulvert. In der Nacht auf Freitag sahen ihn die Paparazzi bereits in intensive Gespräche mit einer unbekannten Schönen vertieft. Die britischen Zeitungen deuteten sie gleich als eine mögliche Trösterin. Zumindest, so die "Daily Mail", habe sie auffällige Ähnlichkeit mit einer Freundin der beiden Brüder, der dunkelhaarigen TV-Moderatorin Natalie Pinkham.

Einen Strich durch des Prinzen neues Singleleben könnte nun eigentlich nur noch die - in diesen Tagen sehr zurückhaltende - königliche Familie machen. Denn nach dem medial zelebrierten Trennen und Wiederfinden zwischen Bruder William und Kate Middleton, sorgt sich der Hof wieder einmal um seinen Ruf. Dabei ist der, zumindest was die Beständigkeit der königlichen Beziehungen angeht, bereits seit den Scheidungen von Prinz Charles und Andrew Herzog von York nicht wirklich der beste.

Doch Harry hat immer noch die Chance zu kämpfen, sich bei Chelsy für seinen Rüpelstil zu entschuldigen. Ob er den Mut aufbringen wird, ist eine andere Frage. Denn für die angebliche Tötung der seltenen Habichtart hat sich der junge Prinz bis heute nicht entschuldigt, und wenn man der Theorie von den wertvollen Vögeln glauben darf, wird er es bei Chelsy Davy auch nicht tun.

Von Julia Grosse, London
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
Vincent_Vega (13.11.2007, 16:56 Uhr)
Auch ein Prinz hat das Recht zum Absacken
er ist Anfang 20 und somit jung und erwachsen.
Andere Männer in seinem Alter lassen es auch krachen, wenn sie können.
Und dass es bei ihm gleich einige Tausend Pfund sein können, liegt woghl bestimmt am königlichen Taschengeld.
Wenn also Queen, Prince und Co. sich daran stören, sollte sie mal daran knapsen. Ansonsten.... wen juckts?
Lissy1980 (13.11.2007, 14:12 Uhr)
Armer Prinz
Jetzt wird der Prinz wahrscheinlich noch mehr ausflippen. Er konnte sich ja schon nicht zurückhalten, als er noch eine Freundin hatte. Kann man gut verstehen, das Chelsy jetzt genug hatte und ihm den Laufpass gegeben hat. Widerum muß es schrecklich sein, wenn man wie die Königsfamilie ständig im Rampenlicht steht und nichts machen kann ohne das die Paparazzi es mitbekommen.
DickBush (13.11.2007, 10:07 Uhr)
Forrest Windsor
Eine gewisse Grundähnlichkeit mit dem Forrest Gump hat der junge Prinz allemal, leider nicht sein Charisma und seine Gutmutigkeit.
tagora-sagittara (13.11.2007, 09:47 Uhr)
Wie der Vater,..so der Sohn...
trifft es hier zu 100%.
Benkku (13.11.2007, 09:35 Uhr)
Nichtsnutz!
Dieser Bengel braucht einen Vormund.
aureolus (13.11.2007, 06:51 Uhr)
Good advice..
for the Brits :
collect all the members of your utterly useless and ridicilous aristocracy, encase them in fast setting concrete and dump them in the middle of the Atlantic.
Fuer den Stern : wen interessiert das eigentlich ? Die Leser der idiotischen Klatschpresse vielleicht,
Blaetter wie 'Gluecksklee' oder wie sie alle heissen.
Wilhelm II ist tot, sein groessenwahnsinniger Nachfolger Adolf Bonker ebenfalls.
Aber die Untertanen leben noch. Leider.
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