Mobile Ansicht
Wechseln Sie für eine bessere
Darstellung auf die mobile Ansicht
Weiterlesen Mobile Ansicht
HOME

So absurd begründet Gawker die Veröffentlichung von Hulk Hogans Sextape

Hulk Hogan verklagt die Plattform Gawker auf 100 Millionen Dollar, weil die Redakteure 2012 ein Sex-Video von ihm veröffentlicht hatten. Im Prozess äußert der ehemalige Chefredakteur der Seite nun, nach welchen "Standards" Gawker arbeitet.

Hulk Hogan verklagt Gawker

Albert J. Daulerio (l.), früherer Chefredakteur der Plattform Gawker, muss vor Gericht begründen, warum er das Sexvideo von Hulk Hogan veröffentlichte

Der ehemalige Wrestling-Profi Terry Bollea, besser bekannt als Hulk Hugan, verklagt die Newsplattform "Gawker". Hintergrund ist, dass die Seite im Jahr 2012 ein kurzes Sexvideo von Hogan veröffentlicht hatte. Es zeigte ihn, wie er sich mit der Frau seines damaligen besten Freundes vergnügte. Vor Gericht begründet der damalige Chefredakteur von "Gawker", Albert J. Daulerio, nun sein Vorgehen – und führt absurde Argumentationen an.

Wie die "New York Times" berichtet, bezeichnete Daulerio das Vorgehen der Redakteure bei der Veröffentlichung eines derart pikanten Videos in unserer Kultur als "standardmäßigen Arbeitsvorgang". Niemand in der Redaktion habe in Erwägung gezogen, Hogan nach einer Erlaubnis zu fragen. Ob es den 62-Jährigen verletzen könnte, habe keine Rolle gespielt.

Gawker schützt nur Kinder unter vier Jahren

Auch sonst scheint es, dass "Gawker" vor nichts Halt macht. Auf die Frage von Hogans Anwalt, welche Standards die Seite "Gawker" vertrete, antwortete Daulerio, es gebe einen Standard zum Schutz von Kindern. Auf die Nachfrage, bis zu welchem Alter, soll Daulerio geantwortet haben: "Vier Jahre". Laut dem Bericht der "New York Times" reagierten die Anwesenden im Gerichtssaal schockiert. Daulerio soll dann behauptet haben, die Aussage sei sarkastisch gemeint gewesen.

js
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools