Dünn, dünner, Demi

6. Februar 2012, 07:01 Uhr

Nach Beratungen mit ihren beiden Ex-Männern, Bruce Willis und Ashton Kutcher, ließ sich Demi Moore übers Wochenende still und heimlich in die Promi-Entzugsklinik Cirque Lodge in Utah einweisen. Von Frank Siering, Los Angeles

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Die Strapazen der letzten Monate haben ihre Spuren hinterlassen: Jetzt hat sich Demi Moore in eine Reha-Klinik in Utah einweisen lassen©

Anscheinend ist Demi Moore, 49, dem Rat ihrer beiden Ex-Männer Bruce Willis und Ashton Kutcher gefolgt, und hat sich übers Wochenende still und heimlich in die Promiklinik Cirque Lodge in Utah einweisen lassen.

In dem renommierten Rehazentrum für Promis - auch Britney Spears, Robert Downey Jr. und Lindsay Lohan ließen sich hier behandeln - will die Schauspielerin ihre Magersucht bekämpfen. Demnach scheinen somit Gerüchte, dass die dreifache Mutter in letzter Zeit kaum noch gegessen und ­- wie auf jüngsten Fotos offensichtlich zu erkennen ­- viel zuviel Gewicht verloren habe, zu stimmen.

Moore war seit dem dramatischen Notruf von ihrem Haus am 23. Januar nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen geworden. Die Schauspielerin war in ihrem Haus in Beverly Hills mit Zuckungen zusammengebrochen. Offiziell hieß es, Moore sei vor "Erschöpfung" kollabiert. Andere Quellen berichteteten, sie habe Lachgas inhaliert.

Ein Freund der 49-Jährigen erzählte dem Promiportal "TMZ", sie habe "Whip-it" inhaliert. "Whip-it" ist der Slangausdruck für ein Lachgas-Inhalat. Anscheinend hatte Demi Anzeichen eines Anfalls gezeigt. Daraufhin hatten Freunde den Notdienst gerufen.

Liebes-Aus zieht ihr den Boden unter den Füßen weg

Moore befindet sich derzeit unter absolutem "Lockdown" in der Cirque Lodge. Das bedeutet, dass nur engste Familienmitglieder Zugang zu ihr haben.

Der Hollywood-Star hat eine schwierige Zeit hinter sich: Die Ehe mit ihrem dritten Mann Ashton Kutcher, 33, scheiterte an dessen Untreue. Das Liebes-Aus hat ihr offenbar den Boden unter den Füßen weggezogen. Die schöne Demi hat dramatisch abgenommen, Gerüchte von Magersucht machten die Runde. "Ich weiß, es sieht nicht mehr gut aus", gab die in jüngster Zeit immer häufiger an sich selbst zweifelnde Actrice zu.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Moore in ein Rehazentrum einweisen läßt. Mitte der 80er-Jahre ließ sie sich wegen ihrer Drogen- und Alkohlprobleme behandeln. Auch ihre Mutter war Alkoholikerin.

Demi Moore hatte sich seit dieser Krise wieder gefangen. Nach ihrer dritten Eheschließung mit Ashton Kutcher glaubte sie, ihren "Soulmate" gefunden zu haben. Auch wenn der große Altersunterschied ­- Moore ist 16 Jahre älter als Kutcher -­ für fragendes Stirnenrunzeln in Hollywood gesorgt hatte.

Unterstützung von der Filmtochter

Prominente Unterstützung erhielt Moore am Wochenende von Miley Cyrus. Der Teen-Star, der unlängst selbst ob ihres "Penis-Kuchens" negativ in die Schlagzeilen geraten war, schrieb auf ihrer Facebook-Seite: "Sie hat viel durchgemacht in letzter Zeit. Sie braucht diesen Mist nicht." Und weiter: "Nur, weil sie in Hollywood lebt, heißt das doch nicht, dass sie Drogen nimmt. Nicht jeder nimmt Drogen."

Cyrus ist demnächst in dem Film "LOL: Laughing out loud" neben Demi Moore zu sehen. Darin spielt Cyrus die rebellische Tochter Moores, die als alleinerziehnde Mutter versucht, ihr Leben und das der Tochter in den Griff zu bekommen. Die beiden hätten sich während der Dreharbeiten sehr gut verstanden, heißt es.

Am Freitag feierte Moores jüngste Tochter Tallulah ihren 18. Geburtstag. Sie verbrachte den Tag zusammen mit ihrer Schwester Rumer im Haus von Vater Bruce Willis. Beim Auspusten der Kerzen auf dem Geburtstagskuchen, war Mama Demi wohl schon auf dem Weg in die Drogenklinik.

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