Ivy Quainoo aus Berlin hat die erste Staffel der Castingshow "The Voice of Germany" gewonnen. Die 19-jährige sprach mit der Nachrichtenagentur dpa über ihre Zukunftshoffnungen und Sorgen - und das Leben in Berlin-Neukölln:
Quainoo: "Bis jetzt habe ich das alles noch nicht verarbeiten können. Vielleicht morgen, nach dem Videodreh..."
Quainoo: "Es gibt so vieles ... Aber auf jeden Fall die Musik machen, die ich will, dass mir jetzt nicht irgendetwas aufgedrückt wird. Aber ich glaube, das wird auch nicht passieren."
Quainoo: "Ich habe keine Angst davor. Ich habe mich präsentiert, wie ich bin, ich habe mich nicht verstellt. Ich glaube nicht, dass es da viel zu graben gibt."
Quainoo: "Natürlich schwingt immer diese Castingshow-Aura mit, aber ich habe das Gefühl, dass ich mich davon abkoppeln kann. Vor allem weil es bei uns in der Show sehr um Musik ging. Ich hoffe, dass es klappt."
Quainoo: "Ich bin hier geboren, ich bin Deutsche. Ich bin wie jeder andere Jugendliche hier zu Schule gegangen, hab mein Abitur gemacht. Deswegen kann ich vielleicht eine Gallionsfigur für alle Jugendlichen in Deutschland sein, aber nicht für Integration."
Quainoo: "Kann ich nicht zustimmen. Natürlich hat Neukölln Brennpunkte, aber auch viele andere Bezirke in Berlin. Ich habe mich nie bedroht gefühlt, wenn ich nachts nach Hause gegangen bin. Außerdem widerfährt Neukölln jetzt, was auch schon Kreuzberg erfahren hat: Viele Studenten ziehen hierher, es ist schon ein halbes Kunstviertel."
Quainoo: "Ich weiß noch nicht, wie es ist, aber es wird bestimmt hart - deswegen freue ich mich dann bestimmt auf ein Bett und Schlaf."
Quainoo: "Ich selbst."