Berührungsängste kennt Schauspielerin Salma Hayek nicht. Das gilt für ihren Auftritt im Dirndl ebenso wie für ihr soziales Engagement in Sierra Leone. Warum sie in das afrikanische Land reiste und wie das Verhältnis zu ihrem Ex-Verlobten François-Henri Pinault ist, verrät Hayek im Interview. Von Martina Ochs

Als Gast bei "Wetten, dass...? verlor Salma Hayek ihre Wette - und musste als Strafe ins Dirndl schlüpfen© Alexandra Beier/AP
So schnell ging das gar nicht, es hat fast ein Jahr gedauert. Ich stille noch, und dafür muss man ordentlich essen. Dementsprechend bin ich noch nicht auf dem Level, das ich erreichen möchte. Sobald ich zu stillen aufgehört habe, werde ich noch ein bisschen weiter abnehmen.
Sicher. Sie sind ganz prima (lacht). Ich mag sie mittlerweile lieber als die Ökowindeln, die ich anfangs verwendet habe.
Genauso! Valentina macht jedes Mal ein großes Drama daraus. Sie kann es gar nicht leiden, festgehalten zu werden, also lenke ich sie ab. Ich habe immer Spielzeug parat, spiele ihr kleine Szenen vor oder schneide Grimassen. Und ich habe über dem Wickeltisch viele Zeichnungen aufgehängt, die ich extra für sie angefertigt habe. Mittlerweile machen sogar Verwandte und Freunde mit und zeichnen kleine Bildchen. Und ich erkläre Valentina dann die Welt damit.
O ja. Er ist sehr gut darin. Vor allem am Anfang hat er mir viel beigebracht. Er hat ja schon zwei Kinder und ist geübt.
Das könnte ich tatsächlich. Derzeit ist jedoch noch nichts geplant. Aber ich bleibe dafür offen - wenn es passieren soll, passiert es. Momentan bin ich aber einfach nur glücklich, dass ich mit einem gesunden Kind gesegnet bin.
Das können Sie mir glauben! Es gibt eine legendäre Figur in der mexikanischen Revolution namens Valentina, die ich vor Augen hatte. Weil ich dann doch ein bisschen Angst bekam, dass meine Tochter eine kleine Revolutionärin wird, habe ich ihr als Zweitnamen Paloma gegeben, "die Sanfte". Valentina trägt beide Seiten in sich: Sie ist tapfer und stark, aber auch sehr friedfertig. Sie wurde ja auch am Weltfriedenstag geboren.
Dass ich viele alltägliche Kleinigkeiten weit mehr schätze als früher. Und ich freue mich noch mehr an Valentinas Lachen. Gleichzeitig erinnert es mich daran, dass es Kinder gibt, denen es nicht so gut geht. Und dass man ihnen unbedingt helfen muss.
Gefunden in... ...der Zeitschrift Gala. Titelthema in der aktuellen Ausgabe (Heft 42): Carla Bruni. Eiskalter Engel.