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"Heidi konnte mir nichts beibringen"

Manchmal muss man verlieren, um zu gewinnen: Ivana Teklic wurde 2014 bei "Germany's Next Topmodel" nur Dritte. Heute gehört sie zu den wenigen Teilnehmerinnen, die international als Model Karriere machen.

Ivana Teklic, Jolina Fust, Stefanie Giesinger und Heidi Klum

Ivana Teklic (l.) und ihre GNTM-Konkurrentinnen Jolina Fust und Stefanie Giesinger. Letztere wurde von Heidi Klum 2014 zu "Germany's Next Topmodel" gekürt

Bei "Germany's Next Topmodel" reichte es 2014 nur für den dritten Platz, doch in der Modebranche mischt Ivana Teklic heute ganz oben mit. Die 20-Jährige lief bei den Modewochen in Paris und Mailand, Luxushäuser wie Cavalli und Dior buchten die 1,78 Meter große Blondine für ihre Shows. Zu verdanken hat sie das allerdings nicht Heidi Klum und ihrer Castingshow. "So richtig etwas beibringen konnte Heidi mir eigentlich nicht. Meiner Meinung nach war sie dafür zu selten am Set", sagte Teklic der Zeitschrift "Closer". "Ich persönlich habe von Wolfgang Joop und Thomas Hayo gelernt. Die beiden haben mir erklärt, wie ich mich verbessern kann."

Ex-Juror Peyman Amin nahm Teklic unter Vertrag

Joop gehörte zwei Staffeln lang der GNTM-Jury an und engagierte Teklic auch für die Präsentation seines Labels Wunderkind in Paris. In der elften Staffel von "Germany's Next Topmodel", die ab diesem Donnerstag auf ProSieben ausgestrahlt wird, ist Joop nicht mehr dabei. Er räumte den Jury-Stuhl freiwillig für den Berliner Designer Michael Michalsky. Entdeckt wurde Teklic schließlich von Ex-GNTM-Juror Peyman Amin und ist seitdem bei seiner Agentur "Pars" unter Vertrag. "Er hat tolle Kontakte in der Modebranche", erzählt das Model.

Ivana Teklic

Ivana Teklic auf dem Laufsteg von Dior

Ivana Teklic

Ivana Teklic auf dem Laufsteg von Just Cavalli

Gefragt, was ihr die Teilnahme an der Castingshow gebracht habe, sagte Teklic: "Ich bin reifer geworden. Die Dreharbeiten waren hart. Man ist vier Monate von zu Hause weg und darf keine Handys haben." Das Model erzählt, dass es schwierig gewesen sei, den Kontakt zu Freunden und Familie in der Heimat zu halten. "Wenn man mal zehn Minuten telefonieren darf, steht gleich ein Kameramann daneben. Zudem haben die Kameramänner versucht, Zoff zu provozieren. Sie haben uns gesagt: 'Deine Kollegin hat dieses oder jenes erzählt!' - was gar nicht stimmte. Anfangs sind wir alle darauf reingefallen. Doch nach zwei Wochen hatten wir das Spiel verstanden und haben es einfach boykottiert."

jum
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