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Der Weg, der Teenager glücklich macht

Ihre erste Amtshandlung war die Umbenennung der Hauptstraße: Die elfjährige Schülerin Caroline Gonzalez durfte im texanischen Forney für einen Tag Bürgermeisterin sein. Seitdem ist die Stadt berühmt. Denn sie hat jetzt einen "Justin Bieber Way".

Von Jens Maier

  Präsentiert stolz das neue Straßenschild: Caroline Gonzalez

Präsentiert stolz das neue Straßenschild: Caroline Gonzalez

Mit berühmten Persönlichkeiten haben es die Einwohner des texanischen Städtchens Forney nicht sonderlich. Zumindest nicht, wenn es um ihre Straßen geht. Sie heißen "Hazelnut Trail" (Haselnusspfad), "Oak Street" (Eichenstraße) oder schlicht "Church Street" (Kirchenstraße). Nicht mal eine Elvis-Presley-Straße oder den sonst obligatorischen Martin-Luther-King-Weg gibt es. Ausgerechnet hier, zwanzig Kilometer vor den Toren von Dallas, wurde jetzt eine Straße nach Teenieschwarm Justin Bieber benannt.

Ein Teil der "Main Street" heißt nun "Justin Bieber Way". Die große Ehre zu verdanken hat der kanadische Sänger einer elfjährigen Schülerin. Caroline Gonzalez hatte einen Wettbewerb der Stadt gewonnen, der das politische Interesse von Jugendlichen an der Gemeindeverwaltung wecken sollte. Die Belohnung: Sie durfte für einen Tag Bürgermeisterin sein.

Ihre erste Amtshandlung war am Dienstagmorgen die feierliche Einweihung des "Justin Bieber Way". "Weil ich Justin Bieber wirklich toll finde", begründete Gonzalez ihre Entscheidung. "Ich mag seine Musik, ich mag ihn", sagte sie, deshalb habe sie gedacht, "es wäre cool, wenn es in meiner Stadt eine Straße mit dem Namen meines Lieblingssängers gebe". Noch toller hätte sie es allerdings gefunden, wenn Justin Bieber selbst zur Einweihung gekommen wäre.

Ob der "Justin Bieber Way" bleibt, ist ungewiss

Und was sagt der Mann dazu, der die Stadt die restlichen 364 Tage im Jahr regiert? "Ich finde zwar, die "Main Street" sollte die "Main Street" bleiben", sagte Bürgermeister Darren Rozell, "aber warum sollten wir den Wunsch der Schülerin nicht möglich machen". Die Umbenennung habe die Stadtverwaltung lediglich 20 Dollar (14 Euro) für ein neues Straßenschild gekostet.

Ob der "Justin Bieber Way" weiterhin so heißen darf, ist bislang unklar. Eigentlich sei geplant gewesen, die Umbenennung nach der eintägigen Amtszeit der Elfjährigen rückgängig zu machen, sagte eine Verwaltungsangestellte der Online-Zeitung "Huffington Post". Inzwischen scheint aber in ganz Forney das Bieber-Fieber ausgebrochen zu sein. Nicht nur Gonzalez hofft, dass Bieber in die Stadt kommt, sondern inzwischen auch der Bürgermeister: "Wenn er zu uns kommen möchte, ist er herzlich eingeladen."

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