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Kevin Costner entgeht Hai-Attacke - und verpasst dem Biest noch eins

In "Waterworld" kämpfte er gegen Meeres-Monster. Nun musste Schauspieler Kevin Costner beim Schnorcheln wirklich um sein Leben fürchten - vor einem riesigen Hai.

Kevin Costner: Der mit dem Hai kämpft

Kevin Costner: Der mit dem Hai kämpft

Zwanzig Jahre ist es her, dass Kevin Costner im Action-Film "Waterworld" die Welt retten musste. Als Held im Film hatte Costner Kiemen und konnte sich im Wasser wie ein Fisch bewegen. Im echten Leben setzt er dazu lieber auf Flossen und einen Schnorchel. Und doch musste er wie im Film seine Frau retten - vor einem Hai-Angriff.

Wie Costner der "Bild am Sonntag" erzählte, waren er und seine Frau in einer Bucht in der Nähe seines Hauses schnorcheln, wie sie es wohl öfter tun. Die beiden leben zusammen in Santa Barbara in der Umgebung von Los Angeles. Im Pazifik vor der Küste Kaliforniens findet sich jede Menge Sehenswertes. Aber eben auch Haie.

Wer im Trüben fischt, kann Haie treffen

Am Tag des Angriffs hatte Costner ein ungutes Gefühl, sagte er der Zeitung. Das Wasser sei trüber gewesen als sonst. Trotzdem gingen die beiden ins Wasser - obwohl es gehäufte Berichte über Weiße Haie in der Gegend gegeben hatte. Und Costner lag mit seinem Gefühl richtig: "Nachdem ich den ersten Fisch erlegt hatte, tauchte wenige Meter entfernt dieses Monster von Hai auf und schwamm direkt auf Christine zu. Er war bestimmt vier bis fünf Meter lang", erzählt Costner.

Er schwamm sofort zu seiner Frau und versuchte, das Raubtier mit lautem Rufen ins Wasser zu verscheuchen. Eine Taktik, zu der immer wieder geraten wird. Doch es wirkte nicht. Der Hai sei mit weit aufgerissenem Maul einfach weiter auf Costners Frau zugeschwommen.

Immer auf die Schnauze

Dann griff der Star zu seinem letzten Mittel: Beherzt stieß er seine Frau zur Seite - und verpasste dem Hai einen Schlag. Damit hatte der wohl nicht gerechnet. Er verzog sich wieder.

Ob die Geschichte so stimmt, wissen natürlich nur Costner und seine Frau. In der Regel greifen Haie Menschen eher selten unprovoziert an. Surfer werden nur deshalb verhältnismäßig häufig zu Hai-Opfern, weil die Raubfische sie für Robben halten. Ihre Leibspeise. Im letzten Jahr haben die Hai-Angriffe nach Angaben des "Florida Museum of Natural History" allerdings zugenommen: 98 Mal gingen sie weltweit auf Menschen los, sechs mal mit tödlichem Ausgang.

Die Costners haben ihr Hobby wegen des Zwischenfalls nicht aufgegeben. Sie gehen immer noch regelmäßig zum Schnorcheln ins Meer - und achten nun mehr darauf, dass es nicht so trüb ist.

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