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Schwere Vorwürfe gegen Kates Eltern

Mit einer Firma für Party-Artikel haben die Middletons Millionen gemacht. Jetzt kommt ans Tageslicht: Die Produkte werden im Armenviertel der mexikanischen Stadt Tijuana hergestellt von Kindern.

  Carole und Michael Middleton, die Eltern von Herzogin Kate, beim Tennisturnier von Wimbledon.

Carole und Michael Middleton, die Eltern von Herzogin Kate, beim Tennisturnier von Wimbledon.

Mit der Firma "Party Pieces" haben die Eltern von Herzogin Kate ein Vermögen gemacht. Die Party-Artikel, vornehmlich Pappmachéfiguren, sogenannte Piñatas, werden in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana hergestellt. Ein Reporter der britischen Tageszeitung "Daily Mail" hat jetzt herausgefunden, unter welchen Bedingungen die Produkte vor Ort hergestellt werden.

In den Slums der Grenzstadt arbeiten ganze Familien für das Unternehmen, mit dem die Middletons in den vergangenen Jahren Millionen gemacht haben. Bis zu zehn Stunden täglich, sieben Tage die Woche, schuften dabei nicht nur die Eltern, sondern auch deren Kinder, um die hohen Stückvorgaben zu erfüllen. Zwei Modelle gibt es: "Little Prince" und "Little Princess". Blau für Jungs, pink für Mädchen. Der Lohn für die Arbeit: Magere 15 Cent pro Stunde. In Großbritannien werden die Puppen für 15 Euro das Stück verkauft.

"Wir sind moderne Sklaven", so die Arbeiterin Monica Villegas, die mit ihrer 5-jährigen Tochter Stephanie zusammenarbeitet, zur "Daily Mail". Auf 35 Millionen Euro wird der Wert der Middleton-Firma geschätzt, für die insgesamt 30 Angestellte arbeiten. Ein Sprecher des Unternehmens zu den schweren Vorwürfen: "Wir nehmen die Anschuldigungen sehr ernst und werden die Zustände zusammen mit unseren Händlern gemeinsam untersuchen."

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